Alle Artikel zum Thema Agrippina

Archiv-Straßenbahn

ArchivbahnSeit dem Archivetag Anfang März 2010 fuhr die besodnere Archiv-Straßenbahn durch Köln und erwähnte auch den Kölner Frauengeschichtsverein. Die Archiv-Bahn zeigte, welch unterschiedlichen Fundstücke die hiesigen Archive aufbewahren: Postkarten, Fotos, Schriftstücke, Stadtpläne und Filme. Außen auf der Bahn und innen wurde das Motto „Kölner Archive geben Antworten“ wörtlich genommen.  Dort waren ganz unterschiedliche Fragen und Antworten lesen, z. B. auch über Agrippina.

Anwältin für eine Mörderin

25. März 2017
14:00bis16:00

Zur Geschichte der Frauenkriminalität

In einer Liedzeile heißt es: „Die Frauen sind alle Verbrecher“ und es gibt in der Tat Delikte wie Abtreibung, Kindstötung, Giftmord, für die (fast) nur Frauen verurteilt wurden. In Köln finden wir neben der vermuteten Gattenmörderin Agrippina, Prostituierten oder Diebinnen aus Not und einer Giftmörderin auch Opfer wie die 11.000 Jungfrauen oder exorzierte Besessene. Wir stellen erste Rechtsanwältinnen sowie christliche Retterinnen vor, die selbst nicht immer eine weiße Weste hatten.

Frauen haben sich im 20. Jahrhundert den Zugang zu juristischen Ämtern hart erkämpft. Wir stellen sowohl interessante Rechtsanwältinnen wie Frau Dr. von Ameln, eine Widerständlerin wie auch christliche Retterinnen vor, die nicht immer eine weiße Weste hatten. Die Tour führt u. a. durch ehemalige „lasterhafte“ Viertel und zu Gerichtsgebäuden.

Es führt Sie Irene Franken.

Treffpunkt: Eigelstein / Ecke Im Stavenhof ( KVB-Haltestelle: Breslauer Platz oder Ebertplatz)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin: Samstag, 25. März 2017 um 14 Uhr

Touristin in der eigenen Stadt

23. Juni 2018
14:00
28. Juli 2018
14:00bis16:00

Marktszene auf dem Altermarkt im 16. Jh.

Einstiegsrundgang auch für Nicht-Kölnerinnen

War die Stadtgründerin Agrippina eine Mörderin? Warum wurde die Postmeisterin Katharina Henoth als „Hexe“ verbrannt? Im Museum und rund um das Rathaus hören Sie von der Stadtgündung, von lokalen Muttergottheiten sowie den Ursprüngen der Weiberfastnacht. Wir besuchen den Frauenbrunnen mit seinen zehn Frauengestalten und berichten von manchen Besonderheiten wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab.

Die Führung kann für Gruppen mit oder ohne Besuch im Römisch-Germanischen Museum gebucht werden. Der Museumsbesuch ist jedoch von den geplanten Baumaßnahmen abhängig.

Es führen Sie Claudia Lupri oder Marlene Tyrakowski.

Treffpunkt: vor dem Eingang des  Römisch-Germanischen Museums, Roncalliplatz 4 ( KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 10 € zzgl. Eintritt ins Museum
Termine: Samstag, 23. Juni  2018 und 28. Juli 2018 um 14 Uhr

Grab einer römischen Ärztin

4. Oktober 2018
18:00bis19:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Ein ungewöhnlicher Fund in einem Kölner Grab gilt als der erste Nachweis für eine Augenärztin in er Antike.  Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Im Museum führt Sie Claudia Lupri.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro zzgl. Museumseintritt für Nicht-KölnerInnen
Termin:
Donnerstag, 4. Oktober 2018, um 18:00 Uhr