Rückkehr in die Fremde: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus
Auch dieses Jahr beteiligte sich der Kölner Frauengeschichtsverein an der Gedenkveranstaltung am 26. Januar, für die Irene Franken Texte ausgesucht und eine Biografie verfasst hat. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Margret Busher, Herbert Lewin, Helmut Goldschmidt, Bruno Kisch und Malka Schmuckerl geb. Schloss, die in der NS-Zeit wegen ihrer jüdischen Herkunft und aus rassistisch-antisemitischen Gründen verfolgt wurden. Manche konnten der Verfolgung durch Emigration entkommen, nur wenige überlebten die Vernichtungslager, einzelne wurden durch mutige Menschen gerettet, die ihnen in Köln oder Umgebung ein Versteck oder die Flucht ins Ausland ermöglichten. Die Überlebenden sind gez
eichnet von der erfahrenen sozialen Ausgrenzung und Entrechtung, von tiefster Demütigung und brutaler Misshandlung. Zwangsarbeit zermürbte ihren Körper, die Anwesenheit des Todes ihre Seele. Mit der Rückkehr aus Versteck, Lager und Emigration war für sie die Hoffnung verbunden, an das Leben vor der Verfolgung anknüpfen zu können. Doch dies gelang nur wenigen.
Mitwirkende
Axel Gottschick, Schauspieler
Ingeborg Haarer, Schauspielerin
Marion Mainka, Schauspielerin
Prof. Igor Epstein, Musiker
Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin
Projektgruppe Gedenktag
Irene Franken, visuelle Vermittlung








