| 13. März 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 18. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 12. Juni 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 11. Juli 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 23. Oktober 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |

Bau Gatermann und FrauenMediaTurm
Ist der Malakoff-Turm nach einer Torte benannt? Welche Schätze hütet der FrauenMediaTurm? Die beiden einst aus dem Hafenpanorama herausragenden Bauwerke wirken neben den ultramodernen Kranhäusern zierlich und klein, gehören aber zum architektonischen Gesamtkonzept.
Der Rheinauhafen ist ein Ort der Frauen: Nicht nur Stararchitektin Dörte Gatermann hat stilprägend ihre Handschrift hinterlassen. Auch die Leistungen anderer Pionierinnen werden hier gegenwärtig. Dank der Initiative des Frauengeschichtsvereins sind sechs neue Straßen und Plätze nach Frauen benannt, die die Stadtgeschichte prägten: das Allround-Genie Anna Maria van Schürmann; die Verlegerin Katharina Schauberg; Clementine Martin, die den Melissengeist erfand; Anna Schneider, die den ersten Arbeiterinnenverein gründete; Laura Oelbermann, millionenschwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow.
Treffpunkt: Malakoff-Turm, Am Leystapel (Nähe Schokoladenmuseum)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 €
Nächste Führungen: 23. Oktober (für Frauen) 2010 – jeweils um 14 Uhr
| 27. März 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
| 10. Juli 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
| 25. September 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
Heute ist nicht mehr zu erkennen, dass um 1850 – quasi aus dem Nichts – innerhalb von 25 Jahren eine eigene Stadt entstand, in der Wohnhäuser neben Fabriken standen. Wenn Sie heute über die Venloer Straße flanieren ist es schwer sich vorzustellen, welche Auswirkungen das weitgehend ungeplante rasante Wachstum von Ehrenfeld auf das Leben der Menschen hatte.
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Auf dem Stadtspaziergang erzählen wir vom vielfältigen Leben der Ehrenfelder Frauen, deren Arbeit sich nicht nur auf Fabriken beschränkte. Wir stellen eine Wirtin vor, die immer schick sein wollte, eine widerständige Edelweiß-Jugendliche und eine Stenotypistin, die zwangsweise sterilisiert wurde. Wir berichten über Säuglingssterblichkeit, Bleivergiftung und darüber, wie schmal der Grad zwischen ‘braven’ und ‘verdorbenen’ Fabrikmädchen war. Es geht außerdem um barmherzige Ordensfrauen und eine engagierte, aber unbarmherzige Politikerin.
Treffpunkt: Venloer Straße /Ecke Geisselstraße vor dem Kapellchen
Dauer: ca. 2 Stunden.
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 27. März, 10. Jui und 25. September 2010 um 15 Uhr jeweils für Frauen und Männer
| 14. März 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 13. Juni 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 18. Juli 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 18. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 21. November 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |

Verbrennung von drei "Zauberinnen"
Zwischen St. Andreas und Heumarkt erzählen wir die Geschichte der Frauen (und Männer), die in Köln als “Zauberinnen” oder “Hexen” verfolgt wurden: Was machte eine Frau zur “Hexe”? Waren wirtschaftliche Gründe ein Motiv bei der Verfolgung? Welche Rolle spielten Frauen als Denunziantinnen?
Was führte zum Abklingen der Hexenverfolgung? Wir vollziehen den Weg konkreter Fälle vom ‘Gerede’ in der Stadt bis zum Arrest im Frankenturm, von der “peinlichen Befragung” zum Erzwingen von Geständnissen (Folter) bis zur spektakulären Vollstreckung des Todesurteils nach.
Treffpunkt: Vor dem Eingang von St. Andreas, Komödienstr. 4-8, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 14. März (für Frauen), 13. Juni, 18. Juli 18. September (für Frauen) und 21. November 2010 – jeweils um 14 Uhr
| 2. Juli 2010 |
| 17:00 | bis | 19:00 |

Freundinnen: Maria und Elisabeth
Gab es früher überhaupt “homosexuelle” Frauen? Existierte nur die romantische Freundschaft oder auch eine sexuelle Praxis? Anhand von Bildmotiven wie dem der Freundinnenschar der Heiligen Ursula nähern wir uns der Frauenliebe im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit: bei Nonnen, bei Frauen in Männerkleidern und bei verheirateten Frauen, die Liebesbriefe an Frauen verfassten. Wir lesen aus alten Beginenregeln, Gerichtsakten und Briefen vor.
Treffpunkt: vor St. Ursula, Ursulaplatz, KVB-Haltestelle: Breslauer Platz
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 2. Juli um 17 Uhr (für Frauen)
| 3. Juli 2010 |
| 11:30 | bis | 13:30 |
Warum verkehrten im Frauenklub Damen und im Damenclub halbseidene Ehefrauen? Wie lernten sich Lesben in den Zwanziger Jahren kennen und wo trafen sie sich? Wurden Lesben im Nationalsozialismus so systematisch wie Schwule verfolgt oder wurde ihre Lebensform ignoriert? Waren sie per se Opfer oder beteiligten sie sich am diktatorischen System?
Wir berichten über katholische Lesbenpaare, über die homosexuelle Subkultur ebenso wie über die ersten Definitionsversuche von Lesben um 1900. Es werden mögliche Paare gebildet und O-Töne verlesen.
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Treffpunkt: Gedenkstein für homosexuelle NS-Opfer, unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 3. Juli um 11:30 Uhr (für Frauen)
| 3. Juli 2010 |
| 13:00 | bis | 15:00 |
| 4. August 2010 |
| 16:00 | bis | 18:00 |
Als “Vater Rhein” wird der Fluss geehrt. Welche Rolle spielte er für die Frauen? Auf der Rundfahrt bis Porz im Süden und Niehl im Norden unterhalten und informieren wir Sie mit Frauengeschichte(n) rund um den Rhein. Zwischen den Geschichten ist Zeit zum Entspannen und Kaffeetrinken.
Warum wurde den Frauen das Baden im Rhein immer wieder untersagt? Wieso holten die Hebammen laut Kölner Legende die Babies im Kunibertspütz ab? Weitere Themen sind u. a. das Reisen auf dem Rhein, die Sage von der in Rodenkirchen lebenden weisen Frau im Rhein und die Arbeit der Bierbrauerinnen.

Badeschiff an der Deutzer Schiffbrücke, 19. Jahrhundert
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Treffpunkt: unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch, KVB-Haltestelle: Dom / Hfb
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 15 Euro inkl. VRS-Ticket, Anmeldung erforderlich
Nächste Führungen: zum CSD 3. Juli um 13 Uhr (für Frauen) und zu den Gay Games 4. August 2010 um 16 Uhr
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