Veranstaltungen

PARIS WAS A WOMAN – Dokumentarfilm von Greta Schiller

20. Juni 2011
19:30bis21:30

Cologne Pride-Veranstaltung mit Feminale, den Lesbischen ALTERnativen und Filmhaus Kino Köln

Anlässlich Cologne Pride und CSD Köln 2011 beteiligt sich der Kölner Frauengeschichtsverein an einer Filmveranstaltung von der FEMINALE-Sektion Querblick in Kooperation mit den Lesbischen ALTERnativen und dem Filmhaus Kino Köln. Dort wird am Montag, 20. Juni 2011, um 19:30 Uhr PARIS WAS A WOMAN gezeigt.  Wer das gleichnamige Buch von Andrea Weiss kennt, wird sich an dieser Zusammenarbeit mit der Regisseurin Greta Schiller garantiert erfreuen.  Der Dokumentarfilm (UK, D, USA 1996, 75 min.) wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Ort: Filmhaus Kino Köln, Maybachstr. 111
Kartenreservierung: 0221/99 20 93 71
Eintritt: 6,50 €/5,00 € erm.

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Veranstaltungen zum 100. Internationalen Frauentag

Am 13.03.2011 um 12 Uhr im Kölner Filmhaus

China Blue – Filmmatinee

china blue

Der Internationale Frauentag geht auf die Ar­beiterinnenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts zurück und wurzelt in den men­schenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Auch über 100 Jahre später werden Industriearbei­terinnen in den asiatischen Sweatshops gna­denlos ausgebeutet. Aus diesem Anlass zeigten wir den Dokumentarfilm von Micha X. Peled von 2005, der auf berüh­rende Weise das Leben einer jungen Frau und ihre Arbeit in einer chinesischen Jeansfabrik aufzeichnet. Nach der Vorführung fand eine Diskussion mit Ingeborg Wick von der Organisation „Südwind“ statt über die im Film dargestellten Arbeitsbedingungen und unser Kaufverhalten. Sie empfahl dringend, Briefe an Aldi und andere Textilanbieter zu schreiben und über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu protestieren.

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Am 20. März 2011: Frauenbewegte Rheinfahrt zum 100. Frauentag

Rote Taschen als Symbol für gleiche Bezahlung

Rote Taschen als Symbol für gleiche Bezahlung

Am 19. März 1911 fand zum ersten Mal der Internationale Frauentag statt. Wir berichteten auf dieser besonderen Fahrt von seiner Entstehung und Geschichte. Ist der Internationale Frauentag heute noch aktuell?

Von feministischer Seite ist eine heftige Diskussion über die Frage entbrannt, ob dieser Tag abgeschafft werden sollte. Auf der Fahrt  ging es außerdem um das Leben am Rhein, um Arbeit und Rechte von Frauen am Rhein sowie um den ersten Frauenstreik. Noch heute kämpfen Frauen um denselben Lohn, den Männer erhalten. Darüber hinaus gab es Informationen über den Equal Pay Day, der am 25. März begangen wird.

“Erinnern – eine Brücke in die Zukunft”: Auschwitz-Gedenktag!

Mahngang (Foto: Arbeiterfotografie Köln)

Mahngang (Foto: Arbeiterfotografie Köln)

Am 27.01.2011 um 18 Uhr in der Antoniterkirche

In der jährlichen Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus in der Antoniterkirche wurde an die überlebenden Kölnerinnen und Kölner erinnert, die während der NS-Zeit Widerstand geleistet haben und aus politischen Gründen verfolgt worden waren. Ihre Erfahrungen nach der Befreiung 1945, ihre Rückkehr aus dem Exil und ihr Wirken in ihrer Heimatstadt standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Heimkehrenden trafen bei den Verantwortlichen des öffentlichen Lebens, der Stadt und der Wirtschaft überall auf Nazi-Mitläufer oder NSDAP-Mitglieder.  Über Jahrzehnte forderten sie, die für NS-Verbrechen Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. Was ist aus den Hoffnungen von 1945 geworden?

Das Kölner Jansa-Duo spielte Stücke verfolgter Komponisten von Gideon Klein und Jerzy Fitelberg. Anschließend fand ein Mahngang zum Rathaus statt. Von den Teilnehmenden gab es viel Anerkennung und Dank für die gute Arbeit.

Kulissengespräch und Theaterstück über Agrippina

Am 16. Dezember 2010 um 20:00 Uhr in der Melanchthon-Akademie Agrippina

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln

Einführung in die aktuelle Puppenspiel-Inszenierung durch Irene Franken, Kölner Frauengeschichtsverein, und Lucie Ortmann, Dramaturgie Schauspiel Köln

In Köln huldigt man der Stadtgründerin eher verlegen, denn die Urenkelin des Augustus, spätere Frau des Claudius und Mutter Neros hat sich in der mordlustigen Oberschicht Roms den Rang einer der mächtigsten Frauen erkämpft. Irene Franken hat für den Kölner Frauengeschichtsverein schon lange auf die Doppelmoral in der Bewertung der Regentin aufmerksam gemacht. Die Puppenbauerin, -spielerin und Regisseurin Suse Wächter zeigt seit Ende November 2010 und noch bis Februar 2011 im Schauspiel Köln Agrippinas Machenschaften in ihrem „römischen Hysterienspiel mit Puppen und Sandalen“. Umso mehr freuen wir uns über die Kooperation mit dem Schuspiel Köln.

Im Winter 2010/2011 gab es die besondere Gelegenheit eine Führung im Römisch-Germanischen Museum über Agrippina, die Kaiserin aus Köln, und ihre Zeit zu besuchen und das gleichnamige Theaterstück von Suse Wächter im Schauspiel Köln zu einem ermäßigten Kombipreis zu buchen.


Beginenpreis

Bei der Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und Karola Kilens

Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und die Vorsitzende der Kölner Beginen, Karola Kilens (von links)

Am 17.11.2010 im “Beginenfenster”

Der Frauengeschichtsverein wurde für den  Beginenpreis 2010 ausgewählt, den jedes Jahr ein Kölner Frauenprojekt erhält. Bei Sekt und Gesang des Barbershop-Chores “Femmes Vocales” wurde ein symbolischer Scheck überreicht. Irene Franken stellte das neue Projekt zur Geschichte der Kölner Migrantinnen vor, für das wir den Preis bekommen haben.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Beginen e.V. und der Stiftung Apfelbaum für den Preis sowie bei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, verschiedenen Frauenprojekten und unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Glückwünsche.

Laufend Erinnern – geschichtlicher Rundgang durch das lesbisch-schwule Köln

Ma Baumgart

Am 26. Juni 2010, Treffpunkt vor dem Agrippa-Bad

Der geschichtliche Rundgang durch das lesbisch-schwule Köln führte in diesem Jahr durch die südliche Altstadt zwischen Agrippabad und Neumarkt. Gemeinsam mit dem Centrum Schwule Geschichte und uns erinnerte der KLuST (Kölner Lesben- und Schwulentag e.V.) an Sittenmoral und Jugendschutz, den schwulen Buchladen Lavendelschwert in der Bayardsgasse, die Anfänge des LSVD in der Thieboldsgasse und die Aidsberatung im Gesundheitsamt. Am Marsilstein berichtete die Autorin und Zeitzeugin Claudia Pinl über das Frauencenter George Sand und über die Vorstellungen von gutem Benehmen der Gründerin Ma Braungart. Küssen war verboten! In der Wolkenburg organisierte Gertraut Müller, Lesbenaktivistin der ersten Stunde, mit anderen Frauen in den 70ern ein großes Frauenfest … mit bitteren Folgen für einen Express-Redakteur.

Zu Gast im Radio

Am 22. April 2010 waren Irene Franken, Nina Matuszewski, Heike Rentrop und Bettina Bab beim Domradio und haben in der  Sendung Gruppen zu Gast über die Anfänge der frauengeschichtlichen Führungen, über verschiedene Touren, Straßenumbenennungen und den Aufbau des Archivs berichtet. Wenn Sie mögen hören Sie mal rein:

Hier Klicken um den Radiobeitrag bei Domradio.de online zu hören

Am 12. Juni war der Frauengeschichtsverein zur Sendung Hallo Ü-Wagen in Solingen zum Thema Straßen(um)benennungen eingeladen. Anlass war die Diskussionen um die geplante Umbenennung des Hindenburgplatzes in Pina-Bausch-Platz. Irene Franken unterstützt die Initiative der Bezirksbürgermeisterin und sprach darüber wie wichtig es ist, Frauen durch Straßenbenennungen zu würdigen und ihnen damit eine sichtbare Erinnerung zu geben.