Alle Artikel zum Thema Spurensuche

Auf den Spuren weiblicher Spiritualität – Zisterzienserinnen in Köln

Am Beispiel der drei ehemaligen Kölner Klöster St. Apern, Mariengarten und Seyne, von denen heute kaum mehr als die Straßennmen existieren, begeben wir uns auf die Spurensuche nach verschwundenen Orten weiblicher Spiritualität. Dagegen spiegelt das frühere Damenstift St. Maria im Kapitol noch heute in seinem Bau- und Bildprogramm die weibliche Aura des Ortes wider. Wir fragen nach den Beweggründen der Frauen, ein Leben in keuscher Abgeschiedeheit zu wählen, und versuchen, Aspkte weiblicher Spiritualität zu ergründen.

Spurensuche in der Kölner Universitätsbibliothek

Bücherspuren

27. Januar 2009 im Anderen Buchladen in Sülz

Am NS-Gedenktag anlässlich der Befreiung des KZs Auschwitz hatte der Frauengeschichtsverein eine gut besuchte Lesung organisiert, in der die Bibliothekarin Christiane Hoffrath unter dem Titel „Spurensuche“ über ihre Recherche nach dem Raubgut der Kölner Universitätsbibliothek berichtete. Sie referierte sehr anschaulich  über ihren Forschungsprozess, in dem sie auf zwei bedeutende jüdische Wissenschaftlerinnen stieß: Elise und Helene Richter. Unter anderem stellt sie fest,  dass die Kölner Universität Teile der Richterschen Bibliothek „günstig“ aus jüdischem Besitz erworben hatte. Irene Franken berichtete anlässlich der von ihr (zusammen mit Dr. Louis Peter) initiierten Benennung des Platzes vor der Universitäts-Bibliothek nach Elise Richter über die Sichtbarmachung von Frauengeschichte durch Straßenbenennungen. Anschließend fand eine Besichtigung der Ausstellung „Bücherspuren“ in der Universitätsbibliothek statt.

Zum Weiterlesen empfehlen wir das Buch von Christiane Hoffrath: Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im “Dritten Reich”, 2009.

Das Wasser von Köln

21. Juni 2013
20:00bis22:00

Frauenhistorische Rheinfahrt zur Sommersonnenwende

Auf der Colonia reisen wir durch die Jahrhunderte und erzählen über das Leben der Frauen am Rhein. Der große Fluss begegnet uns als Reiseweg, Arbeitsplatz und Freizeitstätet. Es geht um Binnenschifferinnen, Wassersportlerinnen und Anglerinnen. Welchen Anteil hatten die Kölnerinnen im späten Mittelater am Ritual der Sommersonnenwende – auf kölsch ‘die Sonnkipp’?

Zwischen den Berichten ist Zeit, das abendliche Panorama auf die Altstadt und andere Uferstrecken zu genießen. Getränke und ein kleiner Imbiß können an Bord bestellt werden.

Als Überraschung gibt es eine musikalische Einlage: Martina Neschen stellt ein paar eigene Rheinlieder vor.

Anmeldung erforderlich!

Treffpunkt: Anlegestelle der COLONIA 5 oder Colonia 6 an der Hohenzollernbrücke
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 15 Euro inkl. Ticket im VRS
Termin: Freitag, 21. Juni 2013, um 20:00 Uhr

Tipp: Gruppen können die Rheinfahrt auch für Betriebsausflüge oder Feiern ab 60 Personen buchen.

‘Leev’ oder ‘unjeräächte’ Barbara

6. Januar 2013
14:00bis16:00
Das Jesuskind lernt laufen. (Krippe in St. Kolumba.)

Das Jesuskind lernt laufen. (Krippe in St. Kolumba.)

Krippen- und Weihnachtsführung

Bei diesem Spaziergang begeben wir uns auf die Spurensuche nach der Vorgängerin des Hl. Nikolaus, erkunden die Bedeutung von Anna und Maria als Großmutter und Mutter von Jesus und stellen vergangene Weihnachtsbräuche vor.

Wie kam der ‘heidnische’ Weihnachtsbaum ins katholische Rheinland? Wieso galt St. Maria im Kapitol früher als die Weihnachtskirche von Köln und wir fragen, welchen Anteil Frauenklöster an der Entwicklung von Weihnachtsbräuchen hatten. Auf dem Weg von St. Maria Himmelfahrt bis St. Maria Lyskirchen besuchen wir Krippen, die (un)gewöhnliche Szenen aus dem Alltag darstellen und erklären u.a. wie es zu der Brauereikrippe kam und was eine Prostituierte im Weihnachtsgeschehen zu suchen hat.


Treffpunkt: im Dezember vor St. Maria Himmelfahrt, Marzellenstraße (U-Bahn-Haltestelle: Dom /HBF)
am 6. Januar 2013 ausnahmsweise an der Dreikönigspforte (hinter St. Maria im Kapitol)
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 8 Euro
Termin: Sonntag, 6. Januar 2013, um 14:00 Uhr

Bäckerin oder Gladiatorin

26. Januar 2013
14:00bis15:30
Agrippina, die Stadtgründerin

Agrippina, die Stadtgründerin

Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum

Was wissen Sie über Agrippina? Entdecken Sie mit Claudia Lupri das unterschiedliche Leben römischer Frauen von der Kaiserin bis zur Sklavin im Römisch-Germanischen Museum. Sie erfahren, mit welchem Spielzeug Mädchen spielten und was sie lernen; welche Berufe Frauen in römischen Zeiten offen standen; wann sie heirateten; warum die Römerinnen sich nicht mit Seife reinigten; welche Essgewohnheiten sie hatten und anderes Überraschende mehr.

Treffpunkt: vor der Kasse des Römisch-Germanischen Museums am Roncalliplatz (KVB-Haltestelle: Dom/Hbf)
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 8 Euro zzgl. Museumseintritt
Termine:
Samstag, 26. Januar 2013, um 14:00 Uhr