Zusammenarbeit mit Ticketagentur ‘Qultor’

Qultor heisst ein neues Portal, das von Aron Schmidt gegründet wurde und vom Kulturamt der Stadt Köln unterstützt wird. Es vermittelt die Vielfalt der Kölner Kulturlandschaft und erleichert den Erwerb von Tickets für die Freie Kunst- und Kulturszene Kölns. Auch wir nutzen bereits dieses digitale ‘Werkzeug’, um unsere Arbeitsabläufe zu verschlanken. Wir bitten unsere Nutzer:innen, sofern angeboten, zunächst dort die Tickets zu erwerben, da es unsere Planung erleichtert. Danke! Sollten die Tickets dort ausverkauft sein sagen Sie uns bitte Bescheid.

Auf der Seite https://www.qultor.de/kalender können Sie nach ‘Frauengeschichtsverein’ suchen, um unsere Tickets zu erwerben, oder auch nach tagesaktuellen Veranstaltungen anderer Anbeiter recherchieren.

Buchpräsentation!

Zum 40. Geburtstag schenkt (sich) der Kölner Frauengeschichtsverein ein neues Buch. Es handelt von Objekten und Dokumenten aus unseren Beständen, die Geschichte(n) erzählen. Am Montag, den 15. Juni verleihen Beiträgerinnen einzelnen Objekten eine Stimme, z.B. einem Spekulum, einer Bronzestatuette über eine Widerstandskämpferin, Notizen von Maria Mies oder einer ikonischen Schallplatte. Es sprechen: Irene Franken (Autorin und Redaktion), Bettina Bab, Angelika Diekmann, Gudrun Knittel und Martin Stankowski. Mehr unter https://frauengeschichtsverein.de/termin/buchvorstellung-objekte-in-bewegung/

Veranstaltungen zum Jubiläum

Mit 40 sind Menschen reifer, voller Erfahrungen und haben doch genauso viel Lust auf Abenteuer wie mit zwanzig.  Institutionen auch! Der Kölner Frauengeschichtsverein feiert Geburtstag und bietet eine Reihe von Veranstaltungen an. Sie sind mit dem Suchwort Jubiläum zu finden. Ihr findet einen Abend zu faszinierenden Archivbeständen, ein Generationengespräch, einen Bericht über Frauen, die nach Köln reisten, eine Buchvorstellung, einen Vortrag über Historikerinnen, eine Werkstatt zu Frauen im Widerstand u.a.m. Die Liste wird noch erweitert. Wir freuen uns, wenn ihr mitfeiert!

Hallo Judy!

Herzlich Willkommen im Team, Judy!

Wir freuen uns, dass wir eine*n neue*n Mitarbeiter*in gefunden haben. Judy wird uns in der Verwaltung unterstützen und ist ansprechbar für Stadtrundgänge und Führungen.

Bei Anfragen zu unserem Programm – Rundgängen, Diskussionsveranstaltungen usw. – sind wir jetzt auch über die Mailadresse fuehrungen@frauengeschichtsverein.de erreichbar. Kontaktiert uns gerne bei Anfragen und für Buchungen.

Drei Generationen im Gespräch: Großmutter, Mutter, Tochter

Die Moderatorin Sina Vogt spricht mit drei Frauen über ihre Erfahrungen als Frau, mit Diskriminierungen, den schönen Seiten des Aktivismus, das Verhältnis untereinander, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verhältnis zur Zeit.

Ki-generiertes Bild (Ersatz folgt bald)

Krista Lange, 1944 geb. in Rumänien kam mit 17 Jahren nach Deutschland, studierte an der Sporthochschule Köln, heiratete und bekam zwei Kinder. Ihr emanzipatorischer Weg begann mit der Gründung eines antiautoritären Kinderladens und führte sie weiter in die Frauenbewegung, wo sie gemeinsam mit anderen Frauen 1981 die Frauenberatungsstelle „Frauen lernen Leben“ (heute: „FrauenLeben“) gründete. Dort arbeitete sie als Psychotherapeutin bis zu ihrer Rente. Mit 60 Jahren wurde sie Tänzerin in Pina Bauschs Stück  “Kontakthof”.

Stephanie Lange, geb. 1967 studierte an der FH Köln soziale Arbeit. Ihr emanzipatorischer Weg begann im Studium im Bereich women studies. Als junge Mutter einer Tochter entdeckte sie ihre Liebe für Frauen. Ihren beruflichen Werdegang begann sie in der feministischen Mädchenarbeit. Parallel machte sie eine körperpsychotherapeutische Ausbildung, bevor sie in die Fußstapfen ihrer Mutter trat und seither in der Frauenberatungsstelle FrauenLeben tätig ist und als Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Essstörungen in eigener Praxis arbeitet.

Antonia-Marie Lange, geb. 1998 wuchs als Tochter einer lesbischen Mutter in WG´s auf. Ihr emanzipatorischer Weg führte sie erstmal für längere Zeit in andere Länder (Australien und Norwegen). Sie studierte in Köln Fotografie. Ihre Suche nach Erfüllung ging weiter und führte sie ähnlich wie ihre Großmutter und Mutter hin zum Beruf der Heilpraktikerin und Körperpsychotherapeutin. Heute arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis vorwiegend mit Frauen und Mädchen und macht derzeit eine Weiterbildung in Wildnisspädagogik.

Intro: Irene Franken

 

 

Buchvorstellung: Objekte in Bewegung

Zum 40. Geburtstag schenkt (sich) der Kölner Frauengeschichtsverein ein neues Buch. Ziel schon unserer Rundgänge war es, die Historiografie Kölner Frauen topografisch zu verorten und auf diese Art zu zeigen, wie historische Frauenbilder sich materiell manifestieren, wie sie sich nicht nur ins historische Bewusstein, sondern auch in unsere Körper einschreiben, in den öffentlichen und privaten Raum, in die materielle Kultur. Im Buch zeigt der Frauengeschichtsverein einige seiner Schätze – fotografiert von Rendel Freude: Ein Spekulum, ein selbst gebasteltes Straßenschild, eine Vereinszeitschrift von 1909, die Skulptur einer Widerstandskämpferin, Pussyhats, eine Ratsturmfigur, eine ikonische Schallplatte u.a.m.

Wir lesen aus dem Nachwort zu den Aspekten der Materialität der Objekte und ihrer Bedeutung für die Mitarbeiterinnen. Mit Irene Franken (Autorin und Redaktion), den Beiträgerinnen Bettina Bab, Gudrun Knittel, Gabriela Schaaf und Angelika Diekmann, der Fotografin Rendel Freude, der Lektorin Astrid Roth und dem Mitherausgeber und Autor Martin Stankowski!

 

Kölner Frauen im Widerstand

Werkstatt zum Thema: Frauen im Widerstand in Köln (Rheinland)

Das Thema Frauen und Widerstand ist noch immer unterbelichtet. Das hat verschiedene Ursachen: Die Männer, oft Partner, achteten ihre Aktivitäten nicht, die Geschichtsschreibung vernachlässigte
sie und auch die Frauen selbst stell(t)en oft ihr Licht unter den Scheffel. In der Werkstatt fragen wir zunächst nach eigenen Definitionen von Widerstand, stellen erstmals in größerer Anzahl Biografien von nonkonformen und widerständigen Frauen vor, die auf unterschiedliche Weise aktiv waren. Wir nutzen verschiedene Formate wie Interview- und Filmausschnitte und lesen aus Texten von Frauen, die früh auf drohende Gefahren hinwiesen.

Drei Personen erzählen als sog. ‚Zweitzeuginnen‘ über ihre widerständigen (Schwieger-) Mütter aus unterschiedlichen Milieus.

Ein Ziel soll die langfristige Sichtbarmachung z.B. in einer Ausstellung, einem Internetauftritt oder
Straßenbenennungen sein. Abschließend diskutieren wir, was heute an Mut und Widerstand nötig und angemessen ist.

Eine Veranstaltung des Kölner Frauengeschichtsvereins in Kooperation mit dem Verein EL-DE-Haus, Ansprechpersonen: Irene Franken und Claudia Wörmann

Frauen reisen nach Köln

Frauen sind schon immer nach Köln gereist, sie waren fromm, neugierig, abenteuerlustig und hatten Freude am Unterwegssein. Manche kamen aus beruflichen Gründen, oft war Köln ein Ziel auf ihrem Weg.

Angelika Diekmann präsentiert an diesem Abend Texte aus Reisebeschreibungen, Tagebüchern, Notizen oder Briefen, von Hildegard von Bingen über Lady Montague bis ins 20. Jahrhundert.

Anmeldung wegen Platzbeschränkung sinnvoll.

 

 

 

 

 

 

 

Wer schreibt Geschichte? Die vergessenen Historikerinnen

Zwar sind auch Historiker im allgemeinen Bewusstsein nicht sehr bekannt, aber Historikerinnen kann kaum eine*r benennen. Dabei gab es gerade in Köln spannende Vorgängerinnen. Hier wurde die erste Geschichtswissenschaftlerin Deutschlands habilitiert, im Historischen Archiv arbeiteten früh Historikerinnen und Archivarinnen.

Und schon im 17. Jahrhundert vermisste die in Köln geborene Anna Maria van Schurman Geschichtsschreibung über Frauen:  »… von den Spuren der Frauen wird in der Geschichtsschreibung so viel bleiben, wie von den Spuren eines Schiffes im Meer …«.

Irene Franken begibt sich anlässlich des 40. Jubiläums des Kölner Frauengeschichtsvereins auf die Spuren einiger Vorgängerinnen.

 

 

Matriarchat und Radio Lästerher(t)z

Wir lassen unser Archiv erzählen!

Gabriela Schaaf und Sigrid Haller-Rübbeck im Archiv

Anläßlich unseres Jubiläums stellen die Archivarinnen Gabi Schaaf und Sigrid Haller-Rübbeck zwei neue Sammlungen unseres Archivs vor: den Vorlass einer feministischen Wissenschaftlerin sowie das Sendungsarchiv eines früheren Frauenradios. Und zwar in Wort, Bild, Ton – gemeinsam mit den einstigen Akteurinnen.

Zunächst berichtet die Sozialanthropologin Prof. Dr. Veronika Bennholdt-Thomsen von ihren Forschungen in Juchitán.

In dieser Enklave inmitten des mexikanischen Machismo haben sich bis heute matriarchale Strukturen erhalten. Dort haben Frauen das Geld und das Sagen. Sie sind stolz und stark. Ergänzt von Fotos der Fotografin Cornelia Suhan wird deutlich: eine soziale und frauenfreundliche
Gesellschaft ist keine Utopie.

1992 ging Radio Lästerher(t)z auf den Frequenzen des Bürgerfunks in Köln auf Sendung. Ein diverses Team um Claudia Friedrich und Katerina Katsatou rockte den Äther, die Gemüter, den Rundfunk.

150 Sendungen bis 2006 ausschließlich von und mit Frauen spiegeln die Facetten der
Frauen-, Migrantinnen-, Lesben-, queeren Bewegung wider. Was bleibt, sind 9000 Sendeminuten, ein Fotoarchiv, zwei Preise und unzählige Erinnerungen. Im Gespräch mit Beispielen aus den Sendungen berichten die Lästerher(t)zen, wie es war, frauenbewegtes Radio zu machen.

Anschließend gibt es einen Umtrunk.
Anmeldung erwünscht, aber keine Bedingung. 

Vom Klassenzimmer zum Hörsaal

Stolperstein zur Erinnerung an die erste Studentin, die sich in Köln immatrikulierte.

Radfahrt zum Frauenstudium in Köln

Von der Gründung des Kölner Vereins Mädchengymnasium im Jahre 1899 bis heute war es ein steiniger Weg, Mädchen und Frauen in Köln gleiche Bildungs- und Studienchancen zu ermöglichen. Auf dieser Radrundfahrt werden die prägendsten Orte dieser Geschichte erkundet und die zentralen Hindernisse, Kämpfe und Erfolge beleuchtet. Wie fanden Ermentrude von Ranke (erste habilitierte deutsche Historikerin) in den 1920er Jahren und Cornelia Harte (erste Kölner Professorin) 1950 ihren Weg in die Lehre?

Von der alten Universität in der Südstadt geht es Richtung Lindenthal zur neuen Universität. Unterwegs werden die Wirk- und Wohnorte Kölner Akteurinnen und wichtige Institutionen unser Ziel sein. Zwischendurch gibt es eine kleine Kaffeepause.

Gästeführerin: Lea Janßen
online-Tickets

Treffpunkt: Claudiusstr. 1, Haupteingang der TU