Alle Artikel zum Thema Nationalsozialismus

Im Damenclub beim Schiebertanz

6. Juli 2019
14:00bis16:00

Kesse Frauen der 20er Jahre…

Lesbengeschichtliche Führung zum CSD

Warum verkehrten im Frauenclub Damen und im Damenclub halbseidene Ehefrauen? Wie lernten sich Lesben in den Zwanziger Jahren kennen und wo trafen sie sich? Wurden Lesben im Nationalsozialismus so systematisch wie Schwule verfolgt oder wurde ihre Lebensform ignoriert? Waren sie per se Opfer oder beteiligten sie sich am diktatorischen System?

Wir berichten über katholische Lesbenpaare, über die homosexuelle Subkultur ebenso wie über die ersten Definitionsversuche von Lesben um 1900. Es werden mögliche Paare gebildet und O-Töne verlesen..

… am Gedenkstein der homosexuellen NS-Opfer (© Irene Franken)

Treffpunkt: Gedenkstein für homosexuelle NS-Opfer, unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 €
Termin: Samstag, 6. Juli 2019 um 14:00 Uhr (im Rahmen des CSD nur für Frauen)

 

Heilen, Pflegen und Verwalten

16. Juni 2019
14:00bis16:00

Frauen im Medizinwesen gestern und heute 

Richmodislegende (Johann Bussemacher 1604)

 

Auf dem Spaziergang vollziehen wir Frau Richmodis’ fragwürdige Karriere von der Sagenheldin zum Fall in der medizinischen Literatur nach, lernen Judenärztinnen, weise Frauen und Heilige kennen, die auf dem frühneuzeitlichen Gesundheitsmarkt mit Ärzten und Handwerkschirurgen konkurrierten. Wir erfahren von Hebammenschülerinnen, die an Hausschwangeren ihre praktischen Fähigkeiten erlernten, begegnen Kölns erster Röntgenassistentin und hören vom traurigen Schicksal der Röntgenschwester Blandina Ridder. Welche Rolle schrieb der Nationalsozialismus Frauen im ‚gesunden Volkskörper‘ zu?

Es führt Sie Monika Frank.

Treffpunkt: Kattenbug/ Ecke Zeughausstraße
Dauer: 2 Std.
Kosten: 10 Euro
Termin: Sonntag, 16. Juni 2019, um 14:00 Uhr

 

Frauen im Nationalsozialismus

18. November 2018
14:00bis16:00
26. Januar 2019
14:00bis16:00

Führung durch die Gedenkstätte und Dauerausstellung im EL-DE-Haus

Die Zeitzeugin Martha Mense im Gespräch mit einer Schulklasse in der Gedenkstätte

Die Zeitzeugin Martha Mense im Gespräch mit einer Schulklasse in der Gedenkstätte

Das EL-DE-Haus war zehn Jahre lang Sitz der Kölner Gestapo. Die 1.800 Inschriften im Kellergefängnis werfen ein eindrucksvolles Licht auf die Schicksale der Gefangenen. Unser Rundgang durch die Ausstellung zeigt Frauen als Verfolgte und Ausgegrenzte, Mitläuferinnen und Täterinnen, aber auch mutige Frauen aus dem Widerstand. Die Gleichschaltung der organisierten Frauenbewegung, die rassistische Verfolgung und Vernichtung von jüdischen und kranken Frauen sowie die Ausbeutung ausländischer Zwangsarbeiterinnen sind Aspekte, die wir ausführlicher darstellen.

Ausstellungsführung mit Heike Rentrop

Treffpunkt: Eingang EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 (KVB-Haltestelle: Appellhofplatz)
Kosten: 10 Euro zzgl. Eintritt
Termine: Sonntag, 18. November 2018 und Samstag, 26. Januar 2019 um 14 Uhr