Aktuelles

Frauengeschichtliche Führungen in Köln und auf dem Rhein

Liebe Freundinnen & Freunde des Vereins, liebe Interessierte, herzlich willkommen!

Über unsere Führungen in Köln informieren wir Sie gern. Das neue Programm können sie direkt herunterladen. Download für das 1. Halbjahr 2012 oder unter “Programm” bestellen.

Die Touren der nächsten Wochen finden Sie in der linken Spalte.  Unter Führungen/Übersicht sehen Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Stadtrundgängen, Führungen und Fahrten.

 

Wahre Kölnerinnen im Vringsveedel
Die Führung am Samstag, 11. Februar 2012,  findet auch bei kaltem Wetter statt. Es gibt einen Schluck Grog zum Aufwärmen und zwischendurch besteht die Gelegenheit im Warmen einen Kaffee oder Tee zu trinken. Die angekündigte Musik wird natürlich auch nicht fehlen (siehe NÄCHSTE TERMINE).

Neu: Maler und ihre Musen
Am Sonntag, 12. Februar 2012, und am Donnerstag, 1. März 2012, haben Sie Gelegenheit an unserer neuen Führung im Museum Ludwig teilzunehmen (weiter Informationen siehe NÄCHSTE TERMINE).

Orlando – Aufführung im Freien Werkstatt Theater
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ie Aufführung am Freitag, 24. Februar 2012, ist leider schon ausverkauft. Den Vortrag von Ingrid Strobl über Virginia Woolf und ihr Stück Orlando können Sie dennoch besuchen. Um Anmeldung wird gebeten. Unkostenbeitrag: 8 Euro.
Der Theater hat uns noch Karten für Samstag, 25. Februar 2012, angeboten, die Sie über uns buchen können (siehe auch NÄCHSTE TERMINE).

Öffentliche Förderung von Frauenarchiven

In der vergangenen Woche hat die vorgesehene Kürzung der öffentlichen Förderung der NRW-Landesregierung zugunsten des FrauenMediaTurms im Köln viel Aufmerksamkeit erregt. Auch wir wurden diesbezüglich angesprochen. Der Kölner Frauengeschichtsverein wird bisweilen mit dem FrauenMediaTurm verwechselt. Dieses Missverständnis möchten wir aufklären.

Richtig ist, dass auch wir ein Archiv aufgebaut haben und über umfassende Bestände zur Kölner Frauenbewegung verfügen. Inzwischen sind wir DIE Anlaufstelle in Köln, wenn sich Projekte aus der Frauenbewegung auflösen. Das Archiv umfasst aktuell rund 100 Sammlungsbestände. Dafür erhält der Verein zurzeit aus dem städtischen Haushalt eine Summe von ca. 8.000 Euro für die Einwerbung von Materialien, Erstellung eines Findbuches, die Eingabe in die Bilddatenbank usf. Weitere Zuwendungen für Stellen, Mietzuschüsse etc. bekommen wir nicht. Ähnliche Einrichtungen, die direkt aus der autonomen Frauenbewegung entstanden sind, gibt  es – allein in Nordrhein-Westfalen – auch in Bochum, Düsseldorf und Dortmund.

Der Etat des Landes NRW für den FrauenMediaTurm soll von 210.000 auf 70.000 Euro gekürzt werden, während kein anderes Frauenarchiv regelmäßige Zuschüsse von der Landesregierung erhält. Die nordrhein-westfälische Ministerin für Gesundheit, Emamzipation, Pflege und Alter, Barbara Steffens, begründete diese Kürzung laut Presseberichten mit folgenden Argumenten:

  1. Öffentlich geförderte Einrichtungen müssen Interessierten einen häufigeren Zugang als nur ein Mal pro Woche ermöglichen.
  2. Es ist nicht Aufgabe des Frauenressorts der Landesregierung, dauerhaft die institutionelle Förderung eines Archivs zu sichern.
  3. Andere Frauenarchive in NRW haben bisher – abgesehen von einem Regal – noch keine Landesmittel erhalten.
  4. Das Geld ist bei den Frauenhäusern richtiger eingesetzt.

Der Dachverband der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive hat als Reaktion auf die Medienberichte eine Presseerklärung veröffentlicht, die auch unsere Meinung wiederspiegelt. Sie können sie hier herunterladen (Pressemitteilung) und mit den dort genannten Personen Kontakt aufnehmen.

  • Prinzipiell halten auch wir die Förderung von Frauenarchiven für richtig, denn es gilt, die Geschichte einer der größten sozialen Bewegungen der Neuzeit zu dokumentieren. Dies ist eine Arbeit, die von den kommunalen Archiven nicht geleistet werden kann. In Köln kommt hinzu, dass das gut sortierte Archiv der sozialen Bewegungen (außer Frauenbewegung), das KölnArchiv, am 3. März 2009 mit dem Stadtarchiv eingestürzt ist.
  • Wir wehren uns gegen eine Aufrechnung von Kulturarbeit gegen Sozialarbeit, die immer zugunsten der sozialen Projekte ausgehen wird.
  • Wir treten für eine Verhältnismäßigkeit  in der Mittelvergabe ein.

Das Ministerium schickte uns nun folgende Stellungnahme:

Sehr geehrte Damen,
bitte beachten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Stellungnahme zur Kürzung der Landesförderung für den FrauenMediaTurm in Köln auf Ihrer Homepage folgende Hinweise: NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat bereits vor einem Jahr (mit Ende des Haushalts für 2010) die institutionelle Förderung von 70.000 Euro aus dem Frauenetat für den FrauenMediaTurm beendet – denn die Mittel aus dem Frauenetat sind in der Tat nicht zur Förderung von Bibliotheken und Archiven vorgesehen (Die Vorgängerregierung hatte mit dieser Regel gebrochen). Eine öffentliche Förderung von Archiven und Bibliotheken erfolgt – wenn – aus den Mitteln des Kultur- bzw. Wissenschaftsministeriums. Insofern bezieht sich die Aussage von Ministerin Steffens allein auf die Beendigung eines Teils der Finanzierung des FMT mit Landesmitteln, eben der 70.000 Euro aus dem Frauenetat.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Meinerz
Leiter des Referates “Presse, Öffentlichkeitsarbeit”
Pressesprecher des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Erinnern – eine Brücke in die Zukunft

Gedenkveranstaltung 2012

Rückkehr in die Fremde: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

Margret Busher (Foto: Ulrike Fischer)

 

Auch dieses Jahr beteiligte sich der Kölner Frauengeschichtsverein an der Gedenkveranstaltung am 26. Januar, für die Irene Franken Texte ausgesucht und eine Biografie verfasst hat. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Margret Busher, Herbert Lewin, Helmut Goldschmidt, Bruno Kisch und Malka Schmuckerl geb. Schloss, die in der NS-Zeit wegen ihrer jüdischen Herkunft und aus rassistisch-antisemitischen Gründen verfolgt wurden. Manche konnten der Verfolgung durch Emigration entkommen, nur wenige überlebten die Vernichtungslager, einzelne wurden durch mutige Menschen gerettet, die ihnen in Köln oder Umgebung ein Versteck oder die Flucht ins Ausland ermöglichten. Die Überlebenden sind gez

eichnet von der erfahrenen sozialen Ausgrenzung und Entrechtung, von tiefster Demütigung und brutaler Misshandlung. Zwangsarbeit zermürbte ihren Körper, die Anwesenheit des Todes ihre Seele. Mit der Rückkehr aus Versteck, Lager und Emigration war für sie die Hoffnung verbunden, an das Leben vor der Verfolgung anknüpfen zu können. Doch dies gelang nur wenigen.

 

Mitwirkende
Axel Gottschick, Schauspieler
Ingeborg Haarer, Schauspielerin
Marion Mainka, Schauspielerin
Prof. Igor Epstein, Musiker
Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin
Projektgruppe Gedenktag
Irene Franken, visuelle Vermittlung


Am 9.9. ist Freundinnentag!

Zum zweiten Mal haben wir eine Postkartenserie mit vier Motiven aufgelegt

2010 haben wir auf Initiative von Irene Franken den Freundinnentag ins Leben gerufen. Es gibt schon viele Gedenktage wie Muttertag, Vatertag oder den Tag des Kindes, aber keinen, der guten langjährigen Freundinnen gewidmet ist. Dafür haben wir den 09.09. ausgesucht – ein sehr rundes und weibliches Datum. Es könnte ein passender Tag sein, um einer Freundin ein Geschenk zu machen, gemeinsam etwas zu unternehmen oder ihr eine Karte zu schicken.Am 9.9. bieten wir um 17 Uhr eine Führung durch Nippes an, auf der Bezug genommen wird zu Freundinnen. Anschließend ist ein gemeinsamer Kneipenbesuch vorgesehen.

Wie im vergangenen Jahr haben wir wieder eine kleine Postkartenserie mit Freundinnenpaaren unterschiedlichen Alters erstellt. Anbei ein Motiv zur Ansicht.

Wir möchten den Freundinnentag offiziell registrieren lassen!

Dazu müssen wir nachweisen, dass der 09.09. als Gedenktag schon eine gewisse Verbreitung erfahren hat und von verschiedenen Organisationen begangen wird. Wir freuen uns, wenn Frauengruppen das Datum aufgreifen und eine Veranstaltung zu dem Tag machen. Bitte informieren Sie uns darüber.

 

25 Jahre Kölner Frauengeschichtsverein

Unser Bücherwunschzettel.

Wir freuen uns, dass wir bald  seit 25 Jahren in Köln aktiv sind und unser Angebot ständig ausweiten können. Wenn das kein Grund zum Feiern und Schenken ist! Wir wünschen uns in diesem Zusammenhang gern ein paar Bücher. Haben Sie Lust, uns eines der angegebenen Bücher zu schenken? Klicken Sie bitte auf unseren Wunschzettel.