Weltweit vernetzt: Maria Mies

6. Februar @ 18:30

„Femmage“ zum Geburtstag († 2023)
Maria Mies

„Wir schreiben unsere Geschichte, während wir sie machen“ hieß ein Credo der feministischen Soziologin Prof. Maria Mies (1931-2023). Von der Forschung über die Entmachtung der indischen Spitzenarbeiterinnen durch kapitalistische Verleger über die Gründung des ersten autonomen Frauenhauses Deutschlands, von den interkulturellen Women Studies bis zu Anti-Globalisierungsinitiativen und ökofeministischen Perspektiven – die Dozentin und Publizistin schuf ein internationales Netzwerk und aktivierte viele jüngere Menschen durch ihre Analysen. Zu ihrem Geburstag werden ehemalige Studierende, Wissenschaftlerinnen und feministische Wegbegleiterinnen sich an sie erinnern.

Eine Kooperation mit VHS Köln, Friedensbildungswerk, Rosa Luxemburg-Stiftung NRW

Vorgesehene Referentinnen und Beitragende:

Prof. Dr. Veronika Bennholdt-Thomsen zur Biografie

Lie Selter zu Frauenseminaren an der FH und der Gründung des ersten autonomen Frauenhauses der BRD in Köln

Barbara Kleine zu den Anfängen von attac Köln

Laura Palacio trägt das Gedicht einer Studentin bzw. Kollegin des Institute for Social Studies vor

Irene Franken zum Parteilichkeitskonzept / Methodische Postulate

Eva Schaaf und Vicki zu Mies Konzept des Ökofeminismus / Konsumverzicht in der Praxis

Katharina Schubert liest aus Maria Mies’ Autobiografie “Das Dorf und die Welt. Lebensgeschichten – Zeitgeschichten” eine Passage über das Politische Nachtgebet

Gabriela Schaaf: Der Nachlass von Prof. Dr. Maria Mies im Kölner Frauengeschichtsverein – Stand der Erfassung und Perspektiven

Musik: Anubhab Academy, Musikschule für indische Musik in Köln

Kooperationspartner:innen: VHS Köln, Rosa Luxemburg Stiftung NRW

Cäcilienstraße 29-33
Köln, 50676
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