Alle Artikel zum Thema Frauengeschichte

Irene Franken wurde als 4. Kölner Alternative Ehrenbürgerin geehrt

Irene Franken

Irene Franken

Unsere Vereinsgründerin Irene Franken wurde am 18. November 2016 durch ein vielfältig besetztes Gremium von engagierten Bürgerinnen, u.a. von Karola Fings, Carmen Thomas, Jürgen Becker und Martin Stankowski, zur 4. „Alternativen Ehrenbürgerin“ in Köln gewählt.

Irene Franken wird u.a. mit dieser Auszeichnung dafür geehrt, dass sie den Paradigmenwechsel in der Geschichtsforschung und -darstellung in Köln vorangetrieben und Frauengeschichte in verschiedenen Gremien populär gemacht hat. Zudem dafür, dass sie seit Jahren in vielen Gremien mitarbeitet, u.a. im Komitee zur Vorbereitung des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, in der Regionaljury des Schülerwettbewerb Geschichte des Bundespräsidenten oder seit kurzem auch im wissenschaftlichen Beirat der Magnus Hirschfeld Stiftung.

Dies ist eine tolle Anerkennung auch für den Kölner Frauengeschichtsverein!

Mehr dazu: report-K: Irene Franken wurde alternative Ehrenbürgerin

 

Leinen Los! – Frauenhistorische Rheinfahrt

7. Juni 2019
18:00bis20:00
16. August 2019
18:30bis20:30

Wem passt dieser Badeanzug?

Frauengeschichten rund um den Rhein

Sommer, Sonne, Wasser und Fahrtwind auf dem Rhein zwischen Köln, Mülheim und Zündorf.

Auf der Colonia 5 reisen wir durch mehrere Jahrhunderte Kölner Stadt- und Frauengeschichte. Der Rhein prägte das Alltagsleben der Frauen: Sie reisten stromauf und stromab, arbeiteten als Binnenschifferinnen, brauten Bier, besuchten Kölner Flussbadeanstalten und hinterließen Spuren im neuen Rheinauhafen. Sie hören u.a. von den ersten englischen Rheintouristinnen, über die sich viele Deutsche mokierten,  über rituelle Reinigungen vor den Toren der Stadt und Anderes mehr.

Moderation: Carolina Brauckmann und Katharina Regenbrecht

Getränke und ein kleiner Imbiß können an Bord bestellt werden.

 

Anmeldung und Kartenvorverkauf erforderlich!

Treffpunkt: Anlegestelle der Colonia 5 bzw. Colonia 6 an der Hohenzollernbrücke (linksrheinisch)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 17 Euro inkl. VRS-Ticket
Termine 2019: Freitag, 7. Juni um 18:00 Uhr und 16. August um 18:30 Uhr

Das Schiff ist leider nicht ganz barrierefrei, die Toiletten sind zu klein. Elektrorollstühle sind nicht zugelassen. Bei extremem Niedrigwasser ist der Steg zum Schiff für Rollstühle zu steil.

Tipp: Gruppen können die Rheinfahrt auch für Betriebsausflüge oder Feiern ab 60 Personen buchen.

Beginenpreis

Bei der Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und Karola Kilens

Preisverleihung: Bettina Bab, Irene Franken, Nina Matuszewski und die Vorsitzende der Kölner Beginen, Karola Kilens (von links)

Am 17.11.2010 im „Beginenfenster“

Der Frauengeschichtsverein wurde für den  Beginenpreis 2010 ausgewählt, den jedes Jahr ein Kölner Frauenprojekt erhält. Bei Sekt und Gesang des Barbershop-Chores „Femmes Vocales“ wurde ein symbolischer Scheck überreicht. Irene Franken stellte das neue Projekt zur Geschichte der Kölner Migrantinnen vor, für das wir den Preis bekommen haben.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Beginen e.V. und der Stiftung Apfelbaum für den Preis sowie bei Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, verschiedenen Frauenprojekten und unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Glückwünsche.

Kulissengespräch und Theaterstück über Agrippina

Am 16. Dezember 2010 um 20:00 Uhr in der Melanchthon-Akademie Agrippina

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln

Einführung in die aktuelle Puppenspiel-Inszenierung durch Irene Franken, Kölner Frauengeschichtsverein, und Lucie Ortmann, Dramaturgie Schauspiel Köln

In Köln huldigt man der Stadtgründerin eher verlegen, denn die Urenkelin des Augustus, spätere Frau des Claudius und Mutter Neros hat sich in der mordlustigen Oberschicht Roms den Rang einer der mächtigsten Frauen erkämpft. Irene Franken hat für den Kölner Frauengeschichtsverein schon lange auf die Doppelmoral in der Bewertung der Regentin aufmerksam gemacht. Die Puppenbauerin, -spielerin und Regisseurin Suse Wächter zeigt seit Ende November 2010 und noch bis Februar 2011 im Schauspiel Köln Agrippinas Machenschaften in ihrem „römischen Hysterienspiel mit Puppen und Sandalen“. Umso mehr freuen wir uns über die Kooperation mit dem Schuspiel Köln.

Im Winter 2010/2011 gab es die besondere Gelegenheit eine Führung im Römisch-Germanischen Museum über Agrippina, die Kaiserin aus Köln, und ihre Zeit zu besuchen und das gleichnamige Theaterstück von Suse Wächter im Schauspiel Köln zu einem ermäßigten Kombipreis zu buchen.


Marianne Rörig

Am 29. April 2010 ist unsere älteste Mitfrau Marianne Rörig gestorben. Vor kurzem Marianne Rörig2haben wir auf ihren 90. Geburtstag angestoßen. Bis zu ihrem Tod war sie eine treue Unterstützerin des Kölner Frauengeschichtsvereins und interessierte sich sehr für alle unsere Aktivitäten. Solange ihre Beine sie trugen nahm sie an vielen Führungen teil. Seit 15 Jahren gehörte sie – als weitaus älteste – einem Arbeitskreis an und diskutierte mit uns lebhaft über Frauengeschichte und Frauenpolitik. Noch im hohen Alter bereitete sie auch selbst Themen vor. Ihre geistige Aufgeschlossenheit und Lebensweisheit sind uns ein großes Vorbild. Wir werden ihre warmherzige Art und besonders ihren unvergleichlichen trockenen Humor sehr vermissen, mit dem sie uns so oft zum Lachen brachte.

Marianne Rörig hatte sich vor ihrem Tod gegen Blumen zur Trauerfeier ausgesprochen und stattdessen um Spenden an den Frauengeschichtsverein gebeten. Wir sind gerührt von dieser Fürsorge und danken Dir sehr, Marianne.

Spurensuche in der Kölner Universitätsbibliothek

Bücherspuren

27. Januar 2009 im Anderen Buchladen in Sülz

Am NS-Gedenktag anlässlich der Befreiung des KZs Auschwitz hatte der Frauengeschichtsverein eine gut besuchte Lesung organisiert, in der die Bibliothekarin Christiane Hoffrath unter dem Titel „Spurensuche“ über ihre Recherche nach dem Raubgut der Kölner Universitätsbibliothek berichtete. Sie referierte sehr anschaulich  über ihren Forschungsprozess, in dem sie auf zwei bedeutende jüdische Wissenschaftlerinnen stieß: Elise und Helene Richter. Unter anderem stellt sie fest,  dass die Kölner Universität Teile der Richterschen Bibliothek „günstig“ aus jüdischem Besitz erworben hatte. Irene Franken berichtete anlässlich der von ihr (zusammen mit Dr. Louis Peter) initiierten Benennung des Platzes vor der Universitäts-Bibliothek nach Elise Richter über die Sichtbarmachung von Frauengeschichte durch Straßenbenennungen. Anschließend fand eine Besichtigung der Ausstellung „Bücherspuren“ in der Universitätsbibliothek statt.

Zum Weiterlesen empfehlen wir das Buch von Christiane Hoffrath: Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im „Dritten Reich“, 2009.

Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar

Seit 1985 führen wir frauengeschichtliche Stadtrundgänge durch. Was mit einer ganztätigen Tour anfing, hat sich zu einem vielfältigen Programm mit ca. 30 verschiedenen Angeboten entwickelt. Die Themenpalette ist breit gestreut – teils heiter und teils ernst. Wir bieten Ihnen einen persönlichen Zugang zur Geschichte. Neben der Wissensvermittlung kommen aber auch das leibliche Wohl und die Unterhaltung nicht zu kurz. So haben wir u. a. eine Echt Kölsch!-Tour mit Café- und Brauhausbesuch im Angebot. Kurzweilig geht es u.a. auch auf der Theaterführung auf den Spuren von Irmgard Keun zu.

Wir zeigen, wie lebendig und aktuell Frauengeschichte ist.

Unser Ziel ist es, das Wirken von Frauen aus der Vergangenheit transparent zu machen und mit der Gegenwart in Beziehung zu setzen. Dabei wollen wir den Teilnehmenden vermitteln, dass auch ihr Leben und ihre Erfahrungen Teil der Geschichte sind.

Die offenen Führungen finden statt, wenn mindestens 5 Personen teilnehmen.

Neben einigen gekennzeichneten Rundgängen, die wir exklusiv für Frauen anbieten, sind ansonsten auch Männer stets willkommen. Trauen Sie sich!

Ausführliche Informationen zum Inhalt und Treffpunkt bekommen Sie in der Rubrik Themenübersicht.

Einen Überblick über die verschiedenen Angebote finden Sie auch rechts im Menü mit Klick auf das gewünschte Thema. Rechts finden Sie im Terminkalender alle Tage mit Angeboten farblich hervorgehoben.
Damit Sie zukünftig keinen Termin mehr verpassen, können Sie unter dem Schriftzug TERMINKALENDER mit einem Klick auf das Symbol alle Termine in das Kalenderprogramm auf Ihren Computer übertragen und im Abonnement automatisch aktualisieren lassen.

Unter der Rubrik Organisation finden Sie Details zu Buchungen von Gruppenführungen und Anmeldungen.

Für alle Führungen können Sie auch Gutscheine als Geschenk bestellen.

Wenn Sie eine Karte im Vorverkauf erwerben wollen, überweisen Sie das Geld bitte auf unser
Vereinskonto
Bank für Sozialwirtschaft
SWIFT/BIC: BFSWDE33XXX
IBAN: De17 3702 0500 0008 171300

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Auch die unten stehenden neuen Führungen können Sie für Gruppen buchen!