Alle Artikel zum Thema Armut

Geldgöttin, Verschwenderin, Bankerin – Frauen und Geld: ein Widerspruch?

11. April 2010
14:00bis16:00
11. September 2010
14:00bis16:00

Für uns heute ist es unvorstellbar, dass es im alten Rom eine Göttin des Geldes gab, die bis heute großen Einfluss hat. Aber können Frauen überhaupt mit Geld umgehen? Oder haben sie in Geldangelegenheiten sogar den besseren Riecher?

Im Laufe der Jahrhunderte erwirtschafteten Frauen es auf die unterschiedlichste Art und Weise: Sie teilten Geld als Hausherrin und Hausfrau ein;  sie arbeiteten damit als Bankerin oder Wechslerin; sie ergaunerten es als Diebin oder Schmugglerin; sie erbaten es mit Hilfe von Armutszeugnissen oder als Kleinkreditnehmerin der Stadtsparkasse; sie verprassten es als Luxusweib und sie vererbten es. Dabei haben sie manche Hürde der Diskriminierung überwunden. Viele noch heute bestehende alte Einrichtungen verdanken ihre Entstehung Stiftungen von Frauen.

Treffpunkt: vor dem Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 11. April und 11. September (für Frauen)  um 14 Uhr

Frauenmacht in St. Maria im Kapitol

27. Februar 2010
14:00bis15:30
20. November 2010
14:00bis15:30

In früheren Zeiten wurde das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar in Maria im Kapitol ganz besonders gefeiert. Nirgendwo sonst war eine solche Lichterpracht vor den Marienbildern zu sehen. Noch heute spielte die Kirche die Bedeutungs der Marienverehrung wider. Bau- und Bildprogramm sind Maria als mächstigster Frau der katholischen Kirche gewidmet.

Wie unterscheidet sich das Leben einer einfachen Nonne mit den verschiedenen Gelübden, die sie zu Armut und Keuschheit und ggf. strenger Klausur verpflichten, von dem einer Stiftsdame? Wann ging die Macht der Stiftsdamen nieder, deren Äbtissin gleichzeitig über weltliche Machtposition verfügte? War für Töchter aus adeligen Familien das Stift der einzige Ort, an dem Mädchen eine ausgezeichnete Erziehung genießen konnten?

Treffpunkt: im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, KVB-Haltestelle: Heumarkt, Neumarkt,Waidmarkt
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 20. November 2010 um 14 Uhr