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„Paris bezaubert mich …“ Käthe Kollwitz und die französische Moderne

Weiblicher Rückenakt (K. Kollwitz, 1903)

Weiblicher Rückenakt (Käthe Kollwitz, 1903)

Zum 25jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum  in einer 160 Werke umfassenden Ausstellung Käthe Kollwitz im Kreise von (Neo-) ImpressionistInnen.  Käthe Kollwitz, eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, war „bezaubert“ von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte. In Paris liegt auch für diese Künstlerin die Wiege ihrer experimentell geprägten und von Farbe dominierten druckgraphischen Werkphase. Die schönsten farbigen Lithographien, einmalige Aktzeichnungen und sensible Plastiken werden Werken u. a. von Edgar Degas, Auguste Rodin und Pierre Bonnard gegenübergestellt.

Einmalige Führung!

Treffpunkt: Eingang des Museums, Neumarkt 18-24 (4. OG – mit dem Glasaufzug im Zentrum der Neumarkt-Passage zu erreichen)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Termin: Samstag, 8. Januar 2011, um 14 Uhr

Heilen, Pflegen und Verwalten

16. Juni 2019
14:00bis16:00

Frauen im Medizinwesen gestern und heute 

Richmodislegende (Johann Bussemacher 1604)

 

Auf dem Spaziergang vollziehen wir Frau Richmodis’ fragwürdige Karriere von der Sagenheldin zum Fall in der medizinischen Literatur nach, lernen Judenärztinnen, weise Frauen und Heilige kennen, die auf dem frühneuzeitlichen Gesundheitsmarkt mit Ärzten und Handwerkschirurgen konkurrierten. Wir erfahren von Hebammenschülerinnen, die an Hausschwangeren ihre praktischen Fähigkeiten erlernten, begegnen Kölns erster Röntgenassistentin und hören vom traurigen Schicksal der Röntgenschwester Blandina Ridder. Welche Rolle schrieb der Nationalsozialismus Frauen im ‚gesunden Volkskörper‘ zu?

Es führt Sie Monika Frank.

Treffpunkt: Kattenbug/ Ecke Zeughausstraße
Dauer: 2 Std.
Kosten: 10 Euro
Termin: Sonntag, 16. Juni 2019, um 14:00 Uhr