In der linken Spalte informieren wir Sie über unsere nächsten Führungen und Stadtrundgänge. Treffpunkt, weitere Informationen und Preisangaben erfahren Sie, wenn Sie das jeweilige Thema anklicken. Bei weiteren Fragen rufen Sie bitte zu unseren Bürozeiten Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und nach Absprache an (0221 – 248265).
Wenn nichts anderes angegeben ist sind die Führungen für Frauen und Männer. In der Regel ist keine Anmeldung nötig – es sei denn, es wird ausdrücklich darum gebeten. Für einige Touren können Sie Eintrittskarten kaufen in Kombination mit einem Ticket für den Nahverkehr.
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| 11. April 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 11. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
Für uns heute ist es unvorstellbar, dass es im alten Rom eine Göttin des Geldes gab, die bis heute großen Einfluss hat. Aber können Frauen überhaupt mit Geld umgehen? Oder haben sie in Geldangelegenheiten sogar den besseren Riecher?
Im Laufe der Jahrhunderte erwirtschafteten Frauen es auf die unterschiedlichste Art und Weise: Sie teilten Geld als Hausherrin und Hausfrau ein; sie arbeiteten damit als Bankerin oder Wechslerin; sie ergaunerten es als Diebin oder Schmugglerin; sie erbaten es mit Hilfe von Armutszeugnissen oder als Kleinkreditnehmerin der Stadtsparkasse; sie verprassten es als Luxusweib und sie vererbten es. Dabei haben sie manche Hürde der Diskriminierung überwunden. Viele noch heute bestehende alte Einrichtungen verdanken ihre Entstehung Stiftungen von Frauen.
Treffpunkt: vor dem Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 11. April und 11. September (für Frauen) um 14 Uhr
| 19. Juni 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
| 12. September 2010 |
| 14:00 | bis | 16:00 |
Berufstätige Frauen – keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit! In der Römerzeit arbeiteten Frauen in vielen Berufen, im Mittelalter exportierten sie ihre Produkte europaweit. Doch im Gegensatz dazu gab das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Ehemännern das Recht, ihren Frauen die Erwerbstätigkeit zu verbieten.
Wie lebten und arbeiteten Spitzenklöpplerinnen oder Angestellte? Folgen Sie den Spuren der Meisterinnen im Mittelalter oder der erfolgreichen Bankerin der Neuzeit. Gewinnen Sie Einblicke in die ausbeuterische Mädchenarbeit im 19. Jahrhundert und die Erfolge der Frauenberufsbewegung.
Treffpunkt: vor dem Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz, KVB-Haltestelle: Dom /Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 19. Juni 2010 und am 12. September zum Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr für Frauen und Männer