Termine

Geld tut Frauen gut! – Führung im Frauenmuseum Bonn

13. Februar 2011
13:30bis15:30

Mein Geld (von Agii Gosse)

Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit ca. 70% der Arbeit leisten, erhalten sie aber nur 10% des Welteinkommens und besitzen nur 1% der Produktionsmittel. Daher ist es eine dringende Notwendigkeit, dass sie sich um ihre Finanzen kümmern. In der Ausstellung werden Bankerinnen und Finanzgenies vorgestellt, die Pionierinnen waren und Vorbild für einen selbstbewussten Umgang mit Geld sind.  Frauen können genauso gut mit Geld umgehen wie Männer und Arbeiterfamilien waren sie die “Finanzministerinnen”.

Frauenkapital war schon immer von großer Bedeutung: Frauen spielten und spielen eine wichtige Rolle als Geldverleiherinnen, Sparerinnen und Stifterinnen in der Geschichte ebenso wie in der Gegenwart. Frauenspargruppen, Frauensparkassen und Frauenbanken, die auf dem Prinzip der Mikrokredite basieren, zeigen in Entwicklungsländern den ökonomischen Einfluss von Frauen.  Weiter geht es in der Ausstellung um finanzielle Projekte zu Gunsten von Frauen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kontinenten.

Um Anmeldung wird gebeten! Wenn Sie uns vorher das Geld überweisen  schicken wir Ihnen die Tickets per Post zu.

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“Paris bezaubert mich …” Käthe Kollwitz und die französische Moderne

Weiblicher Rückenakt (K. Kollwitz, 1903)

Weiblicher Rückenakt (Käthe Kollwitz, 1903)

Zum 25jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum  in einer 160 Werke umfassenden Ausstellung Käthe Kollwitz im Kreise von (Neo-) ImpressionistInnen.  Käthe Kollwitz, eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, war „bezaubert“ von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte. In Paris liegt auch für diese Künstlerin die Wiege ihrer experimentell geprägten und von Farbe dominierten druckgraphischen Werkphase. Die schönsten farbigen Lithographien, einmalige Aktzeichnungen und sensible Plastiken werden Werken u. a. von Edgar Degas, Auguste Rodin und Pierre Bonnard gegenübergestellt.

Einmalige Führung!

Treffpunkt: Eingang des Museums, Neumarkt 18-24 (4. OG – mit dem Glasaufzug im Zentrum der Neumarkt-Passage zu erreichen)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Termin: Samstag, 8. Januar 2011, um 14 Uhr

Frauen im Ruhr-Museum

22. Oktober 2011
10:30bis17:30

Führung mit der Kuratorin Dr. Magdalena Drexl

Das Ruhr-Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen ist das historische Gedächtnis und Schaufenster des Ruhrgebiets. Bei der Führung mit der Kuratorin Frau Dr. Magdalena Drexl lernen wir die Abteilungen des Museums kennen und begeben uns auf die Spuren der Frauen in der weltweit größten Industrieregion. Anschließend besteht die Gelegenheit, das Museum auf eigene Faust oder das weitläufige Museumsgelände vom Aussichtsturm oder zu Fuß zu erkunden.

Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt: Infotheke im Kölner Hbf
Dauer: ca. 7 Std.
Kosten: 20 Euro inkl. Zugticket und Eintritt
Termin:
Samstag, 22. Oktober 2011, 10:30 Uhr

Heilen, Pflegen und Verwalten

19. Mai 2012
14:00bis16:00
22. September 2012
14:00bis16:00
18. November 2012
14:00bis16:00

Frauen im Medizinwesen gestern und heute

Auf dem Spaziergang vollziehen wir Frau Richmodis’ fragwürdige Karriere von der Sagenheldin zum Fall in der medizinischen Literatur nach, lernen Judenärztinnen, weise Frauen und Heilige kennen, die auf dem frühneuzeitlichen Gesundheitsmarkt mit Ärzten und Handwerkschirurgen konkurrierten. Wir erfahren von Hebammenschülerinnen, die an Hausschwangeren ihre praktischen Fähigkeiten erlernten, begegnen Kölns erster Röntgenassistentin und hören vom traurigen Schicksal der Röntgenschwester Blandina Ridder.

Treffpunkt: Kattenbug/ Ecke Zeughausstraße
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag, 19. Mai 2012 (nur für Frauen) und Samstag, 22. September 2012 , 14:00 Uhr

‘Nur eine Rose als Stütze’

26. Mai 2012
14:00bis16:00
26. August 2012
14:00bis16:00

Auf den Spuren von Hilde Domin

Ihr Leben beschrieb sie als »Sprachodyssee «, als Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Kölner Agnesviertel ging sie zum Studium nach Heidelberg und Italien. 1940 emigrierte sie mit ihrem Mann über England in ihr endgültiges Exilland, die Dominikanische Republik. Hilde Domin jonglierte mit den Sprachen, besonders mit denen ihrer Exilländer. Ausgelöst durch eine schwere Krise kam sie zum Schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort … Das Wort aber war das deutsche Wort.“  1959 erschien in Deutschland ihr erster vielbeachteter Gedichtband “Nur eine Rose als Stütze”. Ihre Dichtung war engagiert, politisch, kreativ und gleichzeitig einfach. Bis ins hohe Alter unternahm sie Lesereisenauch nach Köln.

Treffpunkt: Riehler Straße 23
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin2
: Samstag, 26. Mai und Sonntag, 26. August 2012, jeweils um 14:00 Uhr

Maler und ihre Musen

1. März 2012
18:00bis19:30

Mit Dr. Inge Schaefer im Museum Ludwig

Seit der Antike spornen Musen Künstler zu kreativen Leistungen an. In der griechischen Mythologie werden sie göttliche Inspirationsquelle genannt. Seit der Neuzeit werden tatsächliche Personen als Musen bezeichnet – meist Freundinnen von Künstlern, die ihre Partner durch ihre Charaktere, erotische Ausstrahlung oder menschliche Zuwendung inspirieren. Im Museum Ludwig betrachten wir die Porträts von Dora Maar (Pablo Picasso), Gala Eluard-Dali (Max Ernst), Alma Mahler-Werfel (Oskar Kokoschka) und Doris Große genannt Dodo (Ernst Ludwig Kirchner) und ihre Rollen als Musen.

Treffpunkt: vor der Kasse des Museums Ludwig (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro für die Führung zzgl. Museumseintritt
Termin: Donnerstag, 1. März 2012, 18:00 Uhr

Am ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt für KölnerInnen ins Museum frei.  Bitte denken Sie daran, dass Sie sich ausweisen müssen!

 

Pionierinnen im Rheinauhafen

20. Mai 2012
14:00bis16:00
Bau Gathermann und FrauenMediaTurm

Bau Gatermann und FrauenMediaTurm

Neue Frauen-Straßennamen und Architekturgeschichte

Was ist im Malakoff-Turm? Welche Schätze hütet der FrauenMediaTurm? Die beiden einstigen Wahrzeichen gehören neben den ultramodernen Kranhäusern zum neuen architektonischen Gesamtkonzept. Zum Tag des offenen Denkmals besichtigen wir das Krafthaus des ehemaligen Hafens.

Der Rheinauhafen ist ein Ort der Frauen: Stararchitektin Dörte Gatermann hat hier  ihre Handschrift hinterlassen. Auch andere Pionierinnen sind gegenwärtig. Dank einer Initiative der Grünen und des Kölner Frauengeschichtsvereins sind sechs Straßen und Plätze nach bekannten Kölnerinnen benannt: Anna Maria van Schürmann – “Allround-Genie”; Verlegerin Katharina Schauberg;  Clementine Martin, die den “Klosterfrau Melissengeist” erfand; die Sozialistin Anna Schneider; Laura Oelbermann – Millionen schwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow.

Treffpunkt: Malakoff-Turm, Am Leystapel (Nähe Schokoladenmuseum)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin:
Sonntag, 20. Mai 2012, 14:00 Uhr