Alle Artikel zum Thema Kölnerinnen

Archiv

Fundierte Recherchen – spezielle Lektüren

Zur Konzeption der inzwischen über 20 verschiedenen Frauenstadtrundgänge und den von uns in der Vergangenheit betreuten Projekten wuchs nach und nach eine kleine Fachbibliothek an, die uns ermöglicht, zu unserem speziellen Blickwinkel neue Touren und Dossiers zusammen zu stellen. Diese Titel sollen in Kürze in eine Datenbank eingepflegt werden.

Wir haben schon verschiedentlich spannende Hinweise auf Kölner Frauen erhalten, sei es als Foto, Kurzbiographie oder Aufsatz. Diese sind in unsere Dokumentation eingeflossen. Haben Sie zu Hause noch ein besonders interessantes oder witziges Foto aus früheren Zeiten über Kölner Frauen? Eine solche Abbildung würden wir gern ausleihen.

Über Ergänzungen unseres Buchbestandes freuen wir uns sehr. Dazu sind uns Büchergutscheine aus den Kölner Buchhandlungen willkommen. Was wir indes nicht benötigen sind die ‘üblichen’ Titel der Neuen Frauenbewegung: vom Märchenprinzen über Erika Runges Arbeiterfrauen bis zu Jutta Menschiks Roten Schwestern… Diese Titel sind in der lokalen Bibliothek zur Neuen Frauenbewegung, dem FrauenMediaTurm, besser aufgehoben und in der Regel auch bereits vorhanden.

Sammeln – Sortieren – Archivieren – Dokumentieren

Aus der Tatsache, dass die Historische Frauenbewegung Kölns – bedingt u. a. durch Zerstörungen der NationalsozialistInnen – nur sehr rudimentär zu belegen ist, wuchs uns die historische Aufgabe zu, “dieses Mal” besser für die ForscherInnen der Nachwelt zu sorgen. Schon seit Mitte der 80er Jahre war auch klar, dass in der Neuen Frauenbewegung Vereine kommen und gehen.
Der Kölner Frauengeschichtsverein wurde zur Anlaufstelle für die Dokumentation der lokalen Frauenbewegung. Wir verfügen bereits über einzigartiges Material zu den Anfängen der Neuen Frauenbewegung in Köln, zu Debatten über die Veränderung von Strukturen, zum Kölner Frauenzentrum Eifelstraße, zum Ehrenfelder Frauenzentrum, zum Ersten Kölner Frauensportverein, zu Bildungsvereinen, zum Kölner Frauenbuchladen, zum Projekt Medusa, lokalen Frauenzeitschriften, Flyern von Lesbenparties etc.

Auch weiterhin haben wir großes Interesse an Originaldokumenten aus der Kölner Frauenbewegung, besonders an Fotos. Wir holen dieses Material – wenn möglich – auch selbst ab. Fotos können wir nach dem Scannen zurück geben.

Wir planen langfristig die Originalbestände an das Historische Archiv der Stadt Köln abzugeben, denn nur dort können sie konservatorisch angemessen aufbewahrt werden. Dazu wird ein Depositum-Vertrag abgeschlossen, der uns ermöglicht, den Zugang zum Material zu steuern. Einzelne Nachlässe können z. B. auf Wunsch komplett gesperrt werden. Auch brisante Adresslisten werden unzugänglich gemacht. Es ist ein Register des vorhandenen Material (ein sog. Findbuch) begonnen worden, das bereits jetzt online angesehen werden kann.  Es wird als work in progress fortgeführt, sobald Arbeitskapazitäten vorhanden sind. Eine Archivgruppe, die sog. Schnippelgruppe, soll demnächt Ordnung in die Dokumentation bringen und unsere noch leere FrauWiki-Maske mit den Biographien von spannenden Kölnerinnen füllen.

Bitte melden Sie Sich, wenn Sie uns Originalmaterial zur Neuen Frauenbewegung oder persönliche Dokumente zu Frauenleben aus Köln zur Verfügung stellen wollen. Nur so können wir das Leben der Kölner Frauen in aller Vielfalt darstellen.

Team

Viele Frauen stehen für den Erfolg des Vereins.

Inzwischen haben ca. 30 Historikerinnen, Kunsthistorikerinnen, Pädagoginnen, Studentinnen,  Politikwissenschaftlerinnen und Rentnerinnen zum Wachsen des Vereins beigetragen. Manche sind weggezogen, andere haben sich beruflich umorientiert, einige sind nach Pausen zurückgekehrt, und zwei uns liebe Frauen sind leider jüngst verstorben (Tina Petersen und Dr. Ingrid Ahrendt-Schulte).

Unser Team besteht derzeit aus dem Vorstand, den Bürofrauen und Rundgangsfrauen.

Den Vorstand bilden folgende aktive Vereinsfrauen:

  • Bettina Bab - Ausstellungen, Finanzen, Presse, Stadtführerin
  • Mary Devery - Kommunikation mit Weiterbildungsträgern
  • Irene Franken - Archiv, Ausstellungen, Networking, Recherche, Stadtführerin
  • Beate Preisler – Organisation, Recherche, Redaktion
  • Katharina Regenbrecht – interne Kommunikation, Networking, Stadtführerin
  • Marlene Tyrakowski - interne Kommunikation, Networking, Stadtführerin

Unser Führungsteam besteht aus einem Pool von 15 erfahrenen Gästeführerinnen:
Unsere Historikerinnen, Kunsthistorikerinnen und Pädagoginnen verstehen es, die Geschichte der Kölnerinnen informativ zu vermitteln. Bei uns treffen Sie auf Expertinnen!

Chronik

Mitgliedschaft

Mitgliedschaft – unsere zwei Wege zur Förderung der Kölner Frauengeschichte

Werden Sie Fördermitglied! Das verpflichtet nur uns …

Der Kölner Frauengeschichtsverein ist ein gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert und aus Einnahmen seiner Veranstaltungen zwei kleine Stellen geschaffen hat.

Die Ausarbeitung neuer Führungen, die Organisation von Veranstaltungen, die Anwesenheit in politischen und kulturellen Gremien und die tägliche Öffentlichkeitsarbeit – all diese Vereinstätigkeiten kosten viel Recherchezeit, Anwesenheitsstunden und Geld. Trotz großen Engagements unsererseits reicht die Finanzdecke nicht immer für alle unsere Pläne. Darum sind wir auf finanzielle Unterstützung in Form von Spenden und  Mitgliedschaften angewiesen.

Mit monatlich  nur 10, 5 oder 3 Euro tragen Sie als Fördermitglied dazu bei

  • unser vielfältiges Programm aufrecht zu erhalten
  • der Geschichte der Kölnerinnen ein Gesicht zu verleihen
  • den weiteren Ausbau und die Aktualisierung unserer kleinen Fachbibliothek zu leisten
  • und nicht zuletzt unser Büro und die Organisationsarbeit zu finanzieren.

Profitieren Sie als FörderIn des Kölner Frauengeschichtsvereins von einem kostenlosen Angebot für Mitfrauen /Mitglieder. Sie erfahren aus unserem halbjährlichen Rundbrief, was wir das Jahr über mit Ihrer Zuwendung unternommen haben und können sich daran erfreuen. Und Sie erhalten zweimal jährlich als erste unser aktuelles Programm! So sind Sie immer über neue Projekte auf dem Laufenden.  Die Spendenbescheinigung wird Ihnen unaufgefordert zu Beginn des folgenden Jahres zugesandt.
Wollen Sie uns unterstützen? Ganz einfach: Klicken Sie links auf unsere Satzung, laden Sie das Beitrittsformular und (auf Wunsch) die Einzugsermächtigung herunter. Schicken Sie uns diese beiden Mini-Formulare ausgefüllt zu. Und schon gehören Sie zum kleinen, aber feinen FörderInnenzirkel…

Sie möchten aktiv mitarbeiten?
Wer sich als aktive Mitfrau an der Vereinsarbeit beteiligen möchte kann mit dem Vereinsbüro Kontakt aufnehmen und nach den momentanen Mitwirkungsmöglichkeiten fragen (Praktikum, Übernahme von abgesprochenen Arbeitsbereichen wie Katalogisierung unseres Buchbestandes, Ablage, Erstellung von Biographien in einem Wiki etc). Hierbei sind Verbindlichkeit und eigene Ideen gefragt.

Bankverbindung:
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 37020500, KTO 8171300

Hier können Sie die Satzung und das Beitrittsformular herunterladen:
Satzung-2008.pdf Beitrittserklärung.pdf

Wir über uns

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Vorreiterinnen
Im Herbst 1984 entstand die Idee, frauengeschichtliche Führungen in Köln anzubieten, im April 1985 führten wir den ersten ganztägigen Rundgang durch. Damit gehört der Kölner Frauengeschichtsverein neben wenigen Kolleginnen in anderen Städten zu den Vorreiterinnen in Deutschland. Von Anfang an kamen Frauen von nah und fern. Um uns einen institutionellen Rahmen zu geben gründeten wir im Mai 1986 den Kölner Frauengeschichtsverein.  Seitdem setzen sich die aktiven Mitfrauen dafür ein, dass die Geschichte der Frauen nicht in Vergessenheit gerät. Dies geschieht bei Stadtrundgängen, Gesprächen mit Schulklassen, in Form von Publikationen, Vorträgen und durch Vorschläge für Straßenbenennungen.

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Ziele
Ein wichtiges Anliegen ist es, den Teilnehmerinnen einen persönlichen Zugang zur Geschichte zu vermitteln und dabei einen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Wir zeigen, wie Frauen in der Kölner Geschichte gelebt, Kultur geschaffen, geliebt und gearbeitet haben. Alltag ist bei uns eine wichtige Kategorie. Dabei stellen wir historische Frauen weder als starke Heldinnen noch als hilflose Opfer dar, sondern fächern die Vielfalt ihrer Lebensformen auf. Manche können auch heute noch Vorbilder für uns sein. Weiter wollen wir in Köln lebenden Frauen einen Frauen bezogenen Zugang zu ihrer Stadt bieten und auf ein breites Spektrum an Vorfahrerinnen verweisen, damit sie sich hier zu Hause fühlen können.

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Breite Programmpalette
Mittlerweile bieten unsere engagierten Stadtführerinnen ca. 30 verschiedene Führungen und Stadtspaziergänge an. Einen Höhepunkt in der Programmpalette stellen seit 1998 die frauengeschichtlichen Rheinfahrten dar. Jährlich führen wir zwischen 150 und 200 Veranstaltungen durch. Viele Touren werden auch von Gruppen gebucht. Zu unseren KundInnen gehören Frauengruppen und Freundeskreise aus Köln und Umgebung, Gleichstellungsbeauftragte und VHS-Leiterinnen sowie KollegInnen, die einen Betriebsausflug machen. Darüber hinaus kommen verschiedenste Initiativen und Institutionen aus ganz Deutschland zu uns wie z. B. der deutsche Frauenring, das Goethe-Institut, Gewerkschaften oder interreligiöse Frauengruppen.

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Frauengeschichte sichtbar machen
Zum Sichtbarmachen der Frauengeschichte gehört die Verankerung von Frauennamen im Straßenbild. Dank unserer Initiativen werden in Köln immer wieder Straßen nach Frauen benannt. Ein erster Erfolg war die Umbenennung des ehemaligen Gässchens Unter Seidmacher in Seidmacherinnengässchen – eine Erinnerung an die weltweit einmaligen Frauenzünfte. Auch im neu errichteten Rheinauhafen konnten auf unsere Initiative hin sechs Straßen und Plätze nach bekannten Kölnerinnen benannt werden.

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Publikationen und Veranstaltungen
Der Kölner Frauengeschichtsverein bringt regelmäßig Publikationen heraus, zuletzt “Frauen in Köln” von Irene Franken. Darin sind viele Kölnerinnen zu finden, nach denen Straßen benannt wurden. Weitere Mitarbeiterinnen des Vereins haben Bücher, Aufsätze und Broschüren verfasst oder herausgegeben. Politische und kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Führungsprogramm. In Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen beteiligen wir uns an zahlreichen übergreifenden Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals, dem Internationalen Frauentag oder dem CSD.

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Eigene Dokumentation
Neben der Erforschung und Vermittlung ist uns die Archivierung und Dokumentierung der Kölner Frauengeschichte ein wichtiges Anliegen. Unser stetig wachsender Sammlungsbestand beinhaltet originäre Dokumente der neueren Kölner Frauenbewegung und steht ForscherInnen zur Verfügung (Glücklicherweise hatten wir dieses Archivgut noch nicht – wie zunächst geplant – dem Historischen Archiv der Stadt Köln übergeben…).

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Wir sind die Plattform für Frauengeschichte in Köln!

Verein

Der Kölner Frauengeschichtsverein macht Geschichte …

1986 wurde der Kölner Frauengeschichtsverein gegründet mit dem Ziel, die Geschichte der Kölner Frauen zu erforschen und in ihrer Lebendigkeit und oft auch Aktualität einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Als Motto wählten wir die immer noch aktuelle Feststellung einer spannenden Vorgängerin, der 1607 in Köln geborenen Anna Maria van Schürmann: “… Daher kommt es, dass bei der Lektüre historiograpischer Werke über weite Zeitläufe hinweg von den Spuren der Frauen nicht mehr erscheint als von den Spuren eines Schiffes im Meer.” (1639)

Auch im Köln des 20. Jahrhunderts vermissten zwei Frauen die Darstellung der Geschichte der einen Hälfte der Menschheit, noch immer wurde ihre Geschichte nicht als überlieferungswürdig erachtet. Die Diplom-Pädagogin Gwen Edith Kiesewalter und die Historikerin Irene Franken starteten 1985 mit einem ganztägigen Rundgang zur Frauengeschichte – und hatten einen durchschlagenden Erfolg. Die anhaltende Resonanz zeigt, dass das Bedürfnis nach Informationen über die “weibliche” Seite der Geschichte groß war – und ist.

In den 20 Jahren Vereinsgeschichte bilden die Rundgänge den größten Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten. Nach und nach folgten Führungen

  • durch Kirchen (St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, Dom usf.
  • durch einzelne Stadtviertel (Rathenauplatz, Nippes, Südstadt, Ehrenfeld, Rheinauhafen)
  • in Ausstellungen (Sportmuseum, Römisch-Germanisches Museum, Museum Ludwig)
  • zu besonders wichtigen Epochen (Nationalsozialismus)
  • zu Themen (Hexenverfolgung, Rhein und Wasser, Geld, Beziehungen, Essen, Kriminalität,)
  • über einen Friedhof (Melaten)
  • als Wanderung (in die Eifel) u.a.m.

Inzwischen bieten wir den Service an, Rundgänge thematisch für Gruppen umzustellen und neu zu kreieren.

Im Laufe der Jahre wurde der Kölner Frauengeschichtsverein als Rechercheort und Dokumentationsstelle aufgebaut. Vereinsmitfrauen und -männer können gratis, alle anderen gegen eine Gebühr auf unser Material zugreifen oder – sofern die personellen Kapazitäten vorhanden sind – recherchieren lassen. Zu dem Spezialaspekt Neue Frauenbewegung in Köln haben wir einen einmaligen Sammlungsbestand zusammengestellt (Näheres siehe Rubrik Archiv).

Weitere Standbeine der Vereinsaktivitäten sind vielfältige Veröffentlichungen: Neben Darstellungen zur Hexenverfolgung, Stadtführern und Rundgangsbroschüren kann Spannendes über Frauen am und auf dem Rhein nachgelesen werden. Sie finden alle Titel auf der website unter “Publikationen”. Weiterhin können Sie auch Vorträge und Lesungen aus den Büchern bei uns erfragen, – eine Liste möglicher Themen lassen wir Ihnen gerne zukommen.

In der Vergangenheit haben wir wiederholt selbst Ausstellungen erarbeitet oder Wanderausstellungen nach Köln geholt:

  • 1985 Die Geschichte der Frauen in Köln – gesehen von Kölner Künstlerinnen (Frauenbuchladen Rhiannon)
  • 1992 Eine Frauensache – Alltagsleben und Geburtenpolitik 1919-1933 (VHS Köln, angereichert um Kölner Tafeln)
  • 1995 10 Uhr pünktlich Gürzenich. 100 Jahre bewegte Frauen in Köln (Atelier 6811)
  • 1995 Das Studium der Weiber ist schwer! Studentinnen und Dozentinnen an der Universität Köln (Universitätsbibliothek).
  • 1998 wurde auf Initiative des Kölner Frauengeschichtsvereins die Amsterdamer Ausstellung Anne Frank – eine Geschichte von heute nach Köln geholt und im NS-Dokumentationszentrum gezeigt.

Zu allen Ausstellungen organisierten wir ein reiches Begleitprogramm.

Politische Einflussnahme

Bereits 1985 erkannten die Vereinsgründerinnen die Notwendigkeit, über eine Lobby für die stärkere Sichtbarkeit von Frauen im Stadtbild einzutreten. Diese wurde der Kölner Frauengeschichtsverein. 1985/86 folgte der erste Antrag, die Gasse Unter Seidmacher und Seidmachergässchen in Seidmacherinnengässchen umzubenennen, um so darauf aufmerksam zu machen, dass in Köln im Mittelalter eine reine Frauenzunft – ein Unikum der deutschen Geschichte! – dieses kostbare Produkt herstellte. Dem positiv beschiedenen Antrag folgten inzwischen viele weitere. Bei Kölner Ausstellungen machten wir – sofern nötig – lautstark auf das Fehlen der Frauengeschichte aufmerksam. Auch bei der Diskussion um die Ratsturmfiguren mischte Vereinsgründerin Irene Franken mit: Auf ihren Vorschlag hin – und im Zusammengehen mit der Stadtverordneten Gundi Haep – wurde der Anteil an Skulpturen, die an Frauen erinnern, von ehemals fünf auf 18 erhöht:

  • Agrippina d. J.
  • Hl. Ursula
  • Plektrudis
  • Theophanu
  • Ida
  • Sela Jude
  • Fygen Lützenkichen
  • Katharina Henoth
  • Anna Maria van Schürmann
  • Augustina de Heers
  • Die “Klosterfrau” Maria Clementine Martin
  • Mathilde Franziska Anneke
  • Mathilde von Mevissen
  • Amalie Lauer
  • Hertha Kraus
  • Edith Stein
  • Christine Teusch
  • Irmgard Keun …

… repräsentier(t)en seitdem mögliche Biographien von Kölnerinnen. Im Mai 1991 übergab der Kölner Frauengeschichtsverein – zusammen mit der Agrippina-Versicherung – im Rathaus die von Elisabeth Perger in Stein gehauene Skulptur der Anna Maria van Schürmann an die Stadt.

Um die Repräsentanz der historischen Kölnerinnen zu gewährleisten haben Vereinsfrauen in verschiedenen thematischen Gremien mitgewirkt und tun dies noch, sei es beim Deutschen Städtetag, in der Historischen Kooperation, in der Historischen Gesellschaft, beim Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung, beim AK Historisch arbeitender Frauen, bei Köln ohne Grenzen oder auch – als Regionaljurorin – beim Schülerwettbewerb Geschichte des Bundespräsidenten.

Bei aktuellen politischen Anlässen kooperieren wir mit anderen Kölner Institutionen, so am Auschwitz-Gedenktag (27. Januar) bei der Veranstaltung in der Antoniterkirche, beim Internationalen Frauentag am 8. März, beim Internationalen Tag gegen Frauengewalt (25.11.)  oder auch beim CSD.

Der Kölner Frauengeschichtsverein ist ein eingetragener Verein (Vereinsregister-Nr: VR 9368). Ihm steht satzungsgemäß ein drei- bis sechsköpfiger Vorstand vor. Er leitet die Geschicke im Auftrag der fast 200 Fördermitglieder. Haben Sie ein besonderes Interesse an der Sichtbarmachung von Frauengeschichte? Möchten Sie unsere Aktivitäten einfach nur unterstützen? – Wir freuen uns über neue Fördermitglieder!

Hier können Sie die Satzung und das Beitrittsformular herunterladen:
Satzung-2008.pdf Beitrittserklärung.pdf

Echt Kölsch! Originelle Kölnerinnen und kölsche Verzällcher

20. März 2010
14:00bis16:00
5. Juni 2010
14:00bis16:00
15. August 2010
14:00bis16:00
16. Oktober 2010
14:00bis16:00

Sie werden in Kölner Mundartliedern besungen oder liefern Vorlagen für beliebte Karnevalskostüme; sie wurden in Stein verewigt oder sind teilweise schon vergessen: Kölner Originale weiblichen Geschlechts.

Auf unserer Tour durch die Altstadt berichten wir vom Bärbelchen, hinterfragen die Geschichte von Jan und Griet und erinnen an beliebte Kölner Entertainerinnen wie Grete Fluss und Trude Herr.  Wir hören, wie sich aus einer Persiflage das Kölner Tanzmariechen entwickelte und gehen der Frage nach, warum die traditionelle Kölner Jungfrau ein Mann ist. Dabei besichtigen wir Denkmäler und historische Schauplätze und beschäftigen uns mit Lebensläufen. Nebenbei gibt es musikalische Kostproben.

Treffpunkt: Am Hänneschentheater, Eisenmarkt
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 15. August und 16. Oktober 2010 – jeweils um 14 Uhr