Alle Artikel zum Thema Dom

Zu Gast im Radio

Am 22. April 2010 waren Irene Franken, Nina Matuszewski, Heike Rentrop und Bettina Bab beim Domradio und haben in der  Sendung Gruppen zu Gast über die Anfänge der frauengeschichtlichen Führungen, über verschiedene Touren, Straßenumbenennungen und den Aufbau des Archivs berichtet. Wenn Sie mögen hören Sie mal rein:

Hier Klicken um den Radiobeitrag bei Domradio.de online zu hören

Am 12. Juni war der Frauengeschichtsverein zur Sendung Hallo Ü-Wagen in Solingen zum Thema Straßen(um)benennungen eingeladen. Anlass war die Diskussionen um die geplante Umbenennung des Hindenburgplatzes in Pina-Bausch-Platz. Irene Franken unterstützt die Initiative der Bezirksbürgermeisterin und sprach darüber wie wichtig es ist, Frauen durch Straßenbenennungen zu würdigen und ihnen damit eine sichtbare Erinnerung zu geben.

Maler und ihre Musen

1. März 2012
18:00bis19:30

Mit Dr. Inge Schaefer im Museum Ludwig

Seit der Antike spornen Musen Künstler zu kreativen Leistungen an. In der griechischen Mythologie werden sie göttliche Inspirationsquelle genannt. Seit der Neuzeit werden tatsächliche Personen als Musen bezeichnet – meist Freundinnen von Künstlern, die ihre Partner durch ihre Charaktere, erotische Ausstrahlung oder menschliche Zuwendung inspirieren. Im Museum Ludwig betrachten wir die Porträts von Dora Maar (Pablo Picasso), Gala Eluard-Dali (Max Ernst), Alma Mahler-Werfel (Oskar Kokoschka) und Doris Große genannt Dodo (Ernst Ludwig Kirchner) und ihre Rollen als Musen.

Treffpunkt: vor der Kasse des Museums Ludwig (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro für die Führung zzgl. Museumseintritt
Termin: Donnerstag, 1. März 2012, 18:00 Uhr

Am ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt für KölnerInnen ins Museum frei.  Bitte denken Sie daran, dass Sie sich ausweisen müssen!

 

Drei Königinnen im Dom

12. August 2012
14:00bis15:30
Marias Krönung als Himmelskönigin

Marias Krönung als Himmelskönigin

Richeza, Maria v. Medici und die Himmelskönigin

Als Predigerinnen und Stifterinnen, als verehrte Frauen und Heilige haben Frauen im Dom Spuren hinterlassen – mal im Zentrum, mal im Schatten der erzbischöflichen Herrschaft. So auch drei Königinnen: die französische Königsmutter Maria von Medici mit ihrem gebrochenen Herzen, die polnische Königin Richeza – eine europäische Friedensstifterin – und die Himmelskönigin Maria.

Königin Richeza

Königin Richeza

Wir zeigen Stiftungen von Frauen, erläutern die Marienverehrung aus frauengeschichtlicher Perspektive und fragen, warum lange Zeit Frauen mit Bart als Volksheilige verehrt, dann aber „entmachtet“ wurden.

Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Kölner Doms (KVB-Haltestelle: Hbf / Dom)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Gruppeneintritt in den Dom
Termin
: Sonntag 12. August 2012, 14:00 Uhr

Touristin in der eigenen Stadt

9. Juni 2012
14:00bis16:00
29. Juli 2012
14:00bis16:00

Marktszene auf dem Altermarkt im 16. Jh.

Einstiegsrundgang auch für Nicht-Kölnerinnen

War die Stadtgründerin Agrippina eine Mörderin? Warum wurde die Postmeisterin Katharina Henoth als „Hexe“ verbrannt? Im Museum und rund um das Rathaus hören Sie von der Stadtgündung sowie den Ursprüngen der Weiberfastnacht. Wir besuchen den Frauenbrunnen sowie die Mikwe (jüdisches Kultbad) und berichten dort von manchen Besonderheiten wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab.

 

Treffpunkt: vor dem Eingang des  Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz 4 ( KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 8 Euro. Vor Ort kommt noch der Eintritt in die Mikwe (1 Euro) hinzu.  Bei einigen Führungen ist ein Gang ins Museum vorgesehen (ev. Eintritt z.Zt. 8 Euro)
Termin:  Samstag, 9. Juni 2012, 14:00 Uhr

Hexenverfolgung in Köln

12. Mai 2012
14:00bis16:00
14. Juli 2012
14:00bis16:00

Verbrennung von drei "Zauberinnen"

Ängste der Frühen Neuzeit

Zwischen St. Andreas und Heumarkt erzählen wir die Geschichte der Frauen (und Männer), die in Köln als “Zauberinnen” oder “Hexen” verfolgt wurden: Was machte eine Frau zur “Hexe”? Waren wirtschaftliche Gründe ein Motiv bei der Verfolgung? Welche Rolle spielten Frauen als Denunziantinnen?

Was führte zum Abklingen der Hexenverfolgung? Wir vollziehen den Weg konkreter Fälle vom ‘Gerede’ in der Stadt bis zum Arrest im Frankenturm, von der “peinlichen Befragung” zum Erzwingen von Geständnissen (Folter) bis zur spektakulären Vollstreckung des Todesurteils nach.

Treffpunkt: vor dem Eingang von St. Andreas, Komödienstr. 4-8 (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag, 12. Mai 2012, 14:00 Uhr (nur für Frauen)

Selbstbewusst oder ausgebeutet – Frauenerwerbsarbeit quer durch die Jahrhunderte

1. Mai 2011
14:00bis16:00

Berufstätige Frauen – keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit! In der Römerzeit arbeiteten Frauen in vielen Berufen, im Mittelalter exportierten sie ihre Produkte europaweit. Doch im Gegensatz dazu gab das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Ehemännern das Recht, ihren Frauen die Erwerbstätigkeit zu verbieten.

Wie lebten und arbeiteten Spitzenklöpplerinnen oder Angestellte? Folgen Sie den Spuren der Meisterinnen im Mittelalter oder der erfolgreichen Bankerin der Neuzeit. Gewinnen Sie Einblicke in die ausbeuterische Mädchenarbeit im 19. Jahrhundert und die Erfolge der Frauenberufsbewegung.

Treffpunkt: vor dem Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz, KVB-Haltestelle: Dom /Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führung: 1. Mai 2011 um 14 Uhr für Frauen und Männer

Bäckerin oder Gladiatorin

4. Februar 2012
14:00bis15:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Was wissen Sie über Agrippina? Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Termin:
4. Februar 2012, 14:00 Uhr