Mit der Frage, ob Frauen nackt sein müssen, um ins Museum zu kommen, machen die Guerrilla Girls seit 1985 auf die Unterrepräsentation von Künstlerinnen in Museen aufmerksam. 2017 waren nur 11% der Künstler*innen im Museum Ludwig weiblich. Bei dieser Führung liegt der Fokus auf den Frauen, die zum großen Teil vergessen wurden, den Pionierinnen. Nur langsam wurden sie wieder entdeckt. Der Überblick geht von Natalija Gontscharowa über Paula Modersohn-Becker bis zu Lee Krasner, Eva Hesse uvm.
Museumsführerin: Anja Reincke
Was ist im Malakoff-Turm? Welche Schätze hütet der FrauenMediaTurm? Die beiden einstigen Wahrzeichen gehören neben den ultramodernen Kranhäusern zum neuen architektonischen Gesamtkonzept.
Der Rheinauhafen ist ein Ort der Frauen: Stararchitektin Dörte Gatermann hat hier ihre Handschrift hinterlassen, ebenso wie die koreanische Künstlerin SEO mit ihrem Art’otel. Auch andere Pionierinnen sind gegenwärtig. Dank einer Initiative der Grünen und des Kölner Frauengeschichtsvereins sind sechs Straßen und Plätze nach bekannten Kölnerinnen benannt: Anna Maria van Schürmann – „Allround-Genie“; Verlegerin Katharina Schauberg; Clementine Martin, die den „Klosterfrau Melissengeist“ erfand; die Sozialistin Anna Schneider; Laura Oelbermann – Millionen schwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow.
Neben Bauwerken der Stararchitektin Dörte Gatermann, dem vom der koreanischen Künstlerin SEO gestalteten „art’otel“ und dem Bayenturm – heute FrauenMediaTurm – geht es im Rheinauhafen um verdienstvolle Kölnerinnen, nach denen auf Vorschlag des Frauengeschichtsvereins Straßen und Plätze benannt wurden: Anna Maria van Schurman, ein „Allround-Genie“; die Verlegerin Katharina Schauberg; „Die Klosterfrau“, Vermarkterin des Melissengeistes; die Sozialistin Anna Schneider; Laura von Oelbermann, millionenschwere Stifterin, und die Goldschmiedin Elisabeth Treskow. Gästeführerin: Ursula Mattéle
Kosten: 12 € Treffpunkt: Malakoff-Turm, Am Leystapel (Nähe Schokoladenmuseum) Ticketkauf