Alle Artikel zum Thema Frauen

Frauen im Ruhr-Museum

22. Oktober 2011
10:30bis17:30

Führung mit der Kuratorin Dr. Magdalena Drexl

Das Ruhr-Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen ist das historische Gedächtnis und Schaufenster des Ruhrgebiets. Bei der Führung mit der Kuratorin Frau Dr. Magdalena Drexl lernen wir die Abteilungen des Museums kennen und begeben uns auf die Spuren der Frauen in der weltweit größten Industrieregion. Anschließend besteht die Gelegenheit, das Museum auf eigene Faust oder das weitläufige Museumsgelände vom Aussichtsturm oder zu Fuß zu erkunden.

Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt: Infotheke im Kölner Hbf
Dauer: ca. 7 Std.
Kosten: 20 Euro inkl. Zugticket und Eintritt

Zu Gast im Radio

Am 22. April 2010 waren Irene Franken, Nina Matuszewski, Heike Rentrop und Bettina Bab beim Domradio und haben in der  Sendung Gruppen zu Gast über die Anfänge der frauengeschichtlichen Führungen, über verschiedene Touren, Straßenumbenennungen und den Aufbau des Archivs berichtet. Wenn Sie mögen hören Sie mal rein:

Hier Klicken um den Radiobeitrag bei Domradio.de online zu hören

Am 12. Juni war der Frauengeschichtsverein zur Sendung Hallo Ü-Wagen in Solingen zum Thema Straßen(um)benennungen eingeladen. Anlass war die Diskussionen um die geplante Umbenennung des Hindenburgplatzes in Pina-Bausch-Platz. Irene Franken unterstützt die Initiative der Bezirksbürgermeisterin und sprach darüber wie wichtig es ist, Frauen durch Straßenbenennungen zu würdigen und ihnen damit eine sichtbare Erinnerung zu geben.

Laufend Erinnern – geschichtlicher Rundgang durch das lesbisch-schwule Köln

Ma Baumgart

Am 26. Juni 2010, Treffpunkt vor dem Agrippa-Bad

Der geschichtliche Rundgang durch das lesbisch-schwule Köln führte in diesem Jahr durch die südliche Altstadt zwischen Agrippabad und Neumarkt. Gemeinsam mit dem Centrum Schwule Geschichte und uns erinnerte der KLuST (Kölner Lesben- und Schwulentag e.V.) an Sittenmoral und Jugendschutz, den schwulen Buchladen Lavendelschwert in der Bayardsgasse, die Anfänge des LSVD in der Thieboldsgasse und die Aidsberatung im Gesundheitsamt. Am Marsilstein berichtete die Autorin und Zeitzeugin Claudia Pinl über das Frauencenter George Sand und über die Vorstellungen von gutem Benehmen der Gründerin Ma Braungart. Küssen war verboten! In der Wolkenburg organisierte Gertraut Müller, Lesbenaktivistin der ersten Stunde, mit anderen Frauen in den 70ern ein großes Frauenfest … mit bitteren Folgen für einen Express-Redakteur.

Marianne Rörig

Am 29. April 2010 ist unsere älteste Mitfrau Marianne Rörig gestorben. Vor kurzem Marianne Rörig2haben wir auf ihren 90. Geburtstag angestoßen. Bis zu ihrem Tod war sie eine treue Unterstützerin des Kölner Frauengeschichtsvereins und interessierte sich sehr für alle unsere Aktivitäten. Solange ihre Beine sie trugen nahm sie an vielen Führungen teil. Seit 15 Jahren gehörte sie – als weitaus älteste – einem Arbeitskreis an und diskutierte mit uns lebhaft über Frauengeschichte und Frauenpolitik. Noch im hohen Alter bereitete sie auch selbst Themen vor. Ihre geistige Aufgeschlossenheit und Lebensweisheit sind uns ein großes Vorbild. Wir werden ihre warmherzige Art und besonders ihren unvergleichlichen trockenen Humor sehr vermissen, mit dem sie uns so oft zum Lachen brachte.

Marianne Rörig hatte sich vor ihrem Tod gegen Blumen zur Trauerfeier ausgesprochen und stattdessen um Spenden an den Frauengeschichtsverein gebeten. Wir sind gerührt von dieser Fürsorge und danken Dir sehr, Marianne.

Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens

27. April 2010 im Literaturhaus

Auf den Tag genau am 25jährigen Führungsjubiläum des Kölner Frauengeschichtsvereins fand in Kooperation mit dem Literaturhaus, dem Anderen Buchladen und uns eine ganz bezaubernde, heitere und sehr interessante Lesung über das neue Buch von Angela Steidele statt. Neben Einblicken in der Kölner Kulturleben zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging es um die beiden Protagonistinnen: Adele Schopenhauer – Schriftstellerin, Künstlerin, die Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer – und die »Rheingräfin« Sibylle Mertens-Schaaffhausen verband eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit den dazugehörigen Höhen und Tiefen. Seit 1828 waren sie ein Paar: »am besten vergleichst Du uns ein paar Leuten, die sich spät finden und dann einander heiraten. Stürbe sie – so spräng ich jetzt in den Rhein, denn ich könnte nicht ohne sie bestehen« schrieb Adele ihrer Freundin Ottilie von Goethe. Anhand vieler bisher unveröffentlichter Quellen erzählt Angela Steidele die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen: Pionierinnen, die in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt in der Liebe Grenzen einrissen, die ihnen als Frauen im 19. Jahrhundert gesteckt waren.

Eine zweite Lesung in der Universitätsbibliothek ist vorgesehen.

Herzlich willkommen!

Über unsere Führungen in Köln informieren wir Sie gern. Das aktuelle Programm für 2013 liegt an einigen Orten in Köln aus. Sie können es aber auch direkt herunterladen Download für das 2. Halbjahr 2013.

Das neue Programmheft ist gerade von der Druckerei gekommen. Wir werden es in den nächsten Tagen verschicken und Sie können gern im Büro darum bitten.

Die Touren der nächsten Wochen finden Sie in der linken Spalte.  Unter Führungen/Themnübersicht sehen Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Stadtrundgängen, Führungen und Fahrten. Sie können sich jederzeit anmelden, der Anrufbeantworter läuft immer und wird nicht nur zu den offiziellen Bürozeiten abgehört!

Neben der Erforschung und Vermittlung der Kölner Frauengeschichte ist die Archivierung ein weiteres Standbein unseres Vereins. Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Köln für die Förderung unserer Bibliothek und des Archivs. Nähere Informationen und eine Auflistung der neuen Bücher finden Sie unter Bestände/Archiv bzw. Bibliothek.

Weitere Informationen über unseren Verein und über frühere Veranstaltungen des Kölner Frauengeschichtsvereins finden Sie unter Verein/Rückblick.

Archiv-Straßenbahn

ArchivbahnSeit dem Archivetag Anfang März 2010 fuhr die besodnere Archiv-Straßenbahn durch Köln und erwähnte auch den Kölner Frauengeschichtsverein. Die Archiv-Bahn zeigte, welch unterschiedlichen Fundstücke die hiesigen Archive aufbewahren: Postkarten, Fotos, Schriftstücke, Stadtpläne und Filme. Außen auf der Bahn und innen wurde das Motto “Kölner Archive geben Antworten” wörtlich genommen.  Dort waren ganz unterschiedliche Fragen und Antworten lesen, z. B. auch über Agrippina.