Wohin flog die Tomate?

14. September 2018
19:30bis21:30

50 Jahre Neue Frauenbewegung – Vorträge und Diskussion

Sigrid Damm-Rüger warf 1968 die "berüchtigte" Tomaten. Foto: Raillon, (C) HSA FUB.

Sigrid Damm-Rüger warf 1968 die Tomaten. Foto: Raillon, (C) HSA FUB.

Wie fing es an? Wie hat die zweite Frauenbewegung unser Leben verändert?

Im ersten Beitrag spricht Ina Hoerner über Helke Sanders provokante Rede mit dem legendären Tomatenwurf von Sigrid Damm-Rüger in Frankfurt am 13.9.1968 und über die „Weiberräte“ als Keimzellen der autonomen Frauenbewegung. Frauen waren der revolutionärste Teil dieser Bewegung, denn sie wollten nicht nur die Gesellschaft verändern, sondern sich selbst. Sie rebellierten gegen die zugeschriebene Geschlechterrolle – im Kontrast zu den meisten Männern, die dies zum „Nebenwiderspruch“ erklärten.

Irene Franken erläutert die Entwicklung der Frauenbewegung im Köln der 60er/70er Jahre mit ihren vielfältigen Gruppen und viele Lebensbereiche umfassenden Projekten. Dr. Muriel González eröffnet ein (nicht ganz) neues Paradigma: Sie erweitert den Blick auf die wechselseitige Beziehung von Klassenverhältnissen, Sexismus und Rassismus im Kontext aktueller feministischer Debatten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Köln, die Veranstaltungsreihe zu 1968 ist organisiert von Ina Hoerner, Reiner Schmidt und Puy von Schwindt.

Alle Interessierte sind zur anschließenden Diskussion eingeladen!

Termin: Freitag 14. September 2018 um 19:30 Uhr
Kosten: Spende erbeten
Ort: VHS-Studienhaus, Cäcilienstr. 35, (die Veranstaltung ist umgelegt worden und findet nicht im VHS-Forum statt)