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SUMMARY:"Nur eine Rose als Stütze!"
DESCRIPTION:Hilde Domin und das deutsche Wort \n\n\n\n\n\n\n\nIhr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“\, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Agnesviertel musste die Jüdin emigrieren. Erst lebte sie mehrere Jahre in Italien und floh von dort über Umwege in die Dominikanische Republik. \nDurch eine Krise ausgelöst\, begann sie zu schreiben: „Da stand ich auf und ging heim\, in das Wort (…). Das Wort aber war das deutsche Wort.“ Dem neuen Heimatland entlehnte die Aotorin den Künstlernamen Domin. 1959 erschien ihr erster Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung ist scheinbar schlicht\, tatsächlich aber engagiert und hintergründig. \n\n\n\nGästeführerin: Hildegard Müller-BrünkerTreffpunkt: Riehler Straße 23Kosten: 12 € \nKartenkauf
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SUMMARY:Auf den Spuren der Ehrenfelderinnen
DESCRIPTION:Venloer Straße 1902 \nLinks und rechts der Venloer Straße\nWussten Sie\, dass Ehrenfeld um 1850 aus einer Ansammlung von Bauernhöfen\, quasi aus dem Nichts entstand? Die sogenannten Fabrik-Mädchen schufteten in fast allen Ehrenfelder Betrieben. Auf der Führung erfahren Sie\, wie schmal der Grat zwischen ‚braven‘ und ‚verdorbenen‘ Arbeiterinnen war\, wo das erste Krankenhaus stand\, warum eine Stenotypistin zwangsweise sterilisiert wurde und was barmherzige Ordensfrauen leisteten. Weiter geht es um eine ‚unbarmherzige‘\, aber engagierte Politikerin und eine schicke Wirtin. \nGästeführerin: Cornelia Gürtler \nTreffpunkt: Geisselstraße/Ecke Venloer Straße\nKosten: 12 € \nKartenverkauf
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SUMMARY:Jüdinnen in Köln
DESCRIPTION:Aktivistinnen\, Lehrerinnen\, Künstlerinnen\nElse Thalheimer (© Gad Lewertoff)\nVorgestellt werden jüdische Frauenvereine und Aktivistinnen\, darunter z.B. die Leiterin des jüdischen Frauenbundes Klara Caro\, die im KZ Theresienstadt eine Art Bildungswerk für jüdische Frauen errichtete. Die Kunsthistorikerin Dr. Luise Straus-Ernst lebte das Modell der intellektuellen ‚Neuen Frau‘ der Weimarer Republik. Die Leiterin der Kölner Gesellschaft für neue Musik\, Dr. Else Thalheimer\, holte vor 1933 avantgardistische Komponisten nach Köln.\nHinter jedem Namen verbirgt sich ein bewegendes Schicksal\, das durch großes Engagement\, Antisemitismus und Verfolgung geprägt war.Gästeführerin: Irene Franken \nDie Wegstrecke ist relativ lang. \n\n\nTickets \nTreffpunkt: am Biergarten auf dem RathenauplatzKosten: 12 €
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SUMMARY:Echt Kölsch!
DESCRIPTION:  \n\n\n\nOriginelle Kölnerinnen und Kölsche Verzällcher \n\n\n\n\n\nSie werden in Kölner Mundartliedern besungen\, sind in Stein verewigt oder liefern Vorlagen für beliebte Karnevalskostüme\, sie wurden in Stein verewigt oder sind teilweise schon vergessen: Kölner Originale weiblichen Geschlechts. \nThemen dieser Tour durch die Altstadt sind das Bärbelchen\, die Geschichte von Jan und Griet sowie die Kölner Entertainerinnen Grete Fluss und Trude Herr. Sie hören\, wer sich hinter den “Böckderöck” verbirgt und warum ist die traditionelle Kölner Jungfrau immer noch ein Mann ist. Dabei besichtigen wir Denkmäler und historsiche Schauplätze\, wir hören Biografien und Lieder. \nGästeführerin: Silke Palm \nTicketsKosten: 12 €Treffpunkt: Hänneschentheater\, Eisenmarkt 2-4 \n\n\n\n\n \n\n \n \n 
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SUMMARY:Frauen im deutschen Kolonialismus
DESCRIPTION:Ein kolonialkritischer Rundgang \n\n\n\n\n\nRassistisches Buch einer Kölner Professorengattin und Fotografin\nKolonialismus gilt bis heute als eine männliche Domäne. Dabei waren Weiße Frauen in den deutschen kolonialen Unternehmen höchst präsent\, sie konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen\, die sich im kolonialen Projekt engagierten\, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften\, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Abschließend fragen wir nach den Nach- und Auswirkungen des Kolonialismus bis heute. \n\n\n\nGästeführerin: Prof. Marianne Bechhaus-Gerst \n\n\n\nKosten: 12 €Treffpunkt: Bürgerzentrum Stollwerck\, Dreikönigenstr. 23Ticketkauf \n  \n 
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SUMMARY:Nonnen\, Hebammen\, Chefärztinnen
DESCRIPTION:Frauen in der Lindenburg und Uniklinik \n\n\n\n\n\n\nSeit das Gelände der Uniklinik medizinisch genutzt wurde\, arbeiteten hier auch Frauen. Bis in die 1920er Jahre wurden nebenan in einer Lehranstalt mit Gebärhaus Hebammen für die preußische Rheinprovinz ausgebildet. Heute spielen Frauen eine immer wichtigere Rolle in allen Studiengängen der medizinischen Fakultät – ganz neu ist das Studium der Hebammenwissenschaft – aber auch in den unterschiedlichsten Berufen an der Uniklinik. Die größte Gruppe ist nach wie vor die der unterbezahlten Pflegerinnen. \n\n\n\nGästeführerin: Monika FrankTreffpunkt: Vor der Klinikkirche\, Josef-Stelzmann-Str. 20Tickets
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SUMMARY:„Die Stille ertasten mit dem Wort“
DESCRIPTION:Lyrik auf Melaten\nAuf dem Rundgang über den berühmten Friedhof rezitiert die Kölner Schauspielerin Renate Fuhrmann Gedichte von bekannten und weniger bekannten Lyrikerinnen. Die Historikerin Irene Franken informiert über das Leben und einige Werke der Poetinnen und ggf. über die Lebensläufe der Bestatteten.  \n\n\n\nDie ausgewählten Texte (Konzeption: Irene Franken) artkulieren in verschiedenen Ausdrucksformen die Themen Trauer\, Verlust und Sterben\, drü­cken aber auch Hoffnung oder gar Humor gegenüber dem Tod aus. Es sind Werke von Kölnerinnen wie von international anerkannten ‚großen‘ Dichterinnen. \n\n\n\nDie Zuhörenden lernen Gedichte von Rose Ausländer\, Christa Reinig\, Emilie Emma von Hallberg\, Annette von Droste Hülshoff \, Claire Goll\, Minna Bachem-Sieger\, Dorothee Sölle oder auch Nelly Sachs kennen. \n\n\n\nGästeführerin: Irene Franken; Rezitatorin: Renate Fuhrmann \nTickets \n\n\n\nTreffpunkt: Eingang gegenüber Aachener Str. 251Kosten: 15 €
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