Alle Artikel zum Thema Römer

Publikationen

Lesen Sie über Kölner Schmugglerinnen, Migrantinnen, Inklusen, Frauenrechtlerinnen oder Herrscherinnen

Veröffentlichungen des Kölner Frauengeschichtsvereins

Mitarbeiterinnen des Vereins haben Bücher, Aufsätze und Broschüren verfasst oder auch herausgegeben. Sie können die Publikationen, die noch lieferbar sind,  gerne auch bei uns bestellen. Bitte geben Sie die Titelnummer und eine korrekte  Lieferanschrift an. Wir informieren Sie über den Preis zzgl. Porto. Bei Interesse erhalten Sie die Titel – sofern möglich per Büchersendung -, sobald die Summe bei uns eingegangen ist.

Lieferbare Titel:

  1. Irene Franken: Frauen in Köln – der historische Stadtführer, Köln 2008 (anschauliche Beschreibung von 73 Stationen/Themen in der Innenstadt mit sehr ansprechenden Abbildungen)
  2. Irene Franken/Shirin Jazaeri/Rente Staudenmeyer: “Was erreicht?” Frauenbewegte Lebensgeschichten aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen, Köln 2001 (Interviews mit bekannten und unbekannten Aktiven von Kölner  Frauenvereinen, darunter vielen Migrantinnen und lesbischen Frauen).
  3. Silke Palm/Anja Katzmarzik: Frauen Weiber Karneval. Kleine Geschichte der Frauen im Fastelovend, Köln 2001 (unterhaltsame Abhandlung rings um das wichtigste Thema in Köln)
  4. Irene Franken/Ina Hoerner: Hexen. Verfolgung in Köln, Köln 2000 (ein Standardwerk zur Hexenverfolgung unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse).
  5. Bettina Bab/Katharina Regenbrecht: Rheintöchter, Schifferinnen, Badenixen und Kindsmörderinnen. Kölner Frauenleben am Rhein, Köln 1999 (vergnügliche Tour de Rhein zu Themen wie Reisen, Schwimmen, Rudern, Kindsmord, Arbeiten am und auf dem Rhein).
  6. Katrin Dördelmann: Die Macht der Worte. Denunziationen im nationalsozialistischen Köln, Köln 1997 (eine interessante Dissertation zum alltäglichen Mitwirken am NS-System; Frauen machen sich nach K. Dördelmann übrigens nicht durch ein besonders klatschsüchtiges Verhalten bemerkbar).
  7. Ingrid Ahrendt-Schulte: Zauberinnen in der Stadt Horn (1554-1603). Magische Kultur und Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit, Frankfurt 1997 (nicht Köln-spezifisch, aber das Buch zum Alltag “zaubernder” Frauen”).
  8. Kölner Frauengeschichtsverein (Hg.): 10 Uhr pünktlich Gürzenich. 100 Jahre bewegte Frauen in Köln – zur Geschichte der Organisationen und Vereine, Münster 1995 (absolut informativ und immer noch aktuell: ein Muss für jede Kölner Feministin).
  9. Annette Nottelmann: Von Beginen und Bayenamazonen. Frauengeschichte im Severinsviertel, Köln 1994 (eine nette Erinnerung zum Nachlesen nach dem Rundgang durch eines der spannendsten Kölner Stadtviertel, aber auch autonom zu lesen).

Nicht mehr lieferbare Titel (z.B. in der Stadtbibliothek einsehbar):

  1. Irene Franken: “Ja, das Studium der Weiber ist Schwer!” Studentinnen und Dozentinnen an der Universität Köln, m&t Verlag, Köln 1995 (Katalog einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek) (Kurzbiographien, verhinderte Habilitationen, jüdische Studentinnen und Studentinnenvereine, ein netter Einstieg nicht nur für Erstsemesterinnen).
  2. Irene Franken und Christiane Kling-Mathey (Hg.): Köln der Frauen. Ein Stadtwanderungs- und Lesebuch, Volksblatt-Verlag, Köln 1991 (erstmals  ein Reader zu spannenden Aspekten der Kölner Geschichte:  Politikerinnen, eingemauerte Frauen, Frauen auf Denkmälern, die erste Rhetorikschule für Kölner Frauen, Nachfolgerinnen einer Kölner “Hexe”, schließlich versoffene und ermordete Künstlerinnen).

Aufsätze :

  1. Katrin Dördelmann: Freudig danken wir dem Führer? Kölner Frauen und Frauenorganisationen im Nationalsozialismus, in: Köln im Nationalsozialismus (Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Bd. 5), Köln1998.
  2. Irene Franken: “Bleibt länger nicht die Betrogenen!” Die demokratische Feministin Mathilde Franziska Anneke in Köln (1847-1849), in: Das war ´ne heiße Märzenzeit. Revolution im Rheinland 1848/49, hg. Fritz Bilz/Klaus Schmidt, Verlag PapyRossa, Köln 1998.
  3. Ingrid Ahrendt-Schulte: Hexenprozesse, in: Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, hg. von Ute Gerhard, S. 199-220, Verlag C. H. Beck, München 1997.
  4. Sophie Lange: Das hohe Ansehen des Matronenkultes zur Römerzeit, in: SIE und ER. Frauenmacht und Männerherrschaft im Kulturvergleich, hg. Gisela Völger, Bd. 1, S. 147-152, Köln 1997.
  5. Katharina Regenbrecht: “Gesunde Frauen braucht das Reich!” Der Kölner Verein zur Verbesserung der Frauenkleidung und Frauenkultur, in: Vom Handstand in den Ehestand. Frauensport im Rheinland, hg. Gabi Langen, Emons-Verlag, Köln 1997.
  6. Irene Franken: Der Jungfrau Colonia Herz für Lesben, in: Das andere Stadtbuch. Lesben und Schwule in Köln, hg. von Michael Meiger, Marianne Rogler und Melanie Grande, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1996.
  7. Irene Franken: Frauen in den Städten- Geschichte von Hexen, Huren und Heiligen? in: Der Städtetag 43, 1990, H. 1, S. 10.

Aufsätze über den Kölner Frauengeschichtsverein

  1. Edith Kiesewalter: Touristin in der eigenen Stadt. Historische Stadtrundgänge für Frauen in Köln. Ein Erfahrungsbericht, in: Frauen zwischen Anpassung und Widerstand, hg. von Regula Ludi, Ruth Lüthi, Regula Rytz, Zürich 1990
  2. Birgit Beese: Frauenstadtgeschichte – Ansätze und Anliegen. Ein Überblick über autonome und kommunale Projekte in Rheinland und Westfalen, in: Westfälische Forschungen, H. 42/1992
  3. Yvonne Küsters: Touristin in der eigenen Stadt. Stadtrundgänge zur Kölner Frauengeschichte. Überlegungen zur feministischen Perspektive und Vermittlung lokalhistorischer Frauenforschung, in: METIS 2, 1994
  4. [Irene Franken u.a.] Der Kölner Frauengeschichtsverein, Selbstdarstellung, in: Zehn Uhr pünktlich Gürzenich, Hundert Jahre bewegte Frauen in Köln, Münster 1995, S. 428-430
  5. Gerlinde Volland: Zwischen populärer Vermittlung und Forschung: Der Kölner Frauengeschichtsverein, in: Geschichte in Köln, H. 41/1997.

Als die ‘göttliche Dreiheit’ weiblich war

9. Mai 2010
Muttertagstour mit Picknick in der Eifel

Matronenstein

Wir besuchen den gallo-römischen Tempelbezirk auf der Görresburg bei Nettersheim, wo vor 2000 Jahren keltisch-germanische Mutter- und Schutzgottheiten, die Matronen, verehrt wurden. Die Führung zur Geschichte der Göttinnenverehrung wird ergänzt durch einen kurzen Museumsbesuch mit Informationen über die Bedeutung der Matronenheiligtümer in der Nordeifel. Sie erfahren außerdem Interessantes über die Geschichte des Muttertags.
Die Wanderung durch das reizvolle Urfttal ist 6 km lang und kann bei Bedarf abgekürzt werden. Bitte feste Schuhe und Essen für ein Picknick mitbringen.

Anmeldung erforderlich: 0221 – 248265, 10% Ermäßigung für Mütter und Töchter

Tipp: Die Exkursion eignet sich gut für Geburtstage und andere Feiern. Eine Kaffeetafel kann in der “Römerquelle” bestellt werden.

Treffpunkt: Kölner Hbf an der Infotheke
Dauer: ca. 7 Std.
Kosten: 24 Euro inkl. VRS-Ticket und Getränk
Nächste Führungen: 9. Mai 2010 um 10 Uhr. Gruppen können die Tour gerne buchen.

Selbstbewusst oder ausgebeutet – Frauenerwerbsarbeit quer durch die Jahrhunderte

19. Juni 2010
14:00bis16:00
12. September 2010
14:00bis16:00

Berufstätige Frauen – keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit! In der Römerzeit arbeiteten Frauen in vielen Berufen, im Mittelalter exportierten sie ihre Produkte europaweit. Doch im Gegensatz dazu gab das bürgerliche Gesetzbuch von 1900 Ehemännern das Recht, ihren Frauen die Erwerbstätigkeit zu verbieten.

Wie lebten und arbeiteten Spitzenklöpplerinnen oder Angestellte? Folgen Sie den Spuren der Meisterinnen im Mittelalter oder der erfolgreichen Bankerin der Neuzeit. Gewinnen Sie Einblicke in die ausbeuterische Mädchenarbeit im 19. Jahrhundert und die Erfolge der Frauenberufsbewegung.

Treffpunkt: vor dem Römisch-Germanischen Museum, Roncalliplatz, KVB-Haltestelle: Dom /Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Nächste Führungen: 19. Juni 2010 und am 12. September zum Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr für Frauen und Männer

Bäckerin oder Gladiatorin – Alltag der Frauen im römischen Köln

6. Februar 2010
14:00bis15:30
27. November 2010
14:00bis15:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Entdecken Sie das Alltagsleben römischer Frauen auf einer Spurensuche durch das Römisch-Germanische Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten, welche Berufe – von der Bäckerin bis zur Gladiatorin – Frauen in römischen Zeiten offen standen, wen Bella aus dem Stamm der Remer heiraten durfte, warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten, wie sich die Matrone Marcia Procula kleidete und anderes Überraschende mehr.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums, Roncalliplatz KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Nächste Führungen: 6. Februar und 27. November 2010 um 14 Uhr für Frauen und Männer