Frauen im deutschen Kolonialismus

Ein kolonialkritischer Rundgang

Bild aus: Kolonie und Heimat 1910-11, Nr. 42.

Weiße Frauen konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen, die sich im kolonialen Projekt engagierten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Wie wirkt der Kolonialismus bis heute nach?

Gästeführerin: Prof. Marianne Bechhaus-Gerst

Anmeldung/VVK erforderlich! Hier Zugang zum Ticket-System!

Frauen im deutschen Kolonialismus

Ein kolonialkritischer Rundgang

Rassistisches Buch einer Kölner Professorengattin und Fotografin

Weiße Frauen konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen, die sich im kolonialen Projekt engagierten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Wie wirkt der Kolonialismus bis heute nach?

Gästeführerin: Prof. Marianne Bechhaus-Gerst

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Frauen im deutschen Kolonialismus

Ein kolonialkritischer Rundgang

Bild aus: Kolonie und Heimat 1910-11, No. 42, S. unbekannt; Kopie.

Weiße Frauen konstituierten den deutschen Kolonialismus von Angang an mit. So auch in Köln: Der Gang durch die Südstadt zeigt Spuren von Kölnerinnen, die sich im kolonialen Projekt engagierten, ja als koloniale Täterinnen betrachtet werden müssen. Es geht u.a. um Frauen aus kolonialisierten Gesellschaften, die nach Köln kamen. Ihr Leben spielte sich oft auf dem schmalen Grat zwischen Widerstand und Anpassung ab. Wie wirkt der Kolonialismus bis heute nach?

Gästeführerin: Prof. Marianne Bechhaus-Gerst

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Köstlich! Köchin und kölsche Lecker fress

Kulinarische Reise mit Café- und Brauhausbesuch

Bei der Tour durch die Altstadt hören Sie von aufwändigen Rezepten und Fasten geboten, von Regeln und Speisebeschränkungen bei Familien- und Kindbettfesten. Warum durften Fischverkäuferinnen im 15. Jh. keine großen Fische verkaufen? Immer wieder gab es Hungerjahre, in denen Frauen das Überleben sicherten. Wir erzählen von der weiblichen Tradition des Bierbrauens sowie von Kaffeegenießerinnen, die im „Damensalon“ bei Streichmusik schlemmten.
Gästeführerin : Heike Rentrop

Der Kampf um Iran geht weiter

Die Menschenrechtsaktivistin Maryam berichtet

Seit vielen Jahren engagieren sich Menschen im Iran für Demokratie und Menschenrechte. Frauen haben hier eine besonders aktive Rolle gespielt, da sie extrem vom Regime besonders betroffen und eingeschränkt sind. Über die aktuelle Situation im Iran wollen wir ein Gespräch mit Maryam führen. Sie ist vor 47 Jahren aus dem Iran geflohen, engagiert sich bei Amnesty International, demonstriert regelmäßig für Freiheit und Demokratie im Iran.

Eine Veranstaltung des FBK.

“Nur eine Rose als Stütze!”

Hilde Domin und das deutsche Wort

Ihr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Agnesviertel musste die Jüdin 1940 emigrieren. Durch eine Krise ausgelöst, begann sie zu schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort (…). Das Wort aber war das deutsche Wort.“ 1959 erschien ihr erster Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung ist scheinbar schlicht, tatsächlich aber engagiert und hintergründig.

Gästeführerin: Hildegard Müller-Brünker

Digitaler Kartenkauf: https://www.qultor.de/veranstaltungen/nur-eine-rose-als-stuetze-hilde-domin-und-das-deutsche-wort

“Nur eine Rose als Stütze!”

Hilde Domin und das deutsche Wort

Ihr Leben beschrieb Hilde Domin als eine „Sprachodyssee“, als ein Wandern von einer Sprache in die andere. Aufgewachsen im Agnesviertel musste die Jüdin 1940 emigrieren. Durch eine Krise ausgelöst, begann sie zu schreiben: „Da stand ich auf und ging heim, in das Wort (…). Das Wort aber war das deutsche Wort.“ 1959 erschien ihr erster Gedichtband „Nur eine Rose als Stütze“. Ihre Dichtung ist scheinbar schlicht, tatsächlich aber engagiert und hintergründig.

Gästeführerin: Hildegard Müller-Brünker

Kartenkauf

Nachhaltige Mode in Köln

Protest gegen Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie 2015 (© greensefa)

Arbeitsbedingungen und Konsum

Der Stadtrundgang thematisiert, wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen in der Textilindustrie im 19. Jahrhundert, z.B. in der Texilfabrik Brügelmann in Köln, und in der heutigen globalisierten Modeindustrie ähneln. Bei der Führung wollen wir Möglichkeiten aufzeigen, wie jede*r selbstbestimmt und verantwortungsbewusst Konsumentscheidungen treffen kann. Dafür besuchen wir kleine, nachhaltig produzierende Kölner Labels und Geschäfte. Wir diskutieren darüber, wie wir mit unserem Konsumverhalten auf nachhaltige Produktion Einfluss nehmen können.
Gästeführerinnen: Heike Rentrop, Saskia Simon

Kosten: 12 €
Treffpunkt: Mühlengasse/Eckr Altermarkt
Tickets

 

 

Jüdinnen in Köln (Vortrag zum Internationalen Frauentag)

Else Thalheimer (© Gad Lewertoff)

Die lange Geschichte Kölns ist auch eine Geschichte der jüdischen Frauen, die hier gelebt und gewirkt haben. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März ist der Kölner Frauengeschichtsverein am 6. März zu Gast im MiQua:forum. Die Historikerin und Initiatorin des Vereins, Irene Franken, wird jüdische Frauenvereine und Aktivistinnen vorstellen, darunter zum Beispiel Klara Caro, die im KZ Theresienstadt eine Art Bildungswerk für jüdische Frauen errichtete. Luise Straus-Ernst lebte das Modell der intellektuellen ‚Neuen Frau‘ der Weimarer Republik. Die Leiterin der Kölner Gesellschaft
für neue Musik, Else Thalheimer, holte vor 1933 avantgardistische Komponisten nach Köln. Hinter jedem Namen verbirgt sich ein bewegendes Schicksal, das durch großes Engagement, Antisemitismus und Verfolgung geprägt war.

Mit:  Irene Franken (Kölner Frauengeschichtsverein e. V.), Julia Rongen M.A. und Timo Riese M.A.

Eine Veranstaltung des MiQua:forum, Rotes Haus, Alter Markt 31, 50667 Köln

Donnerstag, 6. März, 16:00-18:00 Uhr

 

Jüdinnen in Köln

Aktivistinnen, Lehrerinnen, Künstlerinnen

Else Thalheimer (© Gad Lewertoff)
Vorgestellt werden jüdische Frauenvereine und Aktivistinnen, darunter z.B. die Leiterin des jüdischen Frauenbundes Klara Caro, die im KZ Theresienstadt eine Art Bildungswerk für jüdische Frauen errichtete. Die Kunsthistorikerin Dr. Luise Straus-Ernst lebte das Modell der intellektuellen ‚Neuen Frau‘ der Weimarer Republik. Die Leiterin der Kölner Gesellschaft für neue Musik, Dr. Else Thalheimer, holte vor 1933 avantgardistische Komponisten nach Köln.

 

Hinter jedem Namen verbirgt sich ein bewegendes Schicksal, das durch großes Engagement, Antisemitismus und Verfolgung geprägt war.
Gästeführerin: Irene Franken

Die Wegstrecke ist relativ lang.

Tickets

Treffpunkt: am Büdchen auf dem Rathenauplatz
Kosten: 12 €