Frauen im deutschen Kolonialismus

Ein kolonialkritischer Rundgang

Rassistisches Buch einer Kölner Professorengattin und Fotografin

Kolonialismus gilt bis heute als eine männliche Domäne. Dabei waren Weiße Frauen in den deutschen kolonialen Unternehmen höchst präsent, sie konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen, die sich im kolonialen Projekt engagierten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Abschließend fragen wir nach den Nach- und Auswirkungen des Kolonialismus bis heute.

Gästeführerin: Prof. Marianne Bechhaus-Gerst

Kosten: 12 €
Treffpunkt: Bürgerzentrum Stollwerck, Dreikönigenstr. 23
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