Bestände & Archiv

Frei und wild ist nicht Freiwild!

Flashmob gegen Gewalt an Frauen am 9.1.2016 (© Irene Franken)

Wir wehren uns weiter! Die Straße gehört uns!

Am Samstag, 9. Januar haben sich rund 1000 Frauen und auch Männer friedlich, aber lautstark für Frauenrechte eingesetzt. Das war ein guter Anfang. Wir werden nicht nachlassen in unserem Bemühen, Respekt für JEDE Frau von JEDEM zu fordern. Nächsten Sonntag findet wieder eine Frauendemo statt.

Sonntag, 17. Januar, um 15 Uhr auf der Domplatte

Mit dem Motto „WIR GEHÖREN NUR UNS!“ setzten wir ein lautes, krachendes Zeichen! Lasst uns bunt und schrill durch die Stadt ziehen!

(© James Dekker)

GEGEN (sexuelle) Gewalt an Frauen (und auch Männern )! GEGEN eine Verkehrung von Tätern un

d Opfern!
GEGEN rassistische und antidemokratische Haltung!
FÜR Selbstbestimmung!

Alle sind WILLKOMMEN, die diese Meinung teilen.

Archiv

Unser Archiv zur Frauen-, Lesben- und Migrantinnengeschichte

Der Kölner Frauengeschichtsverein sammelt Dokumente zur Frauenbewegungs-, Lesben- und Migrantinnengeschichte in Köln und Umgebung mit dem Ziel, sie dauerhaft zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Das Schriftgut-Archiv umfasst zur Zeit sieben Vorlässe, Nachlässe oder Nachlass-Teile von aktiven Frauen der Neuen Frauenbewegung, 17 Aktenbestände von Vereinen oder Gruppen sowie ca. 80 Sammlungen zu Personen, Körperschaften und Themen, darunter u. a.:

o   Aktion 218 Köln/Frauenbefreiungsaktion
o   Ehrenfelder Frauenzentrum
o   Frauenzentrum Eifelstraße
o   Erster Kölner Frauensportverein
o   Frauenbuchladen und Frauenkulturzentrum Rhiannon
o   Frauen gegen Atom
o   FrauenKulturhaus Köln e. V.
o   frauenlesbenTANZverein Megäre e. V.
o   Medusa – Befreiung von sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen e. V.
o   lokale ‚bewegte’ Frauenzeitungen

Das Tonarchiv umfasst 50 Interviews mit Frauen, die sich in politischen, sozialen und kulturellen Frauenprojekten bzw. Frauenvereinen engagiert haben.

Wir danken der Stadt Köln für die finanzielle Unterstützung bei der Verzeichnung der Bestände in einer Datenbank.

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Sammlungsaufruf

Es gibt aber immer noch Lücken in der Überlieferung zur Neuen Frauenbewegung in Köln. Einige davon möchten wir mit Ihrer/eurer Hilfe schließen. Wir bitten euch, in alten Ordnern, Kisten oder im Keller/Dachboden nachzusehen, was an Unterlagen, originalen Mitschriften, Rundbriefen, Protokollen, Korrespondenzen, Veranstaltungshinweisen, Flugblättern, Broschüren, Zeitschriften, Fotos, Plakaten, Stickern etc. aus früheren Aktivitäten oder Mitgliedschaften in Migrantinnen-, Frauen- oder Lesbengruppen vorhanden ist und uns diese zu überlassen. Dabei sollte nichts ausgeschlossen werden: Für Außenstehende sind u. U. andere Dinge interessant  als für die, die mittendrin stecken, und wir noch nicht wissen, wonach spätere Historikerinnen fragen werden. Auch Materialien, die es vielfach gibt, haben vielleicht noch nicht den Weg ins Archiv gefunden. Manches, was auf den ersten Blick nach vergilbtem Altpapier aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als historisches Dokument und ist vielleicht gerade das noch fehlende Puzzlestück, das die Unterlagen ergänzt, die eine andere gesammelt hat.

Wir bitten alle Interessentinnen, beim Aufräumen zu Hause und bei auf Arbeit, bei Umzügen, Büro- oder Haushaltsauflösungen besonders auf Unterlagen zu den Aktivitäten von Lesben-, Migrantinnen-, und Frauengruppen zu achten und sie uns für das Archiv des Kölner Frauengeschichtsvereins anzubieten. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: entweder Schenkung bzw. Dauerleihgabe oder kurzfristiges Ausleihen, damit wir Kopien oder Reproduktionen anfertigen. Eventuelle Wünsche und Bedingungen für die öffentliche Nutzung (z. B. Anonymisierung oder Sperrung von Unterlagen für einen bestimmten Zeitraum) können in Schenkungs- oder Leihverträgen festgeschrieben werden.

Nutzung

Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an info@frauengeschichtsverein.de, wenn Sie das Archiv nutzen wollen. Wir kontaktieren Sie dann, um einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren.