Alle Artikel zum Thema Beginen

Beginenpreis

Bei der Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und Karola Kilens

Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und die Vorsitzende der Kölner Beginen, Karola Kilens (von links)

Am 17.11.2010 im „Beginenfenster“

Der Frauengeschichtsverein wurde für den  Beginenpreis 2010 ausgewählt, den jedes Jahr ein Kölner Frauenprojekt erhält. Bei Sekt und Gesang des Barbershop-Chores „Femmes Vocales“ wurde ein symbolischer Scheck überreicht. Irene Franken stellte das neue Projekt zur Geschichte der Kölner Migrantinnen vor, für das wir den Preis bekommen haben.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Beginen e.V. und der Stiftung Apfelbaum für den Preis sowie bei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, verschiedenen Frauenprojekten und unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Glückwünsche.

Von Beginen und Bayenamazonen

3. September 2017
14:00bis16:00

Frauengeschichte im ‚kölschesten‘ Veedel

Der Rundgang durch das Severinsviertel stellt arme und rechtlose Frauen vor, die sich dennoch zu helfen wussten. Wir erzählen über die im Mittelalter beliebte Lebensweise der Beginen, über eine Rechtsberatungsstelle für Frauen von 1901 sowie über die Schokoladen-Arbeiterinnen bei Stollwerck. Sie erfahren, wo unverheiratete Schwangere gebären konnten, welchen Anteil Frauen beim ersten Kölner Lohnstreik hatten und wie die sog. Bayenamazonen zu ihrem Namen kamen.

Anlässlich des Internationalen Frauentags berichten wir darüber, wie 1911 zum Ersten Mal der Frauentag in der Severinstraße begangen wurde. Weiter geht es darum, wo unverheiratete Schwangere „untertauchen“ und ihr Kind zur Welt bringen konnten. Welche Möglichkeiten hatten Dienstmädchen, sich gegen ihre „Herrschaft“ zur Wehr zu setzen? Außerdem erfahren Sie, wie es zum ersten Lohnstreik kam und wer sich hinter den Bayenamazonen verbirgt.

Es führen Sie Merle Wieschhoff oder Bettina Bab.

Treffpunkt: Severinstorburg am Chlodwigplatz
Dauer: 2 Std.
Kosten: 10 Euro
Termin: Sonntag, 3. September 2017, um 14:00 Uhr

Keusch oder romantisch?

8. Juli 2017
12:00bis14:00
Freundinnen: Maria und Elisabeth

Freundinnen: Maria und Elisabeth

Lesbengeschichte Teil I (frühere Jahrhunderte)

Gab es früher überhaupt „homosexuelle“ Frauen? Existierte nur die romantische Freundschaft oder auch eine sexuelle Praxis? Anhand von Bildmotiven wie dem der Freundinnenschar der Heiligen Ursula nähern wir uns der Frauenliebe im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit: bei Nonnen, bei Frauen in Männerkleidern und bei verheirateten Frauen, die Liebesbriefe an Frauen verfassten. Wir lesen aus alten Beginenregeln, Gerichtsakten und Briefen vor.

Treffpunkt: vor St. Ursula, Ursulaplatz, KVB-Haltestelle: Breslauer Platz
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin3: Samstag, 8. Juli 2017, um 12:00 Uhr (im Rahmen des CSD nur für Frauen)