Veranstaltungen

Migrantinnen ins Museum? Podiumsdiskussion am Freitag im Kölnischen Stadtmuseum

Eine Veranstaltung aus Anlass des 25jährigen Jubiläums des Kölner Frauengeschichtsvereins

25 Jahre nach der Gründung des Kölner Frauengeschichtsvereins diskutieren wir über die Fragen: Welche geschlechterspezifischen Migrationsunterschiede gibt es? Sind Migrantinnen eine besonders marginalisierte Gruppe in der kulturellen Repräsentation? Welche Objekte, welche Vermittlungsformen könnten ihre Geschichte dokumentieren? Wer ist ‚die Migrantin‘? Sollte die Geschichte von  Migrantinnen im Museum gesondert berücksichtigt werden? ‘Wer spricht?’

 

Es sprechen:

  • Aurora Rodonò, freie Ausstellungsmacherin und Filmwissenschaftlerin
  • Bengü Kocatürk-Schuster, DOMiD (Migrationsmuseum Köln)
  • Elif Kabukcu-Schneider, freie Journalistin
  • Christine Lehmann, Stadtmuseum Stuttgart
  • Rita Wagner, Kölnisches Stadtmuseum

Moderation: Dr. Anne Klein, Historikerin und Raika Espahangizi, Historikerin
Einführung: Irene Franken, Kölner Frauengeschichtsverein

Termin: Freitag 9. Dezember 2011,  18:00 Uhr
Ort: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughaustraße 1, Köln (Innenstadt)

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen! Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Umtrunk ein.

 

 

 

Frauen im Ruhr-Museum

22. Oktober 2011
10:30bis17:30

Führung mit der Kuratorin Dr. Magdalena Drexl

Das Ruhr-Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen ist das historische Gedächtnis und Schaufenster des Ruhrgebiets. Bei der Führung mit der Kuratorin Frau Dr. Magdalena Drexl lernen wir die Abteilungen des Museums kennen und begeben uns auf die Spuren der Frauen in der weltweit größten Industrieregion. Anschließend besteht die Gelegenheit, das Museum auf eigene Faust oder das weitläufige Museumsgelände vom Aussichtsturm oder zu Fuß zu erkunden.

Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt: Infotheke im Kölner Hbf
Dauer: ca. 7 Std.
Kosten: 20 Euro inkl. Zugticket und Eintritt
Termin:
Samstag, 22. Oktober 2011, 10:30 Uhr

Die Zeit ihres Lebens – Dokumentarfilm

14. Juli 2011
18:30bis20:30

Wenn britische Intellektuelle im Altersheim leben, tun sie das mit Stil. In der Residenz Mary Feilding Guild im Norden Londons erscheint man zum Essen in Kostüm und Anzug. Das Seniorenheim ist bekannt dafür, alte Menschen körperlich und geistig besonders zu fördern. Hier leben auch Alison, Hetty und Rose, zusammen 290 Jahre alt. Die eine ist Autorin, die andere Journalistin, die dritte Friedensaktivistin. Die drei verbindet eine selbstironische Art und die Freude daran, ihre Erfahrungen weiterzugeben. In einer Lebensphase, die in unserer Gesellschaft als unproduktiv gilt, mischen sie sich ein in öffentliche Debatten – mit Zeitungsartikeln und bei Demonstrationen. Ein respektvoller Blick auf das hohe Alter, wie es sich jede wünscht. (Regie: Jocelyn Cammack, England 2009)
Der Frauengeschichtsverein übernimmt die Filmpartnerschaft in Kooperation mit der Aktion Mensch, die ein Filmfestival ‘über Mut’ initiiert hat. Nach der Filmvorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion.
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Ort: Kino 813 in der BRÜCKE, Filmclub 813, Hahnenstr. 6, 50667 Köln
Termin: Do. 14. Juli um 18:30 Uhr

PARIS WAS A WOMAN – Dokumentarfilm von Greta Schiller

20. Juni 2011
19:30bis21:30

Cologne Pride-Veranstaltung mit Feminale, den Lesbischen ALTERnativen und Filmhaus Kino Köln

Anlässlich Cologne Pride und CSD Köln 2011 beteiligt sich der Kölner Frauengeschichtsverein an einer Filmveranstaltung von der FEMINALE-Sektion Querblick in Kooperation mit den Lesbischen ALTERnativen und dem Filmhaus Kino Köln. Dort wird am Montag, 20. Juni 2011, um 19:30 Uhr PARIS WAS A WOMAN gezeigt.  Wer das gleichnamige Buch von Andrea Weiss kennt, wird sich an dieser Zusammenarbeit mit der Regisseurin Greta Schiller garantiert erfreuen.  Der Dokumentarfilm (UK, D, USA 1996, 75 min.) wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Ort: Filmhaus Kino Köln, Maybachstr. 111
Kartenreservierung: 0221/99 20 93 71
Eintritt: 6,50 €/5,00 € erm.

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Veranstaltungen zum 100. Internationalen Frauentag

Am 13.03.2011 um 12 Uhr im Kölner Filmhaus

China Blue – Filmmatinee

china blue

Der Internationale Frauentag geht auf die Ar­beiterinnenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts zurück und wurzelt in den men­schenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Auch über 100 Jahre später werden Industriearbei­terinnen in den asiatischen Sweatshops gna­denlos ausgebeutet. Aus diesem Anlass zeigten wir den Dokumentarfilm von Micha X. Peled von 2005, der auf berüh­rende Weise das Leben einer jungen Frau und ihre Arbeit in einer chinesischen Jeansfabrik aufzeichnet. Nach der Vorführung fand eine Diskussion mit Ingeborg Wick von der Organisation „Südwind“ statt über die im Film dargestellten Arbeitsbedingungen und unser Kaufverhalten. Sie empfahl dringend, Briefe an Aldi und andere Textilanbieter zu schreiben und über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu protestieren.

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Am 20. März 2011: Frauenbewegte Rheinfahrt zum 100. Frauentag

Rote Taschen als Symbol für gleiche Bezahlung

Rote Taschen als Symbol für gleiche Bezahlung

Am 19. März 1911 fand zum ersten Mal der Internationale Frauentag statt. Wir berichteten auf dieser besonderen Fahrt von seiner Entstehung und Geschichte. Ist der Internationale Frauentag heute noch aktuell?

Von feministischer Seite ist eine heftige Diskussion über die Frage entbrannt, ob dieser Tag abgeschafft werden sollte. Auf der Fahrt  ging es außerdem um das Leben am Rhein, um Arbeit und Rechte von Frauen am Rhein sowie um den ersten Frauenstreik. Noch heute kämpfen Frauen um denselben Lohn, den Männer erhalten. Darüber hinaus gab es Informationen über den Equal Pay Day, der am 25. März begangen wird.

Geld tut Frauen gut! – Führung im Frauenmuseum Bonn

13. Februar 2011
13:30bis15:30

Mein Geld (von Agii Gosse)

Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit ca. 70% der Arbeit leisten, erhalten sie aber nur 10% des Welteinkommens und besitzen nur 1% der Produktionsmittel. Daher ist es eine dringende Notwendigkeit, dass sie sich um ihre Finanzen kümmern. In der Ausstellung werden Bankerinnen und Finanzgenies vorgestellt, die Pionierinnen waren und Vorbild für einen selbstbewussten Umgang mit Geld sind.  Frauen können genauso gut mit Geld umgehen wie Männer und Arbeiterfamilien waren sie die “Finanzministerinnen”.

Frauenkapital war schon immer von großer Bedeutung: Frauen spielten und spielen eine wichtige Rolle als Geldverleiherinnen, Sparerinnen und Stifterinnen in der Geschichte ebenso wie in der Gegenwart. Frauenspargruppen, Frauensparkassen und Frauenbanken, die auf dem Prinzip der Mikrokredite basieren, zeigen in Entwicklungsländern den ökonomischen Einfluss von Frauen.  Weiter geht es in der Ausstellung um finanzielle Projekte zu Gunsten von Frauen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kontinenten.

Um Anmeldung wird gebeten! Wenn Sie uns vorher das Geld überweisen  schicken wir Ihnen die Tickets per Post zu.

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“Erinnern – eine Brücke in die Zukunft”: Auschwitz-Gedenktag!

Mahngang (Foto: Arbeiterfotografie Köln)

Mahngang (Foto: Arbeiterfotografie Köln)

Am 27.01.2011 um 18 Uhr in der Antoniterkirche

In der jährlichen Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus in der Antoniterkirche wurde an die überlebenden Kölnerinnen und Kölner erinnert, die während der NS-Zeit Widerstand geleistet haben und aus politischen Gründen verfolgt worden waren. Ihre Erfahrungen nach der Befreiung 1945, ihre Rückkehr aus dem Exil und ihr Wirken in ihrer Heimatstadt standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Heimkehrenden trafen bei den Verantwortlichen des öffentlichen Lebens, der Stadt und der Wirtschaft überall auf Nazi-Mitläufer oder NSDAP-Mitglieder.  Über Jahrzehnte forderten sie, die für NS-Verbrechen Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. Was ist aus den Hoffnungen von 1945 geworden?

Das Kölner Jansa-Duo spielte Stücke verfolgter Komponisten von Gideon Klein und Jerzy Fitelberg. Anschließend fand ein Mahngang zum Rathaus statt. Von den Teilnehmenden gab es viel Anerkennung und Dank für die gute Arbeit.