Aktuelles

Vermittlung, Erforschung und Archvierung der Kölner Frauengeschichte

Empfang von Medica Mondiale bei der Kölner Oberbürgermeisterin, 5. Juni 2018 (© G. Schaaf)

Empfang von Medica Mondiale bei der Kölner Oberbürgermeisterin, 5. Juni 2018 (© G. Schaaf)

Das Programmheft für das 2. Halbjahr 2018 wird gerade verschickt. Darin wird u.a. die Vorführung des Films über Monika Hauser angekündigt.
Das neue Heft können Sie im Büro bestellen oder hier herunterladen: Programm 2_2018.

Das Heft wird an einigen Stellen der Stadt wie z. B. im DOMFORUM und im VHS Studienhaus am Neumarkt ausgelegt; an MultiplikatorInnen geben wir es auch in größerer Stückzahl ab.
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Führungen
Unter Führungen/Themenübersicht finden Sie auf einen Blick unser gesamtes Angebot an Führungen und Fahrten. Sie können sich jederzeit telefonisch oder per E-Mail anmelden.o

Gruppen können unsere Führungen auch zu ihrem Wunschtermin buchen! Gerne machen wir für Sie extra Führungen zu Betriebsausflügen, Geburtstagsfeiern, Klassentreffen und anderen Anlässen.

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Nächster offener Termin:

Samstag 23. Juni 2018 um 14:00 Uhr
Touristin in der eigenen Stadt. Höhepunkte der Kölner Frauengeschichte

Sonntag 24. Juni 2018 um 14:00 Uhr
(No) Sex in the City. Arbeit und Reglementierung, Lust und Ausbeutung
(nähere Infos siehe unten)

 

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„Ich bin keine Frau.“

24. Juni 2018
12:00bis14:00
Verena Stefan 1998 (© Irene Franken)

Verena Stefan 1998 (© Irene Franken)

Wir erinnern an Verena Stefan. Lesung mit Heidrun Grote und Monika Mengel

Sie waren wütend, eigensinnig und dachten alles neu – die Schriftstellerinnen der wilden, feministischen 1970er Jahre. Eine der erfolgreichsten Autorinnen war Verena Stefan. Ihr Roman „Häutungen“ wurde mit über 300 000 verkaufen Exemplaren zum Kultbuch.

Selbstbewusst schrieb sie: „Der Mensch meines Lebens bin ich“ und provokant: „Ich bin keine Frau“. Sie wehrte sich damit gegen die Zurichtung und enge Rollenzuweisung von Frauen, denn für sie war das „Modell Frau“, zumal als Lesbe, in all seinen Facetten und Freiheiten noch lange nicht ausgereizt. Am 29. November 2017 ist sie 70jährig in Montreal gestorben.

Am 24. Juni 2018 erinnern die Schauspielerin Heidrun Grote und die Hörfunk-Journalistin Monika Mengel an die kämpferHäutungenische Schriftstellerin. Sie lesen Auszüge aus ihren bekannten und unbekannteren Büchern. Dazwischen sind Interviews und Videos zu hören und zu sehen, an denen Verena Stefan mitgewirkt hat.

Eine Veranstaltung der lesbischen ALTERnativen im rubicon e.V. in Kooperation mit „immer dabei“ und dem Kölner Frauengeschichtsverein – Exclusiv für Lesben* –

Termin: Sonntag, 24. Juni 2018 um 12 Uhr
Kosten: 8,– Euro
Ort: „rubicon“, Rubensstr. 8-10, 50676 Köln

Info und Anmeldung: 0221/2766999-45 (Birgit Erlenbruch)

Wir danken der LAG Lesben in NRW für die finanzielle Unterstützung.

Sisters in Arm

Militanter Feminismus seit 1968

Die Rote Zora wurde Mitte der 1970er Jahre von Feministinnen der autonomen Frauenbewegung und der radikalen Linken in Deutschland ins Leben gerufen. Aus ihren Erfahrungen wollten sie militanten Widerstand gestalten und nahmen sich der Themen Gewalt gegen Frauen, kapitalistische Ausbeutung von Arbeiterinnen weltweit, Heiratsmigration, Bevölkerungspolitiken, Gen- und Reproduktionstechnologie, Waffenproduzenten und mehr an.

Dabei scheuten sie nicht, das Gewaltmonopol des Staates in Frage zu stellen, und verübten bis Ende der 80er Jahre insgesamt mehr als
vierzig Brand- und Bombenanschläge . Aber auch kleine Boykottaktionen, Outings und Flugblattaktionen gehörten zu ihrer Angriffsstrategie. Sie mischten sich so in die linken Debatten um Kapitalismus, Rassismus, Patriarchat und andere gesellschaftliche Machtzustände ein und verschafften ihnen gleichzeitig eine größere gesellschaftliche Reichweite.

Der Vortrag von Katharina Karcher soll einen Überblick über die Geschichte der Gruppe geben und zur Diskussion einladen. Eine Veranstaltung von Assata im Hof

Termin: Mittwoch, 27.06.2018 um 19:00 Uhr
Ort: Assata im Hof, Kartäuserwall 18, Kölner Südstadt
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