‚Nur eine Rose als Stütze‘

11. Juni 2017
14:00bis16:00

 

 

 

Hilde Domin und das deutsche Wort

 

 

 

 

 

Ihr Leben beschrieb sie als »Sprachodyssee «, als Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Kölner Agnesviertel ging sie zum Studium nach Heidelberg und Italien. 1940 emigrierte sie mit ihrem Mann über England in ihr endgültiges Exilland, die Dominikanische Republik. Hilde Domin jonglierte mit den Sprachen, besonders mit denen ihrer Exilländer. Ausgelöst durch eine schwere Krise kam sie zum Schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort … Das Wort aber war das deutsche Wort.“  1959 erschien in Deutschland ihr erster vielbeachteter Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung war engagiert, politisch, kreativ und gleichzeitig einfach. Bis ins hohe Alter unternahm sie Lesereisenauch nach Köln.

Stadtrundgang im Agnesviertel mit Ende im blühenden Rosengarten des Forts X. Es führt Sie Hildegard Müller-Brünker.

Treffpunkt: Riehler Straße 23
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 10 Euro
Termin
: Sonntag, 11. Juni 2017, um 14:00 Uhr