Werkstatt zum Thema: Frauen im Widerstand in Köln (Rheinland)
Das Thema Frauen und Widerstand ist noch immer unterbelichtet, obwohl der Deutsche Bundestag 2019 „den Mut und die Leistungen der Frauen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur“ ausdrücklich anerkannt und gewürdigt hat.
Das hat verschiedene Ursachen: Die Männer, oft Partner, achteten ihre Aktivitäten nicht, die Geschichtsschreibung vernachlässigte sie und auch die Frauen selbst stell(t)en oft ihr Licht unter den Scheffel. In der Werkstatt fragen wir zunächst nach eigenen Definitionen von Widerstand, stellen erstmals in größerer Anzahl Biografien von nonkonformen und widerständigen Frauen vor, die auf unterschiedliche Weise aktiv waren. Wir nutzen verschiedene Formate wie Interview- und Filmausschnitte und lesen aus Texten von Frauen, die früh auf drohende Gefahren hinwiesen.
Zwei Personen erzählen als sog. ‚Zweitzeuginnen‘ über ihre widerständigen (Schwieger-) Mütter aus unterschiedlichen Milieus.
Ein Ziel soll die langfristige Sichtbarmachung z.B. in einer Ausstellung, einem Internetauftritt oder
Straßenbenennungen sein. Abschließend diskutieren wir, was heute an Mut und Widerstand nötig und angemessen ist.
Einlass ist bereits ab 13Uhr damit man sich die Ausstellung in Ruhe
anschauen kann.
Eine Veranstaltung des Kölner Frauengeschichtsvereins in Kooperation mit dem Verein EL-DE-Haus, Ansprechpersonen: Irene Franken und Claudia Wörmann
Anmeldung erbeten unter info@frauengeschichtsverein.de.








