„Ja, die Weiber sind gefährlich!“

Ingebord Drews
© Inga Drews
(Bild Ingeborg Drews, © Inga Drews)

Schriftstellerinnen in Köln

Schreibende Frauen arbeiteten lange Zeit im Verborgenen oder litten unter fachlicher Missachtung. Der Weg in die literarische Öffentlichkeit erforderte meist Leidenschaft und Charakterstärke, insbesondere bei kritischen Inhalten. Auf unserem Spaziergang werden Schriftstellerinnen in Biografien und Texten verschiedener Genres vorgestellt: eine feministische 1848erin, eine Dada-Literatin, eine ins Exil vertriebene Jüdin, eine vor dem Khomeini-Regime geflüchtete Emigrantin.

 

Gästeführerin: Ina Hoerner

Treffpunkt: Marienplatz 4 (Nähe Maria im Kapitol)
Vorverkauf erforderlich! /Ticketkauf





 

Auf den Spuren der Ehrenfelderinnen

Links und rechts der Venloer Straße

Ehrenfelder Rathaus an der Venloer Straße auf einer Postkarte aus dem Jahr 1902

Wussten Sie, dass Ehrenfeld um 1850 quasi aus dem Nichts entstand? Arbeiterinnen, die sogenannten Fabrik-Mädchen, schufteten in fast allen Ehrenfelder Betrieben. Sie erfahren, wie schmal der Grat zwischen „braven“ und „verdorbenen“ Arbeiterinnen war, wo das erste Krankenhaus stand, warum eine Stenotypistin zwangsweise sterilisiert wurde und was barmherzige Ordensfrauen leisteten. Wir erzählen von einer unbarmherzigen, aber engagierten Politikerin, von einer jungen Widerständlerin und von einer Wirtin, die immer chic sein wollte.
Gästeführerin: Cornelia Gürtler

Tickets

Kosten: 12 €
Treffpunkt: Geisselstr./ Ecke Venloer Str.

Auf den Spuren der Ehrenfelderinnen – FÄLLT AUS – neuer Termin 12. Mai

Links und rechts der Venloer Straße

Wussten Sie, dass Ehrenfeld um 1850 quasi aus dem Nichts entstand? Arbeiterinnen, die sogenannten Fabrik-Mädchen, schufteten in fast allen Ehrenfelder Betrieben. Sie erfahren, wie schmal der Grat zwischen „braven“ und „verdorbenen“ Arbeiterinnen war, warum eine Stenotypistin zwangsweise sterilisiert wurde und was barmherzige Ordensfrauen leisteten. Wir erzählen von einer unbarmherzigen, aber engagierten Politikerin und von einer chicen Wirtin.
Gästeführerin: Cornelia Gürtler

Fällt leider aus: ‚Schlummere sanft, teure Frau‘

Frauen auf dem Friedhof Melaten

Der Melaten-Friedhof ist ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch, das das Rollenverständnis des 19. Jahrhunderts und die Rolle der Frau als Trauernde sichtbar macht. Der Spaziergang führt u. a. zu Laura von Oelbermann, deren Reichtum in Köln sprichwörtlich war, zum „zweiten weiblichen Museumsdirektor von Deutschland“ sowie zur Klosterfrau, die ihren berühmten Melissengeist erfolgreich vermarktete. Auch die frühere Funktion des Friedhofs als Siechenhaus für Leprakranke und Veränderungen in der aktuellen Bestattungskultur kommen zur Sprache.

Gästeführerin: Irene Franken

Dauer: 2,5 Std.
Ticketkauf
Treffpunkt:
Eingang gegenüber Aachener Str. 251

‚Schlummere sanft, teure Frau‘

Frauen auf dem Friedhof Melaten

Der Melaten-Friedhof ist ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch, das das Rollenverständnis des 19. Jahrhunderts und die Rolle der Frau als Trauernde sichtbar macht. Der Spaziergang führt u. a. zu Laura von Oelbermann, deren Reichtum in Köln sprichwörtlich war, zum „zweiten weiblichen Museumsdirektor von Deutschland“ sowie zur Klosterfrau, die ihren berühmten Melissengeist erfolgreich vermarktete. Auch die frühere Funktion des Friedhofs als Siechenhaus für Leprakranke und Veränderungen in der aktuellen Bestattungskultur kommen zur Sprache.

Gästeführerin: Andrea Pracht 
Treffpunkt: Eingang gegenüber Aachener Straße 251

Tickets

 

 

Studentinnen stellen vor: Christine de Pizan

Neue Serie: Student:innen stellen vor – Christine de Pisan „Das Buch von der Stadt der Frauen“ (1405)

De Pizan verfasste am Beginn des 15. Jahrhunderts ein Werk, in welchem sie bedeutende, oft marginalisierte  historische Frauengestalten aus der biblischen und weltlichen  Geschichte beschrieb und eine utopische Gesellschaft entwarf , in der den Frauen gleiche Rechte zugebilligt werden: „Das Buch von der Stadt der Frauen“. Unter welchen Umständen konnte so ein Buch entstehen, was zeichnet die weiteren Werke der Autorin aus und welche Mittel zum Kampf für Frauenrechte finden wir noch oder gerade heute? Beeinflusst also das erste Buch, das im Spätmittelalter von einer Frau zur Verteidigung von Frauen geschrieben wurde,  uns noch heute? 
Felicitas Godtmann referiert aus ihrer Bachelorarbeit, anschließend Diskussion.

Anmeldung wegen Platzkontingent empfohlen

Touristin in der eigenen Stadt

Wegmarken der Kölner Frauengeschichte

War die Stadtgründerin Agrippina eine Mörderin? Warum wurde die Postmeisterin Katharina Henoth als „Hexe“ verbrannt? Vor dem Römisch Germanischen Museum und in der Altstadt hören Sie von der Stadtgründung und von lokalen Muttergottheiten. Wir besuchen den Frauenbrunnen mit seinen zehn Frauengestalten und berichten von Besonderheiten wie den Frauenzünften, die es in dieser Ausprägung nur in Köln gab.
Gästeführerin: Nuria Cafaro

Feminismus mal elf

Vom Safe Space für Mädchen bis Femizid an der Kirchenmauer

Bei dem Rundgang werden kurze, knackige Informationen zu Ereignissen und Orten der Frauengeschichte vermittelt: Von der Biografie einer jüdischen Puppenspielerin bis zur Gründung eines kolonialen Frauenvereins, vom Kampf um das Frauenwahlrecht bis zum Mahnmal für Lesben und Schwule, vom Mädchenschutz um 1900 u.a.m. Lasst euch überraschen!
Gästeführerinnen: Irene Franken und Larissa Grebing

Zollstock entdecken …

… und die verborgene Frauengeschichte

Auf unserem Spaziergang begegnen wir Spuren ehemaliger ukrainischer Zwangsarbeiterinnen, konträren Erinnerungen an das Leben im Hochbunker und einer Frau aus dem NS-Widerstand. Es geht um die Entwicklung der „weiblichen“ Wohlfahrtspflege zur Sozialarbeit und um eine Bauhaussiedlung, in der 1930 ein „Berufsfrauenhaus“ realisiert wurde. Zwei Straßenschilder
und eine Gedenktafel würdigen eine einflussreiche Herrscherin des Mittelalters, eine Lokalpolitikerin der Nachkriegszeit und die bedeutendste Gründerin und Förderin von Kölner Frauenvereinen.
Gästeführerin: Ina Hoerner

Vorverkauf erforderlich!
Online Tickets 
oder per Überweisung

Treffpunkt: Vor dem Büro des Frauengeschichtsvereins, Höninger Weg 100 A

 

 

Zollstock entdecken

… und die verborgene Frauengeschichte

Auf unserem Spaziergang begegnen wir Spuren ehemaliger ukrainischer Zwangsarbeiterinnen, konträren Erinnerungen an das Leben im Hochbunker und einer Frau aus dem NS-Widerstand. Es geht um die Entwicklung der „weiblichen“ Wohlfahrtspflege zur Sozialarbeit und um eine Bauhaussiedlung, in der 1930 ein „Berufsfrauenhaus“ realisiert wurde. Wir hören von einer Lokalpolitikerin und einer katholischen Persönlichkeit der Frauenbewegung.
Gästeführerin: Ina Hoerner

Vorverkauf erforderlich!