Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft

28. Januar 2018
14:00bis16:00

Gedenkveranstaltung zum Auschwitz-Tag

Auschwitz-Gedenktag 2015 (© Klaus Steins)

Auschwitz-Gedenktag 2015 (© Klaus Steins)

Der inhaltliche Schwerpunkt 2018 liegt auf der Geschichte und Bedeutung unserer Erinnerungskultur. Da nur noch wenige Überlebende authentisch berichten können, wird sich unser Erinnern verändern und erneuern müssen. Die Erinnerung an NS-Verbrechen und ihre Opfer wird zudem durch rechtsextreme und rechtspopulistische Akteure massiv in Frage  und damit vor neue Herausforderungen gestellt. Fordert wird eine „erinnerungspolitische Wende“. Deshalb thematisiert die Veranstaltung Geschichte und Bedeutung unserer bisherigen Erinnerungskultur.

Wie fing es mit dem Gedenken 1945 an? Die erste Erinnerungsstätte wurde bereits im Juni 1945 eingeweiht, nachdem 7 Leichen im Gefängnis Klingelpütz gefunden worden waren. Erinnert wird u.a. an Sammy Maedge, der bereits in den 1960er Jahren auf das Verdrängen der NS-Vergangenheit aufmerksam machte, und engagierte AktivistInnen, die sich für den Erhalt des Gestapokellers und seine Umwandlung in eine Gedenkstätte einsetzten. Seit den 80er Jahren rückten die bisher „vergessenen Verfolgten“ in den Blick: Zwangssterilisierte, ZwangsarbeiterInnen, Homosexuelle und Andere.

Termin: Sonntag, 28. Januar um 14 Uhr
Ort: Antoniterkirche, Schildergasse, Innenstadt Köln