Alle Artikel zum Thema Mädchen

Kunstseidenes Köln

16. September 2012
14:00bis16:00
13. Oktober 2012
14:00bis16:00

 

Auf den Spuren von Irmgard Keun

Keuns Protagonistin als 'Glanz'

Sowohl zum Muttertag wie auch zu vielen anderen Lebenslagen und zur politischen Situation hatte Irmgard Keun einiges zu sagen.  Sie schrieb 1931 mit 26 Jahren ihren ersten Roman “Gilgi” und avancierte zu einer bekannten Schriftstellerin der Weimarer Republik. 1932 erschien “Das kunstseidene Mädchen”, das ein noch größerer Erfolg wurde. Die Nazis verboten ihre Bücher als dekadente “Asphaltliteratur” und trieben sie ins Exil. Dort verfasste sie “Nach Mitternacht”, einen Roman über Nazideutschland, den Egon Erwin Kisch als “großartigen Antinaziroman” bezeichnete.

Die Schauspielerin Sonja Kargel schlüpft in die Rolle der Kölner Autorin und zeigt Ihnen das persönliche Köln von Irmgard Keun. Sie nimmt die Teilnehmenden auf diesem Stadtspaziergang mit auf eine Reise durch ihr Leben und ihre Werke – unangepasst, schnodderig, frech!

neuer Treffpunkt: Elsaßstr. 43 in der Südstadt
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin: Sonntag, 16. September und Samstag, 13. Oktober 2012,  jeweils um 14:00 Uhr

Auf den Spuren der Ehrenfelderinnen

2. September 2012
15:00bis17:00

ehrenfeld

Links und rechts der Venloer Straße

Wussten Sie, dass Ehrenfeld um 1850 quasi aus dem Nichts entstand? Sie erfahren, warum eine Stenotypistin zwangsweise sterilisiert wurde, wo das erste Krankenhaus stand, wie schmal der Grat zwischen einem ‘braven’ und einem ‘verdorbenen’ Fabrikmädchen war und was barmherzige Ordensfrauen leisteten. Wir erzählen von einer unbarmherzigen, aber engagierten Politikerin, einer jugendlichen Widerständigen und von einer Wirtin, die immer schick sein wollte.

Treffpunkt: Venloer Straße / Ecke Geisselstraße
Dauer: ca. 2 Stunden.
Kosten: 8 Euro
Termin: Sonntag, 2. September 2012, 15:00 Uhr

Von Beginen und Bayenamazonen

16. Juni 2012
14:00bis16:00
19. August 2012
14:00bis16:00

Frauengeschichte im ‘kölschesten’ Veedel

Der Rundgang durch das Severinsviertel stellt arme und rechtlose Frauen vor, die sich dennoch zu helfen wussten. Wir erzählen über die im Mittelalter beliebte Lebensweise der Beginen, über eine Rechtsberatungsstelle für Frauen von 1901 sowie über die Schokoladen-Arbeiterinnen bei Stollwerck. Sie erfahren, wo unverheiratete Schwangere gebären konnten, welchen Anteil Frauen beim ersten Kölner Lohnstreik hatten und wie die sog. Bayenamazonen zu ihrem Namen kamen. Weiter geht es darum, wo unverheiratete Schwangere ”untertauchen” und ihr Kind zur Welt bringen konnten. Welche Möglichkeiten hatten Dienstmädchen, sich gegen ihre “Herrschaft” zur Wehr zu setzen? Außerdem erfahren Sie, wie es zum ersten Lohnstreik kam und wer sich hinter den Bayenamazonen verbirgt.

 

Treffpunkt: Severinstorburg am Chlodwigplatz
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Sonntag, 19. August 2012, 14:00 Uhr

Wahre Kölnerinnen im Vringsveedel

11. Februar 2012
14:00bis16:00
Die Pudelband singt mit viel Spaß an der Freude.

Ein Lied der Pudelbande wird auf der Tour abgespielt.

Frauengeschichten und kölsche Krätzcher

Warum gilt das Severinsviertel als typisch kölsch? Hier lebten früher viele arme Leute. Die Frauen mussten erfinderisch sein und halfen sich in der Not. In vielen alten kölschen Schlagern werden die Nöte der ‘kleinen’ Leute besungen: der Streit zwischen Dienstmädchen und Hausfrau, die harte Fabrikarbeit, die beengten Wohnverhältnisse, aber auch die Lust am Feiern. Trude Herr mit ihrem Kölschen Volkstheater in der Severinstraße passte genau in dieses Milieu.

Wir präsentieren Geschichte auf andere Weise: Nach jedem Thema folgt ein alter kölscher Schlager. Wer mag ist zum Mitsingen eingeladen; Liedtexte werden ausgeteilt.

Treffpunkt: Severinstorburg am Chlodwigplatz ( KVB-Haltestelle: Chlodwigplatz)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin: Samstag, 11. Februar 2012, 14:00 Uhr

Selbstbewusst oder ausgebeutet – Frauenerwerbsarbeit quer durch die Jahrhunderte

1. Mai 2011
14:00bis16:00

Berufstätige Frauen – keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit! In der Römerzeit arbeiteten Frauen in vielen Berufen, im Mittelalter exportierten sie ihre Produkte europaweit. Doch im Gegensatz dazu gab das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Ehemännern das Recht, ihren Frauen die Erwerbstätigkeit zu verbieten.

Wie lebten und arbeiteten Spitzenklöpplerinnen oder Angestellte? Folgen Sie den Spuren der Meisterinnen im Mittelalter oder der erfolgreichen Bankerin der Neuzeit. Gewinnen Sie Einblicke in die ausbeuterische Mädchenarbeit im 19. Jahrhundert und die Erfolge der Frauenberufsbewegung.

Treffpunkt: vor dem Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz, KVB-Haltestelle: Dom /Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führung: 1. Mai 2011 um 14 Uhr für Frauen und Männer

Frauenmacht in St. Maria im Kapitol

21. Januar 2012
14:00bis15:30

Von Plektrudis, Ida und Maria

In früheren Zeiten wurde das Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar in Maria im Kapitol ganz besonders gefeiert. Nirgendwo sonst war eine solche Lichterpracht vor den Marienbildern zu sehen. Noch heute spiegelt die Kirche die Bedeutung der Marienverehrung wider. Bau- und Bildprogramm sind Maria als mächtigster Frau der katholischen Kirche gewidmet.

Wie unterscheidet sich das Leben einer einfachen Nonne mit den verschiedenen Gelübden, die sie zu Armut und Keuschheit und ggf. strenger Klausur verpflichten, von dem einer Stiftsdame? Wann ging die Macht der Stiftsdamen nieder, deren Äbtissin gleichzeitig über weltliche Machtposition verfügte? War für Töchter aus adeligen Familien das Stift der einzige Ort, an dem Mädchen eine ausgezeichnete Erziehung genießen konnten?

Treffpunkt: im Kreuzgang von St. Maria im Kapitol, KVB-Haltestelle: Heumarkt, Neumarkt,Waidmarkt
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag,  21. Januar 2012, 14:00 Uhr

Bäckerin oder Gladiatorin

4. Februar 2012
14:00bis15:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Was wissen Sie über Agrippina? Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Termin:
4. Februar 2012, 14:00 Uhr