Aktuelles

Herzlich willkommen!

Die Schauspielerin Renate Fuhrmann bei einer Führung auf dem Melaten-Friedhof

Unser Programm für das zweite Halbjahr 2016 wird an einigen Stellen der Stadt wie z. B. beim DOMFORUM ausgelegt; auf Anfrage senden wir es Ihnen gern zu. InteressentInnen können sich in unserem Büro melden. An MultiplikatorInnen geben wir es auch in größerer Stückzahl ab.
Hier können Sie das Programmheft herunterladen: Programm 2_2016.

Das Programmheft für 1-2017 ist in Vorbereitung und wird Anfang Dezember verschickt.

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Führungen
Unsere Veranstaltungen der nächsten Wochen finden Sie in der linken Spalte.  Unter Führungen/Themenübersicht finden Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Führungen, Filmen und Fahrten. Sie können sich jederzeit telefonisch oder per E-Mail anmelden.o

Gruppen können unsere Führungen auch zu ihrem Wunschtermin buchen! Gerne bieten wir extra Führungen zu Betriebsausflügen, Geburtstagsfeiern, Klassentreffen und anderen Anlässen an.

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Nächste offene Führungen:
Samstag 12. November 2016 um 14:00 Uhr
Touristin in der eigenen Stadt

Sonntag 13. November 2016 um 14:00 Uhr
Frauenmacht in St. Maria im Kapitol

Donnerstag 1. Dezember 2016 um 19:00 Uhr
Mädchen und Frauen im Nationalsozialismus – Führung im EL-DE-Haus (KölnerInnen zahlen an diesem Tag keinen Eintritt, nur die Führung.)
(Nähere Informationen siehe Termine in der linken Spalte)

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Mit einem Klick auf das iCal-Symbol Alle Termine abonnieren rechts in der Spalte Terminkalender können Sie alle Veranstaltungen des Vereins in Ihre eigene Kalender-Software übertragen!

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Bestände
Neben der Erforschung und Vermittlung der Kölner Frauengeschichte ist die Archivierung ein weiteres Standbein unseres Vereins. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns herzlich bei der Stadt Köln für die Förderung unserer Bibliothek und des Archivs. Nähere Informationen und eine Auflistung der neuen Bücher finden Sie unter Bestände/Archiv bzw. Bibliothek.

Unter Bestände/FrauenWiki/Alle Seiten können Sie viele Namen zur Kölner Frauengeschichte anklicken!

Irene Franken wird als 4. Kölner Alternative Ehrenbürgerin geehrt

Irene Franken

Irene Franken

Unsere Vereinsgründerin Irene Franken wurde am 18. November 2016 durch ein vielfältig besetztes Gremium von engagierten Bürgerinnen, u.a. von Karola Fings, Carmen Thomas, Jürgen Becker und Martin Stankowski, zur 4. „Alternativen Ehrenbürgerin“ in Köln gewählt.

Die bisherigen „Alternativen Ehrenbürger“ Kölns sind Franz Meurer (2002), Gunter Demnig (2006) und Kurt Holl mit Hedwig Neven DuMont (2010).

Irene Franken wird u.a. mit dieser Auszeichnung dafür geehrt, dass sie den Paradigmenwechsel in der Geschichtsforschung und -darstellung in Köln vorangetrieben und Frauengeschichte in verschiedenen Gremien populär gemacht hat. Zudem dafür, dass sie seit Jahren in vielen Gremien mitarbeitet, u.a. im Komitee zur Vorbereitung des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, in der Regionaljury des Schülerwettbewerb Geschichte des Bundespräsidenten oder seit kurzem auch im wissenschaftlichen Beirat der Magnus Hirschfeld Stiftung.

Dies ist eine tolle Anerkennung auch für den Kölner Frauengeschichtsverein und auch damit verbunden, die dortigen Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Die Alternative Ehrenbürger(in)schaft wird am 8. Januar um 11:00 Uhr im alten Kauf- und Tanzhaus Gürzenich gefeiert.

Mehr dazu im Presseartikel in report-K – Kölns Internetzeitung

Weiterlesen ‘Irene Franken wird als 4. Kölner Alternative Ehrenbürgerin geehrt’ »

Bambule

4. Dezember 2016
12:00bis14:00

Zum 40. Todesjahr von Ulrike Meinhof

Die Chefredakteurin und Kolumnistin Ulrike Meinhof, verheiratete Ršhl, in der "Konkret"-Redaktion Max Ehlert / DER SPIEGELDer Film von 1970 unter der Regie von Eberhard Itzenplitz kritisiert die autoritäre Fürsogeerziehung. Ulrike Meinhof hatte den Auftrag des Südwestfunks, filmisch die Entstehung einer Rebellion in einem Mädchenheim zu erzählen. Sie recherchierte dazu u.a. in Deutz und in Berlin. Der Film spiegelt authentische Zuständen in einem Mädchenheim wider: Er zeigt Alltag, Fluchtversuche, Bestrafung und einen Aufstand der Jugendlichen.
Am Ende der Dreharbeiten im März 1970 distanzierte sich Ulrike Meinhof vom Film und plädierte für einen realen Aufstand. „Ich habe keine Lust mehr, ein Autor zu sein, der die Probleme der Basis, z. B. der proletarischen Jugendlichen in den Heimen, in den Überbau hievt, womit sie nur zur Schau gestellt werden, (…). Ich finde den Film Scheiße.“ (zit. nach Spiegel 1996) Die Ausstrahlung des Films war für den 24. Mai 1970 geplant, wurde aber wegen Meinhofs Teilnahme an der Befreiung von Andreas Baader 10 Tage zuvor abgesetzt und erst 1994 im Fernsehen ausgestrahlt.

Einleitender Vortrag von Dr. Ingrid Strobl, Diskussion zur Entschädigungsfrage an Frauen, die wegen „lesbischer Neigungen“ in Heime oder psychiatrische Einrichtungen gesperrt wurden, und zum politischen Werdegang von Ulrike Meinhof von einer kritischen Journalistin bis zur militanten Untergrundkämpferin.

Eine Kooperation mit der LAG Lesben NRW, Feminale e.V. und Bücherfrauen e.V.

Termin: 4. Dezember 2016 um 12 Uhr
Ort
: Filmpalette Köln, Lübecker Str. 15
Eintritt für Film und Vortrag: 8 Euro

Vorführung mit freundlicher Genehmigung des SWR