Die Autorin des Buches “Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?” (2023), die Historikerin Dr. Claudia Kemper, diskutiert die Komplexität von Geschlechter-ordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.
Dr. Monika Hauser ist Gynäkologin, Frauenrechtsaktivistin und Gründerin der in Köln ansässigen und international agierenden Frauenrechtsorganisation medica mondiale e.V.. Die Organisation setzt sich gegen die allgegenwärtige sexualisierte Kriegsgewalt gegen Frauen ein. Hauser fordert: Frauenrechtsorganisationen und Aktivist*innen müssen politisch gestärkt und bei Verhandlungen und Wiederaufbau gleichberechtigt beteiligt sein.
Nach den Inputs der beiden Referent:innen diskutieren beide die vielfältigen Themen. Die Kölner Journalistin Alexandra Eul führt an diesem Abend durch das Gespräch.
Eine Veranstaltung der VHS Köln in Kooperation mit dem Frauengeschichtsverein und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Ort: VHS-Forum im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33
Die Künstlerin, die zu den Superstars der zeitgenössischen Kunst zählt, hat mit ihrer Erkundung repetitiver Muster und Strukturen – namentlich durch ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume, die die Betrachter*innen in unendliche Welten entführen – Kultstatus erlangt. In der Ausstellung sind ältere Arbeiten, die in Deutschland noch nie zu sehen waren, aber auch neue Produktionen sowie einer ihrer beliebten Infinity Mirror Rooms (Unendlichkeits-Spiegelräume). Die Schau hebt die Vielfalt der künstlerischen Medien hervor.
Museumsführerin: Anja Reincke
Kosten: 13,50 € zzgl. Museumseintritt für Nicht-Kölner*innen
geänderte Uhrzeit: 15 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museum Ludwig
In ihrem vielfach ausgezeichneten Roman verwebt die Schwarze Autorin Bernardine Evaristo die Geschichten von elf unterschiedlichen Frauen und einer nicht-binären Person – verbunden durch Themen wie Geschlecht, Herkunft, Klasse und Sexualität. Dieser polyphone Roman konzentriert sich auf zwölf unterschiedliche Charaktere, von denen die meisten schwarze Frauen sind. Jedes Kapitel erzählt die Geschichte einer individuellen Erfahrung, von Beziehungen und Kämpfen, die durch gegenseitige Verbindungen miteinander verwoben sind. Die Erzählung erstreckt sich über verschiedene Zeitlinien und Schauplätze und unterstreicht die Vielfalt der schwarzen Weiblichkeit im zeitgenössischen Großbritannien.
Der Vortrag führt in das Konzept des intersektionalen Feminismus ein und thematisiert zentrale Fragen nach Identität,Mutterschaft, Sexualität, Zustimmung und Geschlechtervielfalt.
Referentin: Lea Auler, Anmeldung erbeten
Fr 27.02.2026 um 18:00 Uhr
Ort: Büro des FGV, Höninger Weg 100 A
In ihrem vielfach ausgezeichneten Roman verwebt die Schwarze Autorin Bernardine Evaristo die Geschichten von elf unterschiedlichen Frauen und einer nicht-binären Person – verbunden durch Themen wie Geschlecht, Herkunft, Klasse und Sexualität. Dieser polyphone Roman konzentriert sich auf zwölf unterschiedliche Charaktere, von denen die meisten schwarze Frauen sind. Jedes Kapitel erzählt die Geschichte einer individuellen Erfahrung, von Beziehungen und Kämpfen, die durch gegenseitige Verbindungen miteinander verwoben sind. Die Erzählung erstreckt sich über verschiedene Zeitlinien und Schauplätze und unterstreicht die Vielfalt der schwarzen Weiblichkeit im zeitgenössischen Großbritannien.
Der Vortrag führt in das Konzept des intersektionalen Feminismus ein und thematisiert zentrale Fragen nach Identität,Mutterschaft, Sexualität, Zustimmung und Geschlechtervielfalt.
Referentin: Lea Auler, Anmeldung erbeten
Else Falk prägte über Jahrzehnte die Kölner Frauenbewegung – als Vorsitzende des Stadtverbands Kölner Frauenvereine, Gründerin sozialer Einrichtungen und Mitinitiatorin zahlreicher kultureller Projekte. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und Bildung machte sie zu einer zentralen, heute jedoch fast vergessenen Persönlichkeit der Kölner Stadtgeschichte.
Unter dem Titel “Else Falk – eine unbekannte Führungspersönlichkeit beleuchtet Irene Franken, Historikerin und Mitbegründerin des Kölner Frauengeschichtsvereins, an diesem Abend das Leben und Wirken der engagierten Frauenrechtlerin und Sozialreformerin. Der Vortrag zeichnet das bewegte Leben Else Falks nach – von ihrem Engagement in Köln bis zu ihrem Exil in Brasilien.
Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Ausstellung “Wegbereiterinnen des Wandels – die Erste Frauenbewegung in Köln”, des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv, die Sie noch bis zum 22. März 2026 sehen können.
In Köln-Weiden liegt eins der größten archäologischen Schätze von NRW: eine römische Grabkammer. Seit Mitte des 2. Jahrhunderts bestattete dort eine reiche Gutsfamilie ihre Verstorbenen. Marmorbüsten machen zwei der Frauen, die dort begraben wurden, auf eine qualitätvolle Art im Bildnis erfahrbar. Ein reich verzierter Sarkophag verweist auf die Bestattung einer wohlhabenden Familie. Auch über Frauen, die für diese Familie arbeiteten – sowohl Sklavinnen wie auch freigeborene Dienerinnen – finden wir Hinweise. Ausgehend von den Funden begeben wir uns auf die Spuren vom Leben und Wirken römischer Frauen im Rheinland.
Museumsführerin: Dr. Hanna Rose
Im Raderberger Kloster leben und arbeiten 23 Frauen zwischen 26 und 87 Jahren nach der Regel des heiligen Benedikt. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Gott in der Ausprägung des je individuellen Lebens. Neben dem persönlichen Gebet, dem gemeinsamen Gottesdienst und geistlicher Lektüre gibt es Zeiten für handwerkliche und wissenschaftliche Arbeit und persönliche Interessen. Was macht diese Lebensweise heute noch lebenswert? Im Vortrag und Gespräch mit einer Schwester wird Ihnen das Klosterleben nahe gebracht.
Kosten: 12 €
Treffpunkt: Klostereingang Brühler Straße 74
Bei einem Online-Voting für “Bessermacher”(innen) haben wir dank eurer tollen Einsendungen die erste Stufe erreicht und 5.000 Euro gewonnen. Ihr habt unsere Stärken hervorgehoben und unsere langjährige Arbeit gewürdigt. Wir waren sehr gerührt über manche der Belobigungen, das tut so gut! Merci!! Einen großen Dank auch an die Damen Imhoff der gleichnamigen Stiftung, die zu deren 25-jährigem Jubiläum dieses Voting aufgerufen haben und damit vielen tollen Vereinen eine Plattform bieten. Am Sonntag den 30.11. gibt es dazu ein großes Treffen und Kennenlernen der Sieger*innen, auf das wir uns sehr freuen.
sorry, stellvertretend ein KI-Bild, weil wir nicht gemeinsam im Büro waren um zu jubeln …
Weitere Chancen gibt es am Donnerstag den 4.12., wenn aus einer Lostrommel drei weitere Institutionen gezogen werden und auf einen höheren Gewinn rechnen können – es bleibt spannend!
Mathilde v. Mevissen, prominente Vertreterin der Kölner Frauenbewegung (Rheinisches Bildarchiv)
Die Vorläufer der ersten Frauenbewegung reichen bis ins Jahr 1848. In Köln schlossen sich bürgerliche Frauen erst relativ spät in den 1890er Jahren zusammen, um zunächst für Bildung und etwas später für politische Mitbestimmung sowie gegen die Doppelmoral und rechtliche Benachteiligung zu kämpfen.
Die Ausstellung nimmt in erster Linie die Kölner Verhältnisse in den Blick, beleuchtet aber auch die nationale Vernetzung der Kölner Bewegung und ihre Bedeutung im sozialen Bereich. Abschließend thematisiert sie die Zerschlagung der Bewegung durch die Nationalsozialisten und den Neubeginn nach 1945.
Kuratorinnenführung mit Dr. Daniela Wagner Tickets
Ort: Historisches Archiv der Stadt Köln, Luxemburger Straße/ Ecke Eifelwall
Eine Laufbahn als Künstlerin einzuschlagen, erforderte früher finanzielle Mittel für Privatunterricht sowie viel Willensstärke. Obwohl einige Künstlerinnen in ihrer Zeit erstaunlich präsent waren – z. B. Elisabeth Jerichau-Baumann, Marie Wiegmann oder Paula Monjé – sind sie heute fast vergessen und in öffentlichen Sammlungen selten vertreten. Die Schau gibt Einblick in 100 Jahre weibliches Kunstschaffen in Düsseldorf – einer Stadt, die im 19. Jh. und zu Beginn des 20. Jh. wichtiger Treffpunkt für Künstlerinnen aus ganz Europa war, obwohl ihnen die Türen der Kunstakademie verschlossen blieben.