Termine

„Orlando“ von Virginia Woolf

24. Februar 2012
18:30bis22:00
25. Februar 2012
20:00bis22:00

Kulissengespräch und Theateraufführung im Freien Werkstatt Theater Köln

Orlando (Foto: Meyer Originals)

Orlando, ein schöner junger Mann des englischen Hochadels, durchwandert 350 Jahre englischer und europäischer Geschichte, wechselt in der Hälfte des Lebens das Geschlecht und führt fortan als Lady Orlando eine ebenso hochkarätige Existenz. Viele Schauplätze – vom elisabethanischen Hof über das türkische Konstantinopel bis hin zum märchenhaften Schloss Orlandos – bilden die Kulisse für dieses einzigartige und abenteuerliche Leben, das Virginia Woolf mit bezaubernder Leichtigkeit und feiner Komik in einem ihrer berühmtesten Romane beschrieben hat. So führt sie den einstigen Günstling der Königin Elisabeth I. locker bis in die Moderne und huldigt mit dieser Biografie einer Nachfahrin der legendären Regentin: Vita Sackville-West! Es ist – bei aller Distanz – auch eine umwerfende Liebeserklärung an die Freundin und Dichterkollegin.

Die Publizistin Ingrid Strobl stellt uns Virginia Woolf, ihr Leben, ihr Werk und ihren Bestseller „Orlando“ vor, den die Autorin zu ihrer ‚Erholung‘ schrieb. Anschließend besuchen wir die Aufführung. Die Schauspielerin Barbara Kratz präsentiert in rasantem Rollenwechsel ein Feuerwerk an Ereignissen kombiniert mit Musik der jeweiligen Jahrhunderte.

Treffpunkt: Freies Werkstatt Theater Köln, Zugweg 10
Kosten: 22 Euro für Vortrag und Theater. Karten können Sie beim Kölner Frauengeschichtsverein bestellen.
Dauer: 3,5  bzw. 2 Stunden
Termine: Freitag, 24. Februar 2012, 18.30 Uhr und Samstag, 25. Februar 2012, 20:00 Uhr (ohne Vortrag)

Die andere Seite – Frauen im Rautenstrauch-Joest-Museum

3. Mai 2012
18:00bis19:30

Frauenspezifische Führung

Das neue Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt zeigt den „Mensch in seinen Welten“. Wir beschäftigen uns während unseres Rundgangs mit den weiblichen Welten. Reisende Frauen sahen und erlebten Anderes, frühe Forscherinnen entwickelten eigene Arbeitsweisen und Themen. In Köln waren und sind Frauen in der Ethnologie ungewöhnlich stark vertreten. Wie zeigt sich das im neuen Haus?

Und welche Rollen spielen Frauen in (anderen) Kulturen? Wir sehen Frauen als geschmückte Bräute, machtvolle Mütter, großartige Künstlerinnen. Als Hüterinnen der Herden, kriegerische Göttin und große Ahnin. Und wir werfen den einen oder anderen Blick auf den Alltag von Frauen, Kindern und Männern in einer immer vernetzteren Welt

Treffpunkt: vor der Kasse des Rautenstrauch-Joest-Museums, Cäcilienstraße 29-33
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Termin: Donnerstag, 3. Mai 2012, 18:00 Uhr

 

Laufend erinnern

25. Juni 2011
15:30bis17:30

Lesbenkunstgruppe

Dermittlerweile traditionelle Rundgang zur Erinnerung an lesbisch-schwule Persönlichkeiten und Projekte in Köln führt in diesem Jahr zu Erinnerungsorten westlich des Rudolfplatzes. Fachkundige Menschen und ZeitzeugInnen erzählen Geschichten und Anekdoten zum legendären Lokal Vampire, zur Lesbenkunstgruppe im Frauenbuchladen Rhiannon, zu der Dame mit dem offiziellen Transvestitenschein Bertha bzw. Berthold Buttgereit, zur Gründung der Gay Liberation Front in Köln oder auch über den Aidsaktivisten Jean-Claude-Letist.
Eine Kooperation mit Centrum Schwule Geschichte und KLuST (Kölner Lesben- und Schwulentage).

Treffpunkt: vor dem Gebäude Rathenauplatz 5

Die Zeit ihres Lebens – Dokumentarfilm

14. Juli 2011
18:30bis20:30

Wenn britische Intellektuelle im Altersheim leben, tun sie das mit Stil. In der Residenz Mary Feilding Guild im Norden Londons erscheint man zum Essen in Kostüm und Anzug. Das Seniorenheim ist bekannt dafür, alte Menschen körperlich und geistig besonders zu fördern. Hier leben auch Alison, Hetty und Rose, zusammen 290 Jahre alt. Die eine ist Autorin, die andere Journalistin, die dritte Friedensaktivistin. Die drei verbindet eine selbstironische Art und die Freude daran, ihre Erfahrungen weiterzugeben. In einer Lebensphase, die in unserer Gesellschaft als unproduktiv gilt, mischen sie sich ein in öffentliche Debatten – mit Zeitungsartikeln und bei Demonstrationen. Ein respektvoller Blick auf das hohe Alter, wie es sich jede wünscht. (Regie: Jocelyn Cammack, England 2009)
Der Frauengeschichtsverein übernimmt die Filmpartnerschaft in Kooperation mit der Aktion Mensch, die ein Filmfestival ‘über Mut’ initiiert hat. Nach der Filmvorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion.
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Ort: Kino 813 in der BRÜCKE, Filmclub 813, Hahnenstr. 6, 50667 Köln
Termin: Do. 14. Juli um 18:30 Uhr

PARIS WAS A WOMAN – Dokumentarfilm von Greta Schiller

20. Juni 2011
19:30bis21:30

Cologne Pride-Veranstaltung mit Feminale, den Lesbischen ALTERnativen und Filmhaus Kino Köln

Anlässlich Cologne Pride und CSD Köln 2011 beteiligt sich der Kölner Frauengeschichtsverein an einer Filmveranstaltung von der FEMINALE-Sektion Querblick in Kooperation mit den Lesbischen ALTERnativen und dem Filmhaus Kino Köln. Dort wird am Montag, 20. Juni 2011, um 19:30 Uhr PARIS WAS A WOMAN gezeigt.  Wer das gleichnamige Buch von Andrea Weiss kennt, wird sich an dieser Zusammenarbeit mit der Regisseurin Greta Schiller garantiert erfreuen.  Der Dokumentarfilm (UK, D, USA 1996, 75 min.) wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Ort: Filmhaus Kino Köln, Maybachstr. 111
Kartenreservierung: 0221/99 20 93 71
Eintritt: 6,50 €/5,00 € erm.

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Nach Köln und aus Köln raus

18. Dezember 2011
14:00bis16:00
4. März 2012
14:00bis16:00
5. Mai 2012
14:00bis16:00

Migrantinnengeschichte

Seit Jahrhunderten haben sich Frauen auf den Weg nach Köln gemacht. Oft gaben wirtschaftliche Aspekte den Ausschlag, manchmal konfessionelle oder politische Verfolgung. Wie gelang es ihnen, das neue Leben in einer fremden Sprache einzurichten? Wie nahmen die KölnerInnen sie auf? Umgekehrt verließen auch Kölnerinnen aus ganz unterschiedlichen Gründen zu verschiedenen Zeiten ihre Stadt.

Köln‘ün Bülbülü – unter dem Namen ‚Nachtigall von Köln’ machte die türkische Sängerin Yüksel Özkasap in den 1970er Jahren eine erstaunliche Karriere. Sie war der Star der heimatorientierten ArbeitsmigrantInnen der ersten Generation.

Auf der Führung werden Einzelschicksale sichtbar. Wer war eigentlich früher Ausländerin. Welches Bürgerrecht hatten Frauen der Frühen Neuzeit? Wie begann die flandrische Unternehmerin Marie Clementine Martin im 19. Jahrhundert die Entwicklung ihres ‚Klosterfrau Melissengeist’? Wozu gab es um 1900 im Kölner Bahnhof einen speziellen Schutzraum für allein reisende Mädchen und Frauen?

Treffpunkt: Eigelsteintorburg, KVB-Haltestelle: Ebertplatz
Dauer: ca. 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Sonntag, 18. Dezember 2011, 14:00 Uhr

100 Jahre Internationaler Frauentag – frauenhistorische Rheinfahrt

20. März 2011
13:30bis15:30
Demonstration zum Internationalen Frauentag 1911

Demonstration zum Internationalen Frauentag 1911

Am 19. März 1911 wurde zum ersten Mal der Frauentag in verschiedenen Ländern begangen. Auf unser besonderen Rheinfahrt berichten wir von der Entstehung und weiteren Entwicklung des Internationalen Frauentags in Ost und West. Ist ein solcher Tag heute noch zeitgemäß und aktuell? Von feministischer Seiten wurden schon Forderungen nach seiner Abschaffung laut, worauf eine heftige Diskussion entbrannt ist.

Auf dieser Fahrt geht es  auch um Arbeit und Rechte von Frauen sowie um den ersten Frauenstreik. Noch immer kämpfen Frauen heute um den selben Lohn wie Männer. Wir berichten daher vom Equal Pay Day, der  am 25. März begangen wird.

Fürchten Sie keine winterlichen Temperaturen. Das Schiff ist beheizbar.

equal pay day Treffpunkt: unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch,
KVB-Haltestelle: Dom / Hfb
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 15 Euro inkl. VRS-Ticket, Anmeldung erforderlich