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Jubiläumsführung – 25 Jahre Frauenstadtführungen in Köln

Martina Neschen brachte das Publikum zum Singen.

Martina Neschen brachte das Publikum zum Singen.

Jetzige und frühere Gästeführerinnen

Am 25. April 2010 im Hof des Vereinsbüros

Bei strahlendem Sonnenschein feierten wir am 25. April unser Jubiläum mit einer ganz besonderen Führung. 40 Frauen und zehn ehemalige bzw. jetzige Gästeführerinnen waren mit von der Partie. Der Treffpunkt war im blühenden Hof des Vereinsbüros, wo wir mit den Teilnehmerinnen auf unseren Erfolg anstießen. Die beiden Initiatorinnen Irene Franken und Gwen Kiesewalter berichteten über die ersten Führungen und Martin Stankowski, ein Kollege, der ebenfalls 1985 zu den ersten Gästeführern in Köln gehörte, hielt eine Lobrede. Auf der Tour durch die Altstadt erinnerten wir an besondere Erfolge des Kölner Frauengeschichtsvereins wie die Umbenennung der Gasse Unter Seidmacher in Seidmacherinnengässchen und die Aufstockung der weiblichen Rathausfiguren von ursprünglich fünf auf 18 Frauen.

Verschiedene Gästeführerinnen stellten ihre Lieblingsthemen vor. Die Spannbreite reichte von der Unterhaltungskünstlerin Grete Fluss über die radikale Frauenrechtlerin Pauline Christmann bis hin zum Streik bei der Lufthansa 1973, als Frauen nicht zur Pilotinnenausbildung zugelassen wurden. Zwischendurch sang die kölsche Sängerin Martina Neschen zum Teil selbst gedichtete Lieder und erheiterte das Publikum mit ihren Texten.

Echt Kölsch!

14. September 2019
15:00bis17:00

 

Originelle Kölnerinnen und kölsche Verzällcher

Sie werden in Kölner Mundartliedern besungen oder liefern Vorlagen für beliebte Karnevalskostüme; sie wurden in Stein verewigt oder sind teilweise schon vergessen: Kölner Originale weiblictrude_herr-ich_will_keine_schokolade_shen Geschlechts.

Bei unserer Tour durch die Altstadt berichten wir vom Bärbelchen, hinterfragen die Geschichte von Jan und Griet und erinnen an Kölner Entertainerinnen wie Grete Fluss und Trude Herr.  Sie hören, wer sich hinter den „Böckderöck“ verbirgt und gehen der Frage nach, warum die (traditionelle) Kölner Jungfrau ein Kerl ist. Dabei besichtigen wir Denkmäler und historische Schauplätze, wir hören Biografien und Lieder.

Es führt Sie Silke Palm.

Treffpunkt: Am Hänneschentheater, Eisenmarkt
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin:
Samstag, 14. September 2019 um 15:00 Uhr

Kölsche Mädcher im Vringsveedel

17. November 2019
14:00bis16:00

Frauengeschichten und kölsche Krätzcher

Warum gilt das Severinsviertel als typisch kölsch? Hier lebten früher viele arme Leute. Die Frauen mussten erfinderisch sein und halfen sich in der Not. In vielen alten kölschen Schlagern werden die Nöte der ‚kleinen‘ Leute besungen: der Streit zwischen Dienstmädchen und Hausfrau, die harte Fabrikarbeit, die beengten Wohnverhältnisse, aber auch die Lust am Feiern. Trude Herr mit ihrem Kölschen Volkstheater in der Severinstraße passte genau in dieses Milieu.

Wir präsentieren Geschichte auf andere Weise: Nach jedem Thema folgt ein alter kölscher Schlager. Wer mag ist zum Mitsingen eingeladen; Liedtexte werden ausgeteilt.

Führung mit Bettina Bab.

Treffpunkt: Severinstorburg am Chlodwigplatz ( KVB-Haltestelle: Chlodwigplatz)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin:  Sonntag,, 17. November 2019 um 14 Uhr

Die Tour ist barrierefrei.