Alle Artikel zum Thema Rom

Kulissengespräch und Theaterstück über Agrippina

Am 16. Dezember 2010 um 20:00 Uhr in der Melanchthon-Akademie Agrippina

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln

Einführung in die aktuelle Puppenspiel-Inszenierung durch Irene Franken, Kölner Frauengeschichtsverein, und Lucie Ortmann, Dramaturgie Schauspiel Köln

In Köln huldigt man der Stadtgründerin eher verlegen, denn die Urenkelin des Augustus, spätere Frau des Claudius und Mutter Neros hat sich in der mordlustigen Oberschicht Roms den Rang einer der mächtigsten Frauen erkämpft. Irene Franken hat für den Kölner Frauengeschichtsverein schon lange auf die Doppelmoral in der Bewertung der Regentin aufmerksam gemacht. Die Puppenbauerin, -spielerin und Regisseurin Suse Wächter zeigt seit Ende November 2010 und noch bis Februar 2011 im Schauspiel Köln Agrippinas Machenschaften in ihrem „römischen Hysterienspiel mit Puppen und Sandalen“. Umso mehr freuen wir uns über die Kooperation mit dem Schuspiel Köln.

Im Winter 2010/2011 gab es die besondere Gelegenheit eine Führung im Römisch-Germanischen Museum über Agrippina, die Kaiserin aus Köln, und ihre Zeit zu besuchen und das gleichnamige Theaterstück von Suse Wächter im Schauspiel Köln zu einem ermäßigten Kombipreis zu buchen.


Geldgöttin, Verschwenderin, Bankerin

15. Juni 2013
14:00bis16:00

Frauen und Geld – ein Widerspruch?

Im alten Rom gab es eine Göttin des Geldes, die bis heute Einfluss hat – für uns unvorstellbar? Welches Verhältnis hatten Frauen überhaupt zu Geld? Es gibt spannende Quellen: Frauen ergaunerten es als Schmugglerin oder Diebin, sie erbaten es mit Armutszeugnissen oder als Kleinkreditunternehmerinnen, sie verantworteten hohe Summen als Bankerin, sie verprassten ihr Geld als Luxusweib und legten fest, was sie vererbten. Dabei mussten sie manche Hürde überwinden.

Treffpunkt: vor dem Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule (KVB-Haltestelle: Dom/ Hbf)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Termin
: Samstag, 15. Juni 2013, um 14:00 Uhr

Keusch oder romantisch?

Freundinnen: Maria und Elisabeth

Freundinnen: Maria und Elisabeth

Lesbengeschichte Teil I (frühere Jahrhunderte)

Gab es früher überhaupt “homosexuelle” Frauen? Existierte nur die romantische Freundschaft oder auch eine sexuelle Praxis? Anhand von Bildmotiven wie dem der Freundinnenschar der Heiligen Ursula nähern wir uns der Frauenliebe im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit: bei Nonnen, bei Frauen in Männerkleidern und bei verheirateten Frauen, die Liebesbriefe an Frauen verfassten. Wir lesen aus alten Beginenregeln, Gerichtsakten und Briefen vor.

Treffpunkt: vor St. Ursula, Ursulaplatz, KVB-Haltestelle: Breslauer Platz
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Termin: zur Zeit keine offene Führung. Die Führung kann aber als Gruppe extra gebucht werden.

Bäckerin oder Gladiatorin

26. Januar 2013
14:00bis15:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Was wissen Sie über Agrippina? Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Termine:
Samstag, 26. Januar 2013, um 14:00 Uhr

Von Agrippina bis Weiberwirtschaft

zusätzlich zu unserem Programm: Sightseeing im Bus

Köln hat viele berühmte Frauen zu bieten: die Stadtgründerin Agrippina und die Göttin Isis aus dem Altertum; die Gründerinnen von Damenstiften und Beginen aus dem Mittelalter; die heilig gesprochene Edith Stein sowie die Künstlerinnen Olga Oppenheimer und Emmy Worringer aus dem 20. Jahrhundert.
Auf der Rundfahrt sehen Sie Zeugnisse der römischen Zeit und des gegenwärtigen Köln. Wir passieren die Hauptsehenswürdigkeiten wie den Dom, romanische Kirchen, alte Tore der Stadtmauer, das gotische Festtagsgebäude Gürzenich und das historische Rathaus. Auf der ‘Schäl Sick’, der anderen Rheinseite, gibt es einen Fotostopp; von dort können Sie den besten Blick auf den Dom und die Altstadt genießen.

Diese Tour ist vor allem für Gruppen, die mit dem Bus anreisen, zu buchen.

Treffpunkt: Bushaltestelle Komödienstraße
Dauer: ca. 1,5 – 2 Stunden