Alle Artikel zum Thema Dom

Zu Gast im Radio

Am 22. April 2010 waren Irene Franken, Nina Matuszewski, Heike Rentrop und Bettina Bab beim Domradio und haben in der  Sendung Gruppen zu Gast über die Anfänge der frauengeschichtlichen Führungen, über verschiedene Touren, Straßenumbenennungen und den Aufbau des Archivs berichtet. Wenn Sie mögen hören Sie mal rein:

Hier Klicken um den Radiobeitrag bei Domradio.de online zu hören

Am 12. Juni war der Frauengeschichtsverein zur Sendung Hallo Ü-Wagen in Solingen zum Thema Straßen(um)benennungen eingeladen. Anlass war die Diskussionen um die geplante Umbenennung des Hindenburgplatzes in Pina-Bausch-Platz. Irene Franken unterstützt die Initiative der Bezirksbürgermeisterin und sprach darüber wie wichtig es ist, Frauen durch Straßenbenennungen zu würdigen und ihnen damit eine sichtbare Erinnerung zu geben.

Drei Königinnen im Dom

Marias Krönung als Himmelskönigin

Marias Krönung als Himmelskönigin

Wisigarde, Richeza und Maria v. Medici

Als Predigerinnen und Stifterinnen, als verehrte Frauen und Heilige haben Frauen im Dom Spuren hinterlassen – mal im Zentrum, mal im Schatten der erzbischöflichen Herrschaft. So auch drei Königinnen: die französische Königsmutter Maria von Medici mit ihrem gebrochenen Herzen, die polnische Königin Richeza – eine europäische Friedensstifterin – und die merowingische Königin Wisigarde.

Königin Richeza

Königin Richeza

Wir zeigen Stiftungen von Frauen, erläutern die Marienverehrung aus frauengeschichtlicher Perspektive und fragen, warum lange Zeit Frauen mit Bart als Volksheilige verehrt, dann aber „entmachtet“ wurden.

Es führt Sie Marlene Tyrakowski.

Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Kölner Doms (KVB-Haltestelle: Hbf / Dom)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro pro Person zzgl. Gruppeneintritt in den Dom (55 € pro Gruppe inkl. Headsets)
Termin
: in 2017 keine offene Führung, Gruppenbuchungen sind möglich.

Touristin in der eigenen Stadt

17. März 2019
14:00
4. Mai 2019
14:00bis16:00

Marktszene auf dem Altermarkt im 16. Jh.

Einstiegsrundgang auch für Nicht-Kölnerinnen

War die Stadtgründerin Agrippina eine Mörderin? Warum wurde die Postmeisterin Katharina Henoth als „Hexe“ verbrannt? Im Museum und rund um das Rathaus hören Sie von der Stadtgündung, von lokalen Muttergottheiten sowie den Ursprüngen der Weiberfastnacht. Wir besuchen den Frauenbrunnen mit seinen zehn Frauengestalten und berichten von manchen Besonderheiten wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab.

Die Führung kann für Gruppen mit oder ohne Besuch im Römisch-Germanischen Museum gebucht werden. Der Museumsbesuch ist jedoch von den geplanten Baumaßnahmen abhängig.

Es führen Sie Claudia Lupri oder Irene Franken.

Treffpunkt: vor dem Eingang des  Römisch-Germanischen Museums, Roncalliplatz 4 ( KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 10 € zzgl. Eintritt ins Museum
Termine: Sonntag, 17. März und Samstag, 4. Mai 2019 um 14 Uhr

Hexenverfolgung in Köln

25. November 2018
14:00bis16:00
28. April 2019
14:00bis16:00

Verbrennung von drei „Zauberinnen“

Ängste der Frühen Neuzeit – Gewalt an Frauen

Zwischen St. Andreas und Heumarkt erzählen wir die Geschichte der Frauen (und wenigen Männer), die in Köln als „Zauberinnen“ oder „Hexen“ verfolgt wurden: Was machte eine Frau zur „Hexe“? Waren wirtschaftliche Gründe ein Motiv bei der Verfolgung? Welche Rolle spielten Frauen als Denunziantinnen?

Was führte zum Abklingen der Hexenverfolgung? Wir vollziehen den Weg konkreter Fälle vom ‚Gerede‘ in der Stadt bis zum Arrest im Frankenturm, von der „peinlichen Befragung“ zum Erzwingen von Geständnissen (Folter) bis zur spektakulären Vollstreckung des Todesurteils nach.

Treffpunkt: vor dem Eingang von St. Andreas, Komödienstr. 6-8 (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Kosten: 10 Euro, am 25.11. ist die Führungs kostenfrei.
Termin: Sonntag, 25. November 2018 und 28. April 2019, um 14:00 Uhr

 

Selbstbewusst oder ausgebeutet – Frauenerwerbsarbeit quer durch die Jahrhunderte

30. August 2014
14:00bis16:00

Berufstätige Frauen – keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit! In der Römerzeit arbeiteten Frauen in vielen Berufen, im Mittelalter exportierten sie ihre Produkte europaweit. Doch im Gegensatz dazu gab das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Ehemännern das Recht, ihren Frauen die Erwerbstätigkeit zu verbieten.

Wie lebten und arbeiteten Spitzenklöpplerinnen oder Angestellte? Folgen Sie den Spuren der Meisterinnen im Mittelalter oder der erfolgreichen Bankerin der Neuzeit. Gewinnen Sie Einblicke in die ausbeuterische Mädchenarbeit im 19. Jahrhundert und die Erfolge der Frauenberufsbewegung.

Es führt Sie Irene Franken.

Treffpunkt: vor dem Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz, KVB-Haltestelle: Dom/Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 9 Euro
Termin: Samstag, 30. August 2014, 14:00 Uhr (nur für Frauen)

Grab einer römischen Ärztin

4. Oktober 2018
18:00bis19:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Ein ungewöhnlicher Fund in einem Kölner Grab gilt als der erste Nachweis für eine Augenärztin in er Antike.  Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Im Museum führt Sie Claudia Lupri.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro zzgl. Museumseintritt für Nicht-KölnerInnen, bitte nehmen Sie Ihren Personalausweis mit
Termin: Donnerstag, 4. Oktober 2018, um 18:00 Uhr