Alle Artikel zum Thema Heumarkt

Maler und ihre Musen

12. Februar 2012
15:00bis16:30
1. März 2012
18:00bis19:30

Mit Dr. Inge Schaefer im Museum Ludwig

Seit der Antike spornen Musen Künstler zu kreativen Leistungen an. In der griechischen Mythologie werden sie göttliche Inspirationsquelle genannt. Seit der Neuzeit werden tatsächliche Personen als Musen bezeichnet – meist Freundinnen von Künstlern, die ihre Partner durch ihre Charaktere, erotische Ausstrahlung oder menschliche Zuwendung inspirieren. Im Museum Ludwig betrachten wir die Porträts von Dora Maar (Pablo Picasso), Gala Eluard-Dali (Max Ernst), Alma Mahler-Werfel (Oskar Kokoschka) und Doris Große genannt Dodo (Ernst Ludwig Kirchner) und ihre Rollen als Musen.

Treffpunkt: vor der Kasse des Museums Ludwig (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro für die Führung zzgl. Museumseintritt
Termin: Sonntag, 12. Februar 2012 um 15 Uhr und Donnerstag, 1. März 2012, 18:00 Uhr

Am ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt für KölnerInnen ins Museum frei. Sie denken Sie bitte an den Personalausweis!

 

Köstlich! Köchin und kölsche Leckerfress

26. Februar 2012
13:30bis16:30
6. Mai 2012
13:30bis16:30

Kulinarische Reise mit Café- und Brauhausbesuch

Bei der Tour durch die Altstadt hören Sie von Köchinnen, die sich mit aufwändigen Rezepten und Fastengeboten auskannten, von einschränkenden Vorschriften für die bei Kindbettfesten zu servierenden Speisen und von ungewöhnlichen Verboten für Fischverkäuferinnen. Es geht um Überfluss und um Frauen, die in Hungerjahren den Mangel organisierten. Wir erzählen von der weiblichen Kunst des Bierbrauens und von Kaffeegenießerinnen, für die ein Damensalon eingerichtet wurde.

Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt: vor dem Historischen Rathaus (KVB-Haltestelle: Dom /Hbf oder Heumarkt)
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 20 Euro inkl. Kaffee und kleiner Leckerei, Kölsch und VRS-Ticket
Termin:  Sonntag, 26. Februar und 6. Mai 2012, jeweils um 13:30 Uhr

Hexenverfolgung in Köln

10. März 2012
14:00bis16:00
12. Mai 2012
14:00bis16:00

Verbrennung von drei "Zauberinnen"

Ängste der Frühen Neuzeit

Zwischen St. Andreas und Heumarkt erzählen wir die Geschichte der Frauen (und Männer), die in Köln als “Zauberinnen” oder “Hexen” verfolgt wurden: Was machte eine Frau zur “Hexe”? Waren wirtschaftliche Gründe ein Motiv bei der Verfolgung? Welche Rolle spielten Frauen als Denunziantinnen?

Was führte zum Abklingen der Hexenverfolgung? Wir vollziehen den Weg konkreter Fälle vom ‘Gerede’ in der Stadt bis zum Arrest im Frankenturm, von der “peinlichen Befragung” zum Erzwingen von Geständnissen (Folter) bis zur spektakulären Vollstreckung des Todesurteils nach.

Treffpunkt: vor dem Eingang von St. Andreas, Komödienstr. 4-8 (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag, 10. März und 12. Mai (nur für Frauen) 2012, jeweils um 14:00 Uhr

Frauenmacht in St. Maria im Kapitol

21. Januar 2012
14:00bis15:30

Von Plektrudis, Ida und Maria

In früheren Zeiten wurde das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar in Maria im Kapitol ganz besonders gefeiert. Nirgendwo sonst war eine solche Lichterpracht vor den Marienbildern zu sehen. Noch heute spiegelt die Kirche die Bedeutung der Marienverehrung wider. Bau- und Bildprogramm sind Maria als mächtigster Frau der katholischen Kirche gewidmet.

Wie unterscheidet sich das Leben einer einfachen Nonne mit den verschiedenen Gelübden, die sie zu Armut und Keuschheit und ggf. strenger Klausur verpflichten, von dem einer Stiftsdame? Wann ging die Macht der Stiftsdamen nieder, deren Äbtissin gleichzeitig über weltliche Machtposition verfügte? War für Töchter aus adeligen Familien das Stift der einzige Ort, an dem Mädchen eine ausgezeichnete Erziehung genießen konnten?

Treffpunkt: im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, KVB-Haltestelle: Heumarkt, Neumarkt,Waidmarkt
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag,  21. Januar 2012, 14:00 Uhr

Frauensport zwischen Verbot, Verhöhnung und Weltmeisterschaft

2. Juli 2011
11:00bis12:30

Frauensport2003 und 2007 wurden die deutschen Frauen Fußballweltmeisterinnen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Als 1899 erstmals Frauen bei einem Turnfest auftraten, schrieb die Presse: „Es wäre gescheiter, ihr würdet Böden aufwaschen und Strümpfe stopfen.“ Auch Pierre de Coubertin – „Urvater“ der modernen Olympischen Spiele – versuchte, Frauen von der Teilnahme auszuschließen.

Teilweise bis heute müssen sich Frauen die Anerkennung ihrer Leistungen im Sport hart erkämpfen. So durften die Frauen erst seit 1976 im Rudern an den Olympischen Spielen teilnehmen. Wir berichten von unter anderem von Leni Riefenstahl und über Kölner Sportasse wie der Tennisspielerin Cilly Aussem und der Fliegerin Liesel Bach.

Treffpunkt: Eingang des Sport- und Olympia-Museums, Rheinauhafen, KVB-Haltestelle: Heumarkt
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 € zzgl. ermäßigter Museumseintritt (3 €)
Nächste Führungen: Samstag, 2. Juli um 11:00 Uhr