Vom Expressionismus zur Popart

Kunst von Frauen im Museum Ludwig, Teil 1

Bildnis von Suzanne Valadon 1929 (frei)

Mit der Frage, ob Frauen nackt sein müssen, um ins Museum zu kommen, machen die Guerrilla Girls seit 1985 auf die Unterrepräsentation von Künstlerinnen in Museen aufmerksam. 2017 waren nur 11% der Künstler*innen im Museum Ludwig weiblich. Bei dieser Führung liegt der Fokus auf den Frauen, die zum großen Teil vergessen wurden, den Pionierinnen. Nur langsam wurden sie wieder entdeckt. Der Überblick geht von Natalija Gontscharowa über Paula Modersohn-Becker bis zu Lee Krasner, Eva Hesse uvm.
Museumsführerin: Anja Reincke

Tickets

Termin: 2. Oktober um 17 Uhr
Kosten: 12 € zzgl. Eintritt ins Museum für Nicht-Kölner*innen
Treffpunkt: Foyer des Museum Ludwig

Anmeldung erforderlich: info@frauengeschichtsverein.de oder 0221 248265

Kunst von Frauen = Frauenkunst?

Expressionismus, Popart und politische Kunst

Guerilla Girls (© Victoria & Albert Museum, London)

Mit der Fragen, ob Frauen nackt sein müssen um ins Museum zu kommen, machen die Guerrilla Girls seit 1985 auf die Unterrepräsentation von Künstlerinnen in Museen aufmerksam. 2017 waren nur 11% der Künstler*innen im Museum Ludwig weiblich und Einzelausstellungen von Künstlerinnen beliefen sich seit 1989 auf einen Anteil von lediglich 20%

Bei dieser Führung soll der Fokus auf den Frauen liegen, die sich in dieser Männerdomäne mit ganz eigenen Blickpunkten durchsetzen konnten: Von Natalja Gontscharowa über Paula Modersohn-Becker am Anfang des 20. Jahrhundert über z.B. Lee Krasner, Eva Hesse und Yayoi Kusama ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, und weiter bis ins 21. Jahrhundert mit dem neusten Zugang von Kresiah Mukwazhi. Sie kommt aus Harare, Zimbabwe und möchte mit ihrem Werk die Kraft der weiblichen Kollektivität und den heiligen Charakter von Frauen zurückfordern, dessen sie durch Kolonialismus und Sexarbeit beraubt wurden.
Musuemsführerin: Anja Reincke
Nur noch wenige Plätze frei!! Anmeldung unbedingt erforderlich!

Neue Präsentation der Gegenwartskunst im Museum Ludwig

Über den Wert der Zeit

Zum vierten Mal zeigt das Museum Ludwig eine Neupräsentation seiner Sammlung. Dr. Barbara Engelbach betrachtet die zeitgenössische Kunst unter wechselnden thematischen Schwerpunkten. Ihr Ausgangspunkt ist Walter Benjamins „Engel der Geschichte“, ein Denkbild für eine kritische Geschichtsschreibung. Es werden Werke gezeigt, die Zeitläufe in unterschiedlichen Macht- und
Ohnmachtspositionen beinhalten. Die Führung thematisiert die vielfältigen Ansätze von Künstlerinnen, sich mit dem Phänomen der Zeit bzw. ihrer Interpretation und der Geschichtsschreibung als Machtinstrument auseinanderzusetzen.
Gästeführerin: Anja Reincke

Treffpunkt: Foyer des Museums Ludwig
Kosten: 12 € zzgl. Museumseintritts
Tickets über https://www.qultor.de/veranstaltungen/ueber-den-wert-der-zeit-neue-praesentation-der-gegenwartskunst

Anja Reincke

Museumsführerin

  • Studium der Kunstgeschichte u.a. in Freiburg und Glasgow
  • Kustodin einer Privatsammlung in der Schweiz
  • Daneben Führungen in Kunstgewerbemuseen in Zürich und Winterthur
  • Seit 2014 freiberuflich Führungen in Köln und Umland, insbesondere im Ludwig, Wallraf-Richartz und im MAKK, seit kurzem auch im Max Ernst Museum in Brühl
  • und last but not least: begeisterte Vermittlerin