Nur eine Rose als Stütze – Auf den Spuren von Hilde Domin

7. März 2010
14:00bis15:30
27. Juni 2010
14:00bis15:30
9. Oktober 2010
14:00bis16:00

Ihr Leben beschrieb sie als »Sprachodyssee «, als Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Kölner Agnesviertel ging sie zum Studium nach Heidelberg und Italien. 1940 emigrierte sie mit ihrem Mann über England in ihr endgültiges Exilland, die Dominikanische Republik. Hilde Domin jonglierte mit den Sprachen, besonders mit denen ihrer Exilländer.

Sie übersetzte, um zu überleben. Ausgelöst durch eine schwere Krise kam sie zum Schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort … Das Wort aber war das deutsche Wort.“  1959 erschien in Deutschland ihr erster vielbeachteter Gedichtband ‚Nur eine Rose als Stütze‘. Ihre Dichtung war engagiert, politisch, kreativ und gleichzeitig einfach. Bis ins hohe Alter unternahm sie Lesereisen, u. a. in Schulen und Gefängnissen. Passend zum Titel endet die Führung im Rosengarten des Forts X.

Treffpunkt: Riehler Straße 23
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 7. März, 27. Juni 2010 (für Frauen), 14. August und 9. Oktober 2010 – jeweils um 14 Uhr

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