Alle Artikel zum Thema Kölner

Offene Führungen

In der linken Spalte informieren wir Sie über unsere nächsten Führungen und Stadtrundgänge.  Treffpunkt, weitere Informationen und Preisangaben erfahren Sie, wenn Sie das jeweilige Thema anklicken. Bei weiteren Fragen rufen Sie bitte zu unseren Bürozeiten Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und nach Absprache an (0221 – 248265).

Wenn nichts anderes angegeben ist sind die Führungen für Frauen und Männer. In der Regel ist keine Anmeldung nötig – es sei denn, es wird ausdrücklich darum gebeten. Für einige Touren können Sie Eintrittskarten kaufen in Kombination mit einem Ticket für den Nahverkehr.

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Tickets / offene Termine

Für die 1,5 bis zweistündigen Stadtrundgänge und Führungen ohne zusätzlichen Besuch im Café oder Theater ist keine Anmeldung und kein Vorverkauf nötig. Kommen Sie einfach zum ausgeschriebenen Treffpunkt. Die Führung findet statt, wenn mindestens drei Personen teilnehmen.
Wir bitten Sie, die Teilnahmegebühr vor Ort in bar zu bezahlen. Die Höhe der Gebühren erfahren Sie in unserem Programmheft und online.

Anmeldung und Vorverkauf bei folgenden Veranstaltungen:

  • Rheinrundfahrten ab Köln
  • Exkursion nach Nettersheim zum Matronentempel
  • Köstlich-Tour mit Café- und Brauhausbesuch
  • Stadtrundgang mit Theater- oder Kabarettbesuch

Die Eintrittskarten für die genannten Veranstaltungen gelten auch als Fahrschein im Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung und Vorausbezahlung. Sie erhalten dann die Tickets gegen eine Gebühr von 2 Euro per Post.

Sie können sich schriftlich, telefonisch oder per E-Mail für die Touren mit Vorverkauf anmelden. Bitte geben Sie stets Ihren Namen, Anschrift, Telefon-Nr. und/oder E-Mail-Adresse sowie das Datum der Veranstaltung an. Vielen Dank!

Kontoverbindung:
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 37020500, KTO 8171301

Archiv

Fundierte Recherchen – spezielle Lektüren

Zur Konzeption der inzwischen über 20 verschiedenen Frauenstadtrundgänge und den von uns in der Vergangenheit betreuten Projekten wuchs nach und nach eine kleine Fachbibliothek an, die uns ermöglicht, zu unserem speziellen Blickwinkel neue Touren und Dossiers zusammen zu stellen. Diese Titel sollen in Kürze in eine Datenbank eingepflegt werden.

Wir haben schon verschiedentlich spannende Hinweise auf Kölner Frauen erhalten, sei es als Foto, Kurzbiographie oder Aufsatz. Diese sind in unsere Dokumentation eingeflossen. Haben Sie zu Hause noch ein besonders interessantes oder witziges Foto aus früheren Zeiten über Kölner Frauen? Eine solche Abbildung würden wir gern ausleihen.

Über Ergänzungen unseres Buchbestandes freuen wir uns sehr. Dazu sind uns Büchergutscheine aus den Kölner Buchhandlungen willkommen. Was wir indes nicht benötigen sind die ‘üblichen’ Titel der Neuen Frauenbewegung: vom Märchenprinzen über Erika Runges Arbeiterfrauen bis zu Jutta Menschiks Roten Schwestern… Diese Titel sind in der lokalen Bibliothek zur Neuen Frauenbewegung, dem FrauenMediaTurm, besser aufgehoben und in der Regel auch bereits vorhanden.

Sammeln – Sortieren – Archivieren – Dokumentieren

Aus der Tatsache, dass die Historische Frauenbewegung Kölns – bedingt u. a. durch Zerstörungen der NationalsozialistInnen – nur sehr rudimentär zu belegen ist, wuchs uns die historische Aufgabe zu, “dieses Mal” besser für die ForscherInnen der Nachwelt zu sorgen. Schon seit Mitte der 80er Jahre war auch klar, dass in der Neuen Frauenbewegung Vereine kommen und gehen.
Der Kölner Frauengeschichtsverein wurde zur Anlaufstelle für die Dokumentation der lokalen Frauenbewegung. Wir verfügen bereits über einzigartiges Material zu den Anfängen der Neuen Frauenbewegung in Köln, zu Debatten über die Veränderung von Strukturen, zum Kölner Frauenzentrum Eifelstraße, zum Ehrenfelder Frauenzentrum, zum Ersten Kölner Frauensportverein, zu Bildungsvereinen, zum Kölner Frauenbuchladen, zum Projekt Medusa, lokalen Frauenzeitschriften, Flyern von Lesbenparties etc.

Auch weiterhin haben wir großes Interesse an Originaldokumenten aus der Kölner Frauenbewegung, besonders an Fotos. Wir holen dieses Material – wenn möglich – auch selbst ab. Fotos können wir nach dem Scannen zurück geben.

Wir planen langfristig die Originalbestände an das Historische Archiv der Stadt Köln abzugeben, denn nur dort können sie konservatorisch angemessen aufbewahrt werden. Dazu wird ein Depositum-Vertrag abgeschlossen, der uns ermöglicht, den Zugang zum Material zu steuern. Einzelne Nachlässe können z. B. auf Wunsch komplett gesperrt werden. Auch brisante Adresslisten werden unzugänglich gemacht. Es ist ein Register des vorhandenen Material (ein sog. Findbuch) begonnen worden, das bereits jetzt online angesehen werden kann.  Es wird als work in progress fortgeführt, sobald Arbeitskapazitäten vorhanden sind. Eine Archivgruppe, die sog. Schnippelgruppe, soll demnächt Ordnung in die Dokumentation bringen und unsere noch leere FrauWiki-Maske mit den Biographien von spannenden Kölnerinnen füllen.

Bitte melden Sie Sich, wenn Sie uns Originalmaterial zur Neuen Frauenbewegung oder persönliche Dokumente zu Frauenleben aus Köln zur Verfügung stellen wollen. Nur so können wir das Leben der Kölner Frauen in aller Vielfalt darstellen.

Spenden

Frauen in Spendierhosen  -  Big Spender

Jede Frau und jeder Mann, die/der die Ziele des Vereins finanziell unterstützen will, kann dem Verein jederzeit eine Spende in beliebiger Höhe zukommen lassen. Denken Sie daran, beim Verwendungszweck “Spende” einzutragen, dann müssen Sie keine Überweisungsgebühren bezahlen.
Die Zuwendungen an den Kölner Frauengeschichtsverein sind steuerlich abzugsfähig. Spendenbescheinigungen werden im Folgejahr unaufgefordert zugesandt. Bitte teilen Sie uns dazu Ihre Adresse mit, wenn wir sie noch nicht haben.

Unser Beitrags- und Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, KTO 8171300

Einzugsermächtigung: Einzugsermaechtigung.pdf

Team

Viele Frauen stehen für den Erfolg des Vereins.

Inzwischen haben ca. 30 Historikerinnen, Kunsthistorikerinnen, Pädagoginnen, Studentinnen,  Politikwissenschaftlerinnen und Rentnerinnen zum Wachsen des Vereins beigetragen. Manche sind weggezogen, andere haben sich beruflich umorientiert, einige sind nach Pausen zurückgekehrt, und zwei uns liebe Frauen sind leider jüngst verstorben (Tina Petersen und Dr. Ingrid Ahrendt-Schulte).

Unser Team besteht derzeit aus dem Vorstand, den Bürofrauen und Rundgangsfrauen.

Den Vorstand bilden folgende aktive Vereinsfrauen:

  • Bettina Bab - Ausstellungen, Finanzen, Presse, Stadtführerin
  • Mary Devery - Kommunikation mit Weiterbildungsträgern
  • Irene Franken - Archiv, Ausstellungen, Networking, Recherche, Stadtführerin
  • Beate Preisler – Organisation, Recherche, Redaktion
  • Katharina Regenbrecht – interne Kommunikation, Networking, Stadtführerin
  • Marlene Tyrakowski - interne Kommunikation, Networking, Stadtführerin

Unser Führungsteam besteht aus einem Pool von 15 erfahrenen Gästeführerinnen:
Unsere Historikerinnen, Kunsthistorikerinnen und Pädagoginnen verstehen es, die Geschichte der Kölnerinnen informativ zu vermitteln. Bei uns treffen Sie auf Expertinnen!

Publikationen

Lesen Sie über Kölner Schmugglerinnen, Migrantinnen, Inklusen, Frauenrechtlerinnen oder Herrscherinnen

Veröffentlichungen des Kölner Frauengeschichtsvereins

Mitarbeiterinnen des Vereins haben Bücher, Aufsätze und Broschüren verfasst oder auch herausgegeben. Sie können die Publikationen, die noch lieferbar sind,  gerne auch bei uns bestellen. Bitte geben Sie die Titelnummer und eine korrekte  Lieferanschrift an. Wir informieren Sie über den Preis zzgl. Porto. Bei Interesse erhalten Sie die Titel – sofern möglich per Büchersendung -, sobald die Summe bei uns eingegangen ist.

Lieferbare Titel:

  1. Irene Franken: Frauen in Köln – der historische Stadtführer, Köln 2008 (anschauliche Beschreibung von 73 Stationen/Themen in der Innenstadt mit sehr ansprechenden Abbildungen)
  2. Irene Franken/Shirin Jazaeri/Rente Staudenmeyer: “Was erreicht?” Frauenbewegte Lebensgeschichten aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen, Köln 2001 (Interviews mit bekannten und unbekannten Aktiven von Kölner  Frauenvereinen, darunter vielen Migrantinnen und lesbischen Frauen).
  3. Silke Palm/Anja Katzmarzik: Frauen Weiber Karneval. Kleine Geschichte der Frauen im Fastelovend, Köln 2001 (unterhaltsame Abhandlung rings um das wichtigste Thema in Köln)
  4. Irene Franken/Ina Hoerner: Hexen. Verfolgung in Köln, Köln 2000 (ein Standardwerk zur Hexenverfolgung unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse).
  5. Bettina Bab/Katharina Regenbrecht: Rheintöchter, Schifferinnen, Badenixen und Kindsmörderinnen. Kölner Frauenleben am Rhein, Köln 1999 (vergnügliche Tour de Rhein zu Themen wie Reisen, Schwimmen, Rudern, Kindsmord, Arbeiten am und auf dem Rhein).
  6. Katrin Dördelmann: Die Macht der Worte. Denunziationen im nationalsozialistischen Köln, Köln 1997 (eine interessante Dissertation zum alltäglichen Mitwirken am NS-System; Frauen machen sich nach K. Dördelmann übrigens nicht durch ein besonders klatschsüchtiges Verhalten bemerkbar).
  7. Ingrid Ahrendt-Schulte: Zauberinnen in der Stadt Horn (1554-1603). Magische Kultur und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit, Frankfurt 1997 (nicht Köln-spezifisch, aber das Buch zum Alltag “zaubernder” Frauen”).
  8. Kölner Frauengeschichtsverein (Hg.): 10 Uhr pünktlich Gürzenich. 100 Jahre bewegte Frauen in Köln – zur Geschichte der Organisationen und Vereine, Münster 1995 (absolut informativ und immer noch aktuell: ein Muss für jede Kölner Feministin).
  9. Annette Nottelmann: Von Beginen und Bayenamazonen. Frauengeschichte im Severinsviertel, Köln 1994 (eine nette Erinnerung zum Nachlesen nach dem Rundgang durch eines der spannendsten Kölner Stadtviertel, aber auch autonom zu lesen).

Nicht mehr lieferbare Titel (z.B. in der Stadtbibliothek einsehbar):

  1. Irene Franken: “Ja, das Studium der Weiber ist Schwer!” Studentinnen und Dozentinnen an der Universität Köln, m&t Verlag, Köln 1995 (Katalog einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek) (Kurzbiographien, verhinderte Habilitationen, jüdische Studentinnen und Studentinnenvereine, ein netter Einstieg nicht nur für Erstsemesterinnen).
  2. Irene Franken und Christiane Kling-Mathey (Hg.): Köln der Frauen. Ein Stadtwanderungs- und Lesebuch, Volksblatt-Verlag, Köln 1991 (erstmals  ein Reader zu spannenden Aspekten der Kölner Geschichte:  Politikerinnen, eingemauerte Frauen, Frauen auf Denkmälern, die erste Rhetorikschule für Kölner Frauen, Nachfolgerinnen einer Kölner “Hexe”, schließlich versoffene und ermordete Künstlerinnen).

Aufsätze :

  1. Katrin Dördelmann: Freudig danken wir dem Führer? Kölner Frauen und Frauenorganisationen im Nationalsozialismus, in: Köln im Nationalsozialismus (Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Bd. 5), Köln1998.
  2. Irene Franken: “Bleibt länger nicht die Betrogenen!” Die demokratische Feministin Mathilde Franziska Anneke in Köln (1847-1849), in: Das war ´ne heiße Märzenzeit. Revolution im Rheinland 1848/49, hg. Fritz Bilz/Klaus Schmidt, Verlag PapyRossa, Köln 1998.
  3. Ingrid Ahrendt-Schulte: Hexenprozesse, in: Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hg. von Ute Gerhard, S. 199-220, Verlag C. H. Beck, München 1997.
  4. Sophie Lange: Das hohe Ansehen des Matronenkultes zur Römerzeit, in: SIE und ER. Frauenmacht und Männerherrschaft im Kulturvergleich, hg. Gisela Völger, Bd. 1, S. 147-152, Köln 1997.
  5. Katharina Regenbrecht: “Gesunde Frauen braucht das Reich!” Der Kölner Verein zur Verbesserung der Frauenkleidung und Frauenkultur, in: Vom Handstand in den Ehestand. Frauensport im Rheinland, hg. Gabi Langen, Emons-Verlag, Köln 1997.
  6. Irene Franken: Der Jungfrau Colonia Herz für Lesben, in: Das andere Stadtbuch. Lesben und Schwule in Köln, hg. von Michael Meiger, Marianne Rogler und Melanie Grande, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1996.
  7. Irene Franken: Frauen in den Städten- Geschichte von Hexen, Huren und Heiligen? in: Der Städtetag 43, 1990, H. 1, S. 10.

Aufsätze über den Kölner Frauengeschichtsverein

  1. Edith Kiesewalter: Touristin in der eigenen Stadt. Historische Stadtrundgänge für Frauen in Köln. Ein Erfahrungsbericht, in: Frauen zwischen Anpassung und Widerstand, hg. von Regula Ludi, Ruth Lüthi, Regula Rytz, Zürich 1990
  2. Birgit Beese: Frauenstadtgeschichte – Ansätze und Anliegen. Ein Überblick über autonome und kommunale Projekte in Rheinland und Westfalen, in: Westfälische Forschungen, H. 42/1992
  3. Yvonne Küsters: Touristin in der eigenen Stadt. Stadtrundgänge zur Kölner Frauengeschichte. Überlegungen zur feministischen Perspektive und Vermittlung lokalhistorischer Frauenforschung, in: METIS 2, 1994
  4. [Irene Franken u.a.] Der Kölner Frauengeschichtsverein, Selbstdarstellung, in: Zehn Uhr pünktlich Gürzenich, Hundert Jahre bewegte Frauen in Köln, Münster 1995, S. 428-430
  5. Gerlinde Volland: Zwischen populärer Vermittlung und Forschung: Der Kölner Frauengeschichtsverein, in: Geschichte in Köln, H. 41/1997.

Chronik