Werkstatt zum Thema: Frauen im Widerstand in Köln (Rheinland)
Das Thema Frauen und Widerstand ist noch immer unterbelichtet. Das hat verschiedene Ursachen: Die Männer, oft Partner, achteten ihre Aktivitäten nicht, die Geschichtsschreibung vernachlässigte
sie und auch die Frauen selbst stell(t)en oft ihr Licht unter den Scheffel. In der Werkstatt fragen wir zunächst nach eigenen Definitionen von Widerstand, stellen erstmals in größerer Anzahl Biografien von nonkonformen und widerständigen Frauen vor, die auf unterschiedliche Weise aktiv waren. Wir nutzen verschiedene Formate wie Interview- und Filmausschnitte und lesen aus Texten von Frauen, die früh auf drohende Gefahren hinwiesen.
Renee Levy
Stolperstein für eine ermordete ‘Rundfunkhörerin’
Maria Fensky
Drei Personen erzählen als sog. ‚Zweitzeuginnen‘ über ihre widerständigen (Schwieger-) Mütter aus unterschiedlichen Milieus.
Ein Ziel soll die langfristige Sichtbarmachung z.B. in einer Ausstellung, einem Internetauftritt oder
Straßenbenennungen sein. Abschließend diskutieren wir, was heute an Mut und Widerstand nötig und angemessen ist.
Eine Veranstaltung des Kölner Frauengeschichtsvereins in Kooperation mit dem Verein EL-DE-Haus, Ansprechpersonen: Irene Franken und Claudia Wörmann
Was ist im Malakoff-Turm? Welche Schätze hütet der FrauenMediaTurm? Die beiden einstigen Wahrzeichen gehören neben den ultramodernen Kranhäusern zum neuen architektonischen Gesamtkonzept.
Der Rheinauhafen ist ein Ort der Frauen: Stararchitektin Dörte Gatermann hat hier ihre Handschrift hinterlassen, ebenso wie die koreanische Künstlerin SEO mit ihrem Art’otel. Auch andere Pionierinnen sind gegenwärtig. Dank einer Initiative der Grünen und des Kölner Frauengeschichtsvereins sind sechs Straßen und Plätze nach bekannten Kölnerinnen benannt: Anna Maria van Schürmann – „Allround-Genie“; Verlegerin Katharina Schauberg; Clementine Martin, die den „Klosterfrau Melissengeist“ erfand; die Sozialistin Anna Schneider; Laura Oelbermann – Millionen schwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow.
Neben Bauwerken der Stararchitektin Dörte Gatermann, dem vom der koreanischen Künstlerin SEO gestalteten „art’otel“ und dem Bayenturm – heute FrauenMediaTurm – geht es im Rheinauhafen um verdienstvolle Kölnerinnen, nach denen auf Vorschlag des Frauengeschichtsvereins sechs Straßen und Plätze benannt wurden: Anna Maria van Schurman, ein „Allround-Genie“; die Verlegerin Katharina Schauberg; „Die Klosterfrau“, Vermarkterin des Melissengeistes; die Sozialistin Anna Schneider; Laura von Oelbermann, millionenschwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow. Gästeführerin: Ursula Mattéle
Kosten: 12 € Treffpunkt: Malakoff-Turm, Am Leystapel (Nähe Schokoladenmuseum) Tickets