Liebe, Geld, Moral, Zauber: Hochzeit!

„Die Liebende wird den Liebhaber zuverlässig verständigen.“

Nicht alle Kölner Frauen waren im 18. Jahrhundert so forsch wie die Gattin des Kölner Bürgermeisters, die Casanova eindeutige Anweisungen zum Stelldichein gab. Und heute möchten nicht alle Frauen latent pöbelige Junggesellinnenabschiede erleben, sondern einen Neubeginn mit Niveau. Für alle diejenigen bietet sich unser neu konzipierter Stadtspaziergang durch die Kölner Innenstadt zum Thema Liebe und Paare in der Geschichte an. Dabei können – je nach Auswahl – folgende Fragen ‚geklärt’ werden:

Mittelalterlicher Brautsegen im Bett

Wie kamen Paare in der Geschichte zusammen? | Was fand im Kölner Hochzeitshaus statt? | Warum sind in Köln die Pantoffelhelden so verbreitet? | Warum musste der Kölner Ratsherr Weinsberg sein uneheliches Kind nicht verstecken? | Hat Griet wirklich ihre Chance verpasst? | Wie schützten sich Bräute gegen die Bedrohung durch böse Geister? | Welches revolutionäre Liebeskonzept vertraten das kurz in Köln lebende Schriftstellerpaar Dorothea und Friedrich Schlegel? | Welche Rolle spielte das Geld bei Eheschließungen? | Welche Sanktionen hatte die Schriftstellerin Mathilde Franziska Annecke um 1840 durch ihre Scheidung zu befürchten?

Eheringe und Brautbäder, die vergebliche Brautsuche des Kaisers Maximilian in Köln, anrührende Armutszeugnisse, Bordellbesuche mittelalterlicher Männer und ihre Reue-Aktionen, lesbische Kleinanzeigen zur Kontaktaufnahme der Weimarer Republik, die Erkämpfung der Homo-Ehe u.a. durch Hella von Sinnen, historische Texte von Ehefeindinnen …

Das Programm setzt sich aus ganz unterschiedlichen Bausteinen zusammen, die nach Lust & Moral, nach Gruppe & geplanter Dauer zusammengesetzt werden können. Diese Liebes- und Hochzeitstour ist für nicht alkoholisierte Gruppen gedacht, aber im Anschluss vermitteln wir gerne ‚Tankstellen’ mit Kölsch oder Sekt.

Es führt Sie Irene Franken.

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