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100 Jahre Internationaler Frauentag – frauenhistorische Rheinfahrt

20. März 2011
13:30bis15:30
Demonstration zum Internationalen Frauentag 1911

Demonstration zum Internationalen Frauentag 1911

Am 19. März 1911 wurde zum ersten Mal der Frauentag in verschiedenen Ländern begangen. Auf unser besonderen Rheinfahrt berichten wir von der Entstehung und weiteren Entwicklung des Internationalen Frauentags in Ost und West. Ist ein solcher Tag heute noch zeitgemäß und aktuell? Von feministischer Seiten wurden schon Forderungen nach seiner Abschaffung laut, worauf eine heftige Diskussion entbrannt ist.

Auf dieser Fahrt geht es  auch um Arbeit und Rechte von Frauen sowie um den ersten Frauenstreik. Noch immer kämpfen Frauen heute um den selben Lohn wie Männer. Wir berichten daher vom Equal Pay Day, der  am 25. März begangen wird.

Fürchten Sie keine winterlichen Temperaturen. Das Schiff ist beheizbar.

equal pay day Treffpunkt: unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch,
KVB-Haltestelle: Dom / Hfb
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 15 Euro inkl. VRS-Ticket, Anmeldung erforderlich

Beginenpreis

Bei der Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und Karola Kilens

Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und die Vorsitzende der Kölner Beginen, Karola Kilens (von links)

Am 17.11.2010 im “Beginenfenster”

Der Frauengeschichtsverein wurde für den  Beginenpreis 2010 ausgewählt, den jedes Jahr ein Kölner Frauenprojekt erhält. Bei Sekt und Gesang des Barbershop-Chores “Femmes Vocales” wurde ein symbolischer Scheck überreicht. Irene Franken stellte das neue Projekt zur Geschichte der Kölner Migrantinnen vor, für das wir den Preis bekommen haben.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Beginen e.V. und der Stiftung Apfelbaum für den Preis sowie bei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, verschiedenen Frauenprojekten und unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Glückwünsche.

Kulissengespräch und Theaterstück über Agrippina

Am 16. Dezember 2010 um 20:00 Uhr in der Melanchthon-Akademie Agrippina

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln

Einführung in die aktuelle Puppenspiel-Inszenierung durch Irene Franken, Kölner Frauengeschichtsverein, und Lucie Ortmann, Dramaturgie Schauspiel Köln

In Köln huldigt man der Stadtgründerin eher verlegen, denn die Urenkelin des Augustus, spätere Frau des Claudius und Mutter Neros hat sich in der mordlustigen Oberschicht Roms den Rang einer der mächtigsten Frauen erkämpft. Irene Franken hat für den Kölner Frauengeschichtsverein schon lange auf die Doppelmoral in der Bewertung der Regentin aufmerksam gemacht. Die Puppenbauerin, -spielerin und Regisseurin Suse Wächter zeigt seit Ende November 2010 und noch bis Februar 2011 im Schauspiel Köln Agrippinas Machenschaften in ihrem „römischen Hysterienspiel mit Puppen und Sandalen“. Umso mehr freuen wir uns über die Kooperation mit dem Schuspiel Köln.

Im Winter 2010/2011 gab es die besondere Gelegenheit eine Führung im Römisch-Germanischen Museum über Agrippina, die Kaiserin aus Köln, und ihre Zeit zu besuchen und das gleichnamige Theaterstück von Suse Wächter im Schauspiel Köln zu einem ermäßigten Kombipreis zu buchen.


“Paris bezaubert mich …” Käthe Kollwitz und die französische Moderne

Weiblicher Rückenakt (K. Kollwitz, 1903)

Weiblicher Rückenakt (Käthe Kollwitz, 1903)

Zum 25jährigen Jubiläum zeigt das Käthe Kollwitz Museum  in einer 160 Werke umfassenden Ausstellung Käthe Kollwitz im Kreise von (Neo-) ImpressionistInnen.  Käthe Kollwitz, eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, war „bezaubert“ von der französischen Kunstmetropole, die sie 1901 und 1904 besuchte. In Paris liegt auch für diese Künstlerin die Wiege ihrer experimentell geprägten und von Farbe dominierten druckgraphischen Werkphase. Die schönsten farbigen Lithographien, einmalige Aktzeichnungen und sensible Plastiken werden Werken u. a. von Edgar Degas, Auguste Rodin und Pierre Bonnard gegenübergestellt.

Einmalige Führung!

Treffpunkt: Eingang des Museums, Neumarkt 18-24 (4. OG – mit dem Glasaufzug im Zentrum der Neumarkt-Passage zu erreichen)
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Termin: Samstag, 8. Januar 2011, um 14 Uhr

Herzlich willkommen!

Unser Verein beim Besuch der Ausstellung von Tremezza von Brentano

Unser Verein beim Besuch der Ausstellung von Tremezza von Brentano

Über unsere Führungen in Köln informieren wir Sie gern. Das aktuelle Programm für 2013 liegt an einigen Orten in Köln aus. Sie können es aber auch direkt herunterladen Download für das 1. Halbjahr 2013.

Das neue Programmheft kommt Anfang Juni heraus.

Die Touren der nächsten Wochen finden Sie in der linken Spalte.  Unter Führungen/Themnübersicht sehen Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Stadtrundgängen, Führungen und Fahrten. Sie können sich jederzeit anmelden, der Anrufbeantworter läuft immer und wird nicht nur zu den offiziellen Bürozeiten abgehört!

Neben der Erforschung und Vermittlung der Kölner Frauengeschichte ist die Archivierung ein weiteres Standbein unseres Vereins. Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Köln für die Förderung unserer Bibliothek und des Archivs. Nähere Informationen und eine Auflistung der neuen Bücher finden Sie unter Bestände/Archiv bzw. Bibliothek.

Weitere Informationen über unseren Verein und über frühere Veranstaltungen des Kölner Frauengeschichtsvereins finden Sie unter Verein/Rückblick.

Jubiläumsführung – 25 Jahre Frauenstadtführungen in Köln

Martina Neschen brachte das Publikum zum Singen.

Martina Neschen brachte das Publikum zum Singen.

Jetzige und frühere Gästeführerinnen

Am 25. April 2010 im Hof des Vereinsbüros

Bei strahlendem Sonnenschein feierten wir am 25. April unser Jubiläum mit einer ganz besonderen Führung. 40 Frauen und zehn ehemalige bzw. jetzige Gästeführerinnen waren mit von der Partie. Der Treffpunkt war im blühenden Hof des Vereinsbüros, wo wir mit den Teilnehmerinnen auf unseren Erfolg anstießen. Die beiden Initiatorinnen Irene Franken und Gwen Kiesewalter berichteten über die ersten Führungen und Martin Stankowski, ein Kollege, der ebenfalls 1985 zu den ersten Gästeführern in Köln gehörte, hielt eine Lobrede. Auf der Tour durch die Altstadt erinnerten wir an besondere Erfolge des Kölner Frauengeschichtsvereins wie die Umbenennung der Gasse Unter Seidmacher in Seidmacherinnengässchen und die Aufstockung der weiblichen Rathausfiguren von ursprünglich fünf auf 18 Frauen.

Verschiedene Gästeführerinnen stellten ihre Lieblingsthemen vor. Die Spannbreite reichte von der Unterhaltungskünstlerin Grete Fluss über die radikale Frauenrechtlerin Pauline Christmann bis hin zum Streik bei der Lufthansa 1973, als Frauen nicht zur Pilotinnenausbildung zugelassen wurden. Zwischendurch sang die kölsche Sängerin Martina Neschen zum Teil selbst gedichtete Lieder und erheiterte das Publikum mit ihren Texten.

Heilen, Pflegen und Verwalten

16. März 2013
14:00bis16:00

Frauen im Medizinwesen gestern und heute

Auf dem Spaziergang vollziehen wir Frau Richmodis’ fragwürdige Karriere von der Sagenheldin zum Fall in der medizinischen Literatur nach, lernen Judenärztinnen, weise Frauen und Heilige kennen, die auf dem frühneuzeitlichen Gesundheitsmarkt mit Ärzten und Handwerkschirurgen konkurrierten. Wir erfahren von Hebammenschülerinnen, die an Hausschwangeren ihre praktischen Fähigkeiten erlernten, begegnen Kölns erster Röntgenassistentin und hören vom traurigen Schicksal der Röntgenschwester Blandina Ridder.

Treffpunkt: Kattenbug/ Ecke Zeughausstraße
Dauer: 2 Std.
Kosten: 8 Euro
Termin: Samstag, 16. März 2013, um 14:00 Uhr