| 28. Februar 2010 |
| 13:30 | bis | 16:30 |
| 2. Mai 2010 |
| 13:30 | bis | 16:30 |
| 24. Oktober 2010 |
| 13:30 | bis | 16:30 |
| 28. November 2010 |
| 13:30 | bis | 16:30 |
Wir laden zu einer historisch-kulinarischen Reise mit Café- und Brauhausbesuch ein! Auf der Tour durch die Altstadt hören Sie von Köchinnen, die sich mit aufwändigen Rezepten und Fastengeboten auskannten, von einschränkenden Vorschriften für die bei Kindbettfesten zu servierenden Speisen und von ungewöhnlichen Verboten für Fischverkäuferinnen.
Es geht um Überfluss und um Frauen, die in Hungerjahren den Mangel organisierten. Weiter erzählen wir von Braumeisterinnen und Kaffeegenießerinnen, für die im Café Vaterland ein extra Damensalon eingerichtet wurde.
Anmeldung erforderlich!
Treffpunkt: vor dem Historischen Rathaus, Judengasse, KVB-Haltestelle: zwischen Dom /Hbf und Heumarkt
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 20 Euro inkl. Kaffee und kleiner Leckerei, Kölsch und VSR-Ticket
Nächste Führungen: 24. Oktober und 28. November (für Frauen) – jeweils um 13:30 Uhr
| 11. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 11. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
Für uns heute ist es unvorstellbar, dass es im alten Rom eine Göttin des Geldes gab, die bis heute großen Einfluss hat. Aber können Frauen überhaupt mit Geld umgehen? Oder haben sie in Geldangelegenheiten sogar den besseren Riecher?
Im Laufe der Jahrhunderte erwirtschafteten Frauen es auf die unterschiedlichste Art und Weise: Sie teilten Geld als Hausherrin und Hausfrau ein; sie arbeiteten damit als Bankerin oder Wechslerin; sie ergaunerten es als Diebin oder Schmugglerin; sie erbaten es mit Hilfe von Armutszeugnissen oder als Kleinkreditnehmerin der Stadtsparkasse; sie verprassten es als Luxusweib und sie vererbten es. Dabei haben sie manche Hürde der Diskriminierung überwunden. Viele noch heute bestehende alte Einrichtungen verdanken ihre Entstehung Stiftungen von Frauen.
Treffpunkt: vor dem Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 11. April und 11. September (für Frauen) um 14 Uhr
| 10. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 4. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
In einer Liedzeile heißt es: „Die Frauen sind alle Verbrecher“ und es gibt in der Tat Delikte wie Abtreibung, Kindstötung, Giftmord, für die (fast) nur Frauen verurteilt wurden. Aber in Köln finden wir neben der vermuteten Gattenmörderin Agrippina und Opfern wie die 11.000 Jungfrauen auch eine geldgierige Giftmörderin der Nachkriegszeit, auf den Pfad der Untugend geführte Prostituierte sowie kriminalisierte Fürsorgezöglinge.
Frauen haben sich im 20. Jahrhundert den Zugang zu juristischen Ämtern hart erkämpft. Wir stellen sowohl interessante Rechtsanwältinnen wie Frau Dr. von Ameln, eine Widerständlerin wie auch christliche Retterinnen vor, die nicht immer eine weiße Weste hatten. Die Tour führt u. a. durch ehemalige “lasterhafte” Viertel und zu Gerichtsgebäuden.
Treffpunkt: Im Stavenhof / Ecke Eigelstein, Zwischen KVB-Haltestelle: Breslauer Platz und Ebert Platz
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 10. April 2010 (für Frauen) und 4. September um 14 Uhr
Muttertagstour mit Picknick in der Eifel

Matronenstein
Wir besuchen den gallo-römischen Tempelbezirk auf der Görresburg bei Nettersheim, wo vor 2000 Jahren keltisch-germanische Mutter- und Schutzgottheiten, die Matronen, verehrt wurden. Die Führung zur Geschichte der Göttinnenverehrung wird ergänzt durch einen kurzen Museumsbesuch mit Informationen über die Bedeutung der Matronenheiligtümer in der Nordeifel. Sie erfahren außerdem Interessantes über die Geschichte des Muttertags.
Die Wanderung durch das reizvolle Urfttal ist 6 km lang und kann bei Bedarf abgekürzt werden. Bitte feste Schuhe und Essen für ein Picknick mitbringen.
Anmeldung erforderlich: 0221 – 248265, 10% Ermäßigung für Mütter und Töchter
Tipp: Die Exkursion eignet sich gut für Geburtstage und andere Feiern. Eine Kaffeetafel kann in der “Römerquelle” bestellt werden.
Treffpunkt: Kölner Hbf an der Infotheke
Dauer: ca. 7 Std.
Kosten: 24 Euro inkl. VRS-Ticket und Getränk
Nächste Führungen: 9. Mai 2010 um 10 Uhr. Gruppen können die Tour gerne buchen.
| 28. März 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 30. Mai 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 5. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 17. Oktober 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
Eine Schriftstellerin zeigt ihr ganz persönliches Köln. Irmgard Keun erzählte köstlich freche und auch traurige Geschichten vom Leben, von der Liebe und vom Exil. In ihren Romanen ließ sie Doris (”Das kunstseidene Mädchen”) von ihren Erfahrungen mit Männern fabulieren und Gilgi ihr Arbeitsleben schildern, während Sanna (”Nach Mittermacht”) das Kölner Gestapobüro mit einer Wallfahrtsstätte verglich. Alles erfolgt in Keuns typischer Mischung aus innerem Monolog und genauer Beobachtung der politischen Verhältnisse: Die Autorin sah genau hin – und das oft mit bitterem Humor!
Eine “theatralische” Führung in Kostüm mit und von Sonja Kargel.
Treffpunkt: Platz hinter dem Kolumba-Museum, Ludwigstr. / Ecke Brückenstr.
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Nächste Führungen: 28. März, 30. Mai, 5. September, 17. Oktober 2010 um 14 Uhr – jeweils für Frauen und Männer
| 21. März 2010 |
| 15:00 | bis | 16:30 |
| 4. Dezember 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
Bis in das 4. Jahrhundert hinein war Köln eines der wichtigsten Zentren der Isis-Verehrung nördlich der Alpen. Die Kirche St. Ursula steht am Ort eines früheren Isis-Heiligtums und symbolisiert damit eine Kontinuität in der Verehrung weiblicher Heiliger. Wie sich die Legende der Heiligen Ursula in Köln bis hin zur Erhebung Ursulas zur Stadtpatronin entwickelte und welcher Art der Einfluss von Frauen auf die Religion in Köln war sind wichtige Aspekte dieser Führung.
Treffpunkt: Eingang von St. Ursula, Ursulaplatz, KVB-Haltestelle: Breslauer Platz
Dauer: 1 – 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. 2 Euro Eintritt in die Knochenkammer
Nächste Führungen: 4. Dezember 2010 um 15 Uhr (für Frauen)
| 27. März 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
| 10. Juli 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
| 25. September 2010 |
| 15:00 | bis | 17:00 |
Heute ist nicht mehr zu erkennen, dass um 1850 – quasi aus dem Nichts – innerhalb von 25 Jahren eine eigene Stadt entstand, in der Wohnhäuser neben Fabriken standen. Wenn Sie heute über die Venloer Straße flanieren ist es schwer sich vorzustellen, welche Auswirkungen das weitgehend ungeplante rasante Wachstum von Ehrenfeld auf das Leben der Menschen hatte.
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Auf dem Stadtspaziergang erzählen wir vom vielfältigen Leben der Ehrenfelder Frauen, deren Arbeit sich nicht nur auf Fabriken beschränkte. Wir stellen eine Wirtin vor, die immer schick sein wollte, eine widerständige Edelweiß-Jugendliche und eine Stenotypistin, die zwangsweise sterilisiert wurde. Wir berichten über Säuglingssterblichkeit, Bleivergiftung und darüber, wie schmal der Grad zwischen ‘braven’ und ‘verdorbenen’ Fabrikmädchen war. Es geht außerdem um barmherzige Ordensfrauen und eine engagierte, aber unbarmherzige Politikerin.
Treffpunkt: Venloer Straße /Ecke Geisselstraße vor dem Kapellchen
Dauer: ca. 2 Stunden.
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 27. März, 10. Jui und 25. September 2010 um 15 Uhr jeweils für Frauen und Männer