Zwischen Murmelspiel und Spinnerei

9. November 2016
12:00

Mädchen in der Kölner Geschichte im Vorfeld des Internationalen Mädchentages

Mädchen im Matrosenhemd, 1920er-30er Jahre

Das Leben war früher ganz anders und dennoch gibt es manche Parallele zu heute. So musste sich im 10. Jahrhundert eine 12 jährige griechische Prinzessin, die gutes Wetter und ein schönes Leben gewohnt war, auf den umständlichen und langen Weg ins kalte Deutsche Reich machen, um einem unbekannten Mann zu heiraten. Natürlich verstand sie die Sprache nicht. Statt schöner Kleidung gab es Felle zum Tragen. Doch die Fremde schaffte es, zur mächtigsten Frau ihrer Zeit zu werden.

Auf spielerische Art und Weise wird das Leben der Mädchen vom Mittelalter bis heute erzählt. Wer wissen möchte, womit Mädchen gespielt haben und was sie machten, wenn sie einmal Zahnschmerzen hatten, ist hier richtig. Durften sie anziehen, was sie wollten bzw. wer durfte Hosen und wer Röcke tragen? Am Rathausturm sind ganz unterschiedliche Frauen zu entdecken, z. B. eine sehr erfolgreiche Seidenmacherin, die schon als Mädchen spinnen lernte, sowie die Gelehrte Anna Maria van Schürmann, die nur hinter einem Vorhang lernen durfte. Außerdem stellen wir die Frage: Dürfen sich Mädchen auch für Piraten interessieren und was sagt Spielzeug über die Geschlechterrollen aus?

Für 7-10 jährige Mädchen mit Belgeitpersonen

Es führt Sie Heike Rentrop.

Treffpunkt: Brunnen am Altermarkt (KVB-Haltestelle: Rathaus)
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Kosten:
4,50 € für Mädchen, 9 Euro für Begleitpersonen
Termin:
Sonntag 9. Oktober 2016, um 15:00 Uhr  (im Vorfeld des Internationalen Mädchentags)

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Diese Führung kann von Schulen, Mädchengruppen etc. zu gebucht werden. Sie eignet sich gut für Geburtstage!