Alle Artikel zum Thema Kölner

Drei Königinnen im Dom

12. August 2012
14:00bis15:30
Marias Krönung als Himmelskönigin

Marias Krönung als Himmelskönigin

Richeza, Maria v. Medici und die Himmelskönigin

Als Predigerinnen und Stifterinnen, als verehrte Frauen und Heilige haben Frauen im Dom Spuren hinterlassen – mal im Zentrum, mal im Schatten der erzbischöflichen Herrschaft. So auch drei Königinnen: die französische Königsmutter Maria von Medici mit ihrem gebrochenen Herzen, die polnische Königin Richeza – eine europäische Friedensstifterin – und die Himmelskönigin Maria.

Königin Richeza

Königin Richeza

Wir zeigen Stiftungen von Frauen, erläutern die Marienverehrung aus frauengeschichtlicher Perspektive und fragen, warum lange Zeit Frauen mit Bart als Volksheilige verehrt, dann aber „entmachtet“ wurden.

Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Kölner Doms (KVB-Haltestelle: Hbf / Dom)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Gruppeneintritt in den Dom
Termin
: Sonntag 12. August 2012, 14:00 Uhr

Touristin in der eigenen Stadt

9. Juni 2012
14:00bis16:00
29. Juli 2012
14:00bis16:00

Marktszene auf dem Altermarkt im 16. Jh.

Einstiegsrundgang auch für Nicht-Kölnerinnen

War die Stadtgründerin Agrippina eine Mörderin? Warum wurde die Postmeisterin Katharina Henoth als „Hexe“ verbrannt? Im Museum und rund um das Rathaus hören Sie von der Stadtgündung sowie den Ursprüngen der Weiberfastnacht. Wir besuchen den Frauenbrunnen sowie die Mikwe (jüdisches Kultbad) und berichten dort von manchen Besonderheiten wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab.

 

Treffpunkt: vor dem Eingang des  Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz 4 ( KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 8 Euro. Vor Ort kommt noch der Eintritt in die Mikwe (1 Euro) hinzu.  Bei einigen Führungen ist ein Gang ins Museum vorgesehen (ev. Eintritt z.Zt. 8 Euro)
Termin:  Samstag, 9. Juni 2012, 14:00 Uhr

Wahre Kölnerinnen im Vringsveedel

11. Februar 2012
14:00bis16:00
Die Pudelband singt mit viel Spaß an der Freude.

Ein Lied der Pudelbande wird auf der Tour abgespielt.

Frauengeschichten und kölsche Krätzcher

Warum gilt das Severinsviertel als typisch kölsch? Hier lebten früher viele arme Leute. Die Frauen mussten erfinderisch sein und halfen sich in der Not. In vielen alten kölschen Schlagern werden die Nöte der ‘kleinen’ Leute besungen: der Streit zwischen Dienstmädchen und Hausfrau, die harte Fabrikarbeit, die beengten Wohnverhältnisse, aber auch die Lust am Feiern. Trude Herr mit ihrem Kölschen Volkstheater in der Severinstraße passte genau in dieses Milieu.

Wir präsentieren Geschichte auf andere Weise: Nach jedem Thema folgt ein alter kölscher Schlager. Wer mag ist zum Mitsingen eingeladen; Liedtexte werden ausgeteilt.

Treffpunkt: Severinstorburg am Chlodwigplatz ( KVB-Haltestelle: Chlodwigplatz)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin: Samstag, 11. Februar 2012, 14:00 Uhr

Frauen im Nationalsozialismus

29. Januar 2012
13:30bis15:30

Führung durch die Gedenkstätte und Dauerausstellung im EL-DE-Haus

Die Zeitzeugin Martha Mense im Gespräch mit einer Schulklasse in der Gedenkstätte

Die Zeitzeugin Martha Mense im Gespräch mit einer Schulklasse in der Gedenkstätte

Das EL-DE-Haus war zehn Jahre lang Sitz der Kölner Gestapo. Die 1.800 Inschriften im Kellergefängnis werfen ein eindrucksvolles Licht auf die Schicksale der Gefangenen. Unser Rundgang durch die Ausstellung zeigt Frauen als Verfolgte und Ausgegrenzte, Mitläuferinnen und Täterinnen, aber auch mutige Frauen aus dem Widerstand. Die Gleichschaltung der organisierten Frauenbewegung, die rassistische Verfolgung und Vernichtung von jüdischen und kranken Frauen sowie die Ausbeutung ausländischer Zwangsarbeiterinnen sind Aspekte, die wir ausführlicher darstellen.

Treffpunkt: Eingang EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 (KVB-Haltestelle: Appellhofplatz)
Dauer: 2 – 2,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Termine: Sonntag, 29. Januar 2012, 13:30 Uhr

Strom auf – Strom ab

18. März 2012
13:45bis15:45

Rheinfahrt zum Internationalen Frauentag

Auf der Colonia reisen wir durch die Jahrhunderte und erzählen über das Leben der Frauen am Rhein. Es geht um Binnenschifferinnen, Schmugglerinnen und Anglerinnen ebenso wie um die Lebenssituation inhaftierter Frauen auf dem rechtsrheinischen Messegelände. Wir berichten außerdem über die Geschichte des Internationalen Frauentags. Welche Aktualität hat er heutzutage und wieso wollen ihn einige abschaffen?

Anmeldung erforderlich!

Das Schiff ist beheizbar.

Treffpunkt: Anleger bei der Hohenzollernbrücke unterhalb des Hauptbahnhofes vis-à-vis vom blauen Musicalzelt KVB-Haltestelle: Dom/Hfb
Termin: Sonntag, 18. März 2012,  13:45 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 15 Euro inkl. VRS-Ticket


 

Frauensport zwischen Verbot, Verhöhnung und Weltmeisterschaft

2. Juli 2011
11:00bis12:30

Frauensport2003 und 2007 wurden die deutschen Frauen Fußballweltmeisterinnen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Als 1899 erstmals Frauen bei einem Turnfest auftraten, schrieb die Presse: „Es wäre gescheiter, ihr würdet Böden aufwaschen und Strümpfe stopfen.“ Auch Pierre de Coubertin – „Urvater“ der modernen Olympischen Spiele – versuchte, Frauen von der Teilnahme auszuschließen.

Teilweise bis heute müssen sich Frauen die Anerkennung ihrer Leistungen im Sport hart erkämpfen. So durften die Frauen erst seit 1976 im Rudern an den Olympischen Spielen teilnehmen. Wir berichten von unter anderem von Leni Riefenstahl und über Kölner Sportasse wie der Tennisspielerin Cilly Aussem und der Fliegerin Liesel Bach.

Treffpunkt: Eingang des Sport- und Olympia-Museums, Rheinauhafen, KVB-Haltestelle: Heumarkt
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 € zzgl. ermäßigter Museumseintritt (3 €)
Nächste Führungen: Samstag, 2. Juli um 11:00 Uhr