„Ich bin keine Frau.“

24. Juni 2018
12:00bis14:00
Verena Stefan 1998 (© Irene Franken)

Verena Stefan 1998 (© Irene Franken)

Wir erinnern an Verena Stefan. Lesung mit Heidrun Grote und Monika Mengel

Sie waren wütend, eigensinnig und dachten alles neu – die Schriftstellerinnen der wilden, feministischen 1970er Jahre. Eine der erfolgreichsten Autorinnen war Verena Stefan. Ihr Roman „Häutungen“ wurde mit über 300 000 verkaufen Exemplaren zum Kultbuch.

Selbstbewusst schrieb sie: „Der Mensch meines Lebens bin ich“ und provokant: „Ich bin keine Frau“. Sie wehrte sich damit gegen die Zurichtung und enge Rollenzuweisung von Frauen, denn für sie war das „Modell Frau“, zumal als Lesbe, in all seinen Facetten und Freiheiten noch lange nicht ausgereizt. Am 29. November 2017 ist sie 70jährig in Montreal gestorben.

Am 24. Juni 2018 erinnern die Schauspielerin Heidrun Grote und die Hörfunk-Journalistin Monika Mengel an die kämpferHäutungenische Schriftstellerin. Sie lesen Auszüge aus ihren bekannten und unbekannteren Büchern. Dazwischen sind Interviews und Videos zu hören und zu sehen, an denen Verena Stefan mitgewirkt hat.

Eine Veranstaltung der lesbischen ALTERnativen im rubicon e.V. in Kooperation mit „immer dabei“ und dem Kölner Frauengeschichtsverein – Exclusiv für Lesben* –

Termin: Sonntag, 24. Juni 2018 um 12 Uhr
Kosten: 8,– Euro
Ort: „rubicon“, Rubensstr. 8-10, 50676 Köln

Info und Anmeldung: 0221/2766999-45 (Birgit Erlenbruch)