Alle Artikel zum Thema Stadtrundgang

Vermittlung, Erforschung und Archvierung der Kölner Frauengeschichte

Empfang von Medica Mondiale bei der Kölner Oberbürgermeisterin, 5. Juni 2018 (© G. Schaaf)

Empfang von Medica Mondiale bei der Kölner Oberbürgermeisterin, 5. Juni 2018 (© G. Schaaf)

Das Programmheft für das 2. Halbjahr 2018 wird gerade verschickt. Darin wird u.a. die Vorführung des Films über Monika Hauser angekündigt.
Das neue Heft können Sie im Büro bestellen oder hier herunterladen: Programm 2_2018.

Das Heft wird an einigen Stellen der Stadt wie z. B. im DOMFORUM und im VHS Studienhaus am Neumarkt ausgelegt; an MultiplikatorInnen geben wir es auch in größerer Stückzahl ab.
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Führungen
Unter Führungen/Themenübersicht finden Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Führungen und Fahrten. Sie können sich jederzeit telefonisch oder per E-Mail anmelden.o

Gruppen können unsere Führungen auch zu ihrem Wunschtermin buchen! Gerne machen wir für Sie extra Führungen zu Betriebsausflügen, Geburtstagsfeiern, Klassentreffen und anderen Anlässen.

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Nächster offene Termin in den Sommerferien:

Samstag 28. Juli 2018 um 14:00 Uhr
Touristin in der eigenen Stadt. Stadtspaziergang auch für Nicht-KölnerInnen
(nähere Infos siehe links)

 

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Im Damenclub beim Schiebertanz

7. Juli 2018
12:00bis14:00

Kesse Frauen der 20er Jahre…

Lesbengeschichtliche Führung zum CSD

Warum verkehrten im Frauenclub Damen und im Damenclub halbseidene Ehefrauen? Wie lernten sich Lesben in den Zwanziger Jahren kennen und wo trafen sie sich? Wurden Lesben im Nationalsozialismus so systematisch wie Schwule verfolgt oder wurde ihre Lebensform ignoriert? Waren sie per se Opfer oder beteiligten sie sich am diktatorischen System?

Wir berichten über katholische Lesbenpaare, über die homosexuelle Subkultur ebenso wie über die ersten Definitionsversuche von Lesben um 1900. Es werden mögliche Paare gebildet und O-Töne verlesen..

… am Gedenkstein der homosexuellen NS-Opfer (© Irene Franken)

Treffpunkt: Gedenkstein für homosexuelle NS-Opfer, unter der Hohenzollernbrücke, linksrheinisch, KVB-Haltestelle: Dom / Hbf
Dauer: 2 Stunden
Kosten: Spende erbeten
Termin: Samstag, 7. Juli 2018 um 12:00 Uhr (im Rahmen des CSD nur für Frauen)

Wir danken der LAG Lesben in NRW für die finanzielle Unterstützung.

Beginenpreis

Bei der Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und Karola Kilens

Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und die Vorsitzende der Kölner Beginen, Karola Kilens (von links)

Am 17.11.2010 im „Beginenfenster“

Der Frauengeschichtsverein wurde für den  Beginenpreis 2010 ausgewählt, den jedes Jahr ein Kölner Frauenprojekt erhält. Bei Sekt und Gesang des Barbershop-Chores „Femmes Vocales“ wurde ein symbolischer Scheck überreicht. Irene Franken stellte das neue Projekt zur Geschichte der Kölner Migrantinnen vor, für das wir den Preis bekommen haben.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Beginen e.V. und der Stiftung Apfelbaum für den Preis sowie bei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, verschiedenen Frauenprojekten und unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Glückwünsche.

‚Nur eine Rose als Stütze‘

22. September 2018
14:00bis16:00

Hilde Domin und das deutsche Wort

Ihr Leben beschrieb sie als »Sprachodyssee «, als Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Kölner Agnesviertel ging sie zum Studium nach Heidelberg und Italien. 1940 emigrierte sie mit ihrem Mann über England in ihr endgültiges Exilland, die Dominikanische Republik. Hilde Domin jonglierte mit den Sprachen, besonders mit denen ihrer Exilländer. Ausgelöst durch eine schwere Krise kam sie zum Schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort … Das Wort aber war das deutsche Wort.“  1959 erschien in Deutschland ihr erster vielbeachteter Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung war engagiert, politisch, kreativ und gleichzeitig einfach. Bis ins hohe Alter unternahm sie Lesereisenauch nach Köln.

Stadtrundgang im Agnesviertel mit Ende im blühenden Rosengarten des Forts X. Es führt Sie Hildegard Müller-Brünker.

Treffpunkt: Riehler Straße 23
Dauer: 1,5 Std.
Kosten: 10 Euro
Termin
: Samstag, 22. September 2018, um 14:00 Uhr

Echt Kölsch!

20. Oktober 2018
15:00bis17:00

 

Originelle Kölnerinnen und kölsche Verzällcher

Sie werden in Kölner Mundartliedern besungen oder liefern Vorlagen für beliebte Karnevalskostüme; sie wurden in Stein verewigt oder sind teilweise schon vergessen: Kölner Originale weiblictrude_herr-ich_will_keine_schokolade_shen Geschlechts.

Bei unserer Tour durch die Altstadt berichten wir vom Bärbelchen, hinterfragen die Geschichte von Jan und Griet und erinnen an Kölner Entertainerinnen wie Grete Fluss und Trude Herr.  Sie hören, wer sich hinter den „Böckderöck“ verbirgt und gehen der Frage nach, warum die (traditionelle) Kölner Jungfrau ein Kerl ist. Dabei besichtigen wir Denkmäler und historische Schauplätze, wir hören Biografien und Lieder.

Es führt Sie Silke Palm.

Treffpunkt: Am Hänneschentheater, Eisenmarkt
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin:
Samstag, 20. Oktober 2018 um 15:00 Uhr

Köstlich! Köchin und kölsche Leckerfress

3. November 2018
13:30bis16:30
Kaffeegenießerin

Kaffeegenießerin

Führung zum Muttertag mit Café- und Brauhausbesuch

Bei dieser Tour durch die Altstadt hören Sie weiter von Köchinnen, die sich mit aufwändigen Rezepten und Fastengeboten auskannten, von einschränkenden Vorschriften für die bei Kindbettfesten zu servierenden Speisen und von ungewöhnlichen Verboten für Fischverkäuferinnen. Es geht um Überfluss und um Frauen, die in Hungerjahren den Mangel organisierten. Wir erzählen von der weiblichen Kunst des Bierbrauens und von Kaffeegenießerinnen, für die ein extra Damensalon eingerichtet wurde.

 

Anmeldung und Vorverkauf erforderlich!

Treffpunkt: wegen Bauarbeiten nicht vor dem Historischen Rathaus, sondern Theo-Burauen-Platz, auf der Rück- bzw. Vorderseite des Spanischen Baus (KVB-Haltestelle: Dom /Hbf oder Heumarkt)
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 21 Euro inkl. Kaffee und kleiner Leckerei, Kölsch und VRS-Ticket
Termin: Samstag, 3. November 2018, um 13:30 Uhr

Geldgöttin, Verschwenderin, Bankerin

15. April 2018
14:00bis16:00

Frauen und Geld – (k)ein Widerspruch?

 

In den ‚Armutszeugnissen’ des frühen 19. Jahrhunderts überwiegen die gleichen sozialen Gruppen wie heute,  z.B. alleinerziehende Frauen. Der wichtigste Besitz der Kölnerin war über Jahrhunderte ihre Aussteuer. Einige wenige reiche Frauen hinterließen Testamente und legten genau fest, wem sie ihren Reichtum vermachen wollten. Andere ergaunerten sich ihr Geld als Schmugglerin. Irmgard Keun verprasste ihr Geld und machte aus dem Thema Literatur. Damit ist sie eine große Ausnahme. Und bis heute hat eine römische Göttin Einfluss auf unser Geld.

Es führt Sie Irene Franken.

Treffpunkt: vor dem Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule (KVB-Haltestelle: Dom/ Hbf)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 10 Euro
Termin
: Sonntag, 15. April 2018 um 14:00 Uhr

Die Führung ist barrierefrei!