Seit das Gelände der Uniklinik medizinisch genutzt wurde, arbeiteten hier auch Frauen. Bis in die 1920er Jahre wurden nebenan in einer Lehranstalt mit Gebärhaus Hebammen für die preußische Rheinprovinz ausgebildet. Heute spielen Frauen eine immer wichtigere Rolle in allen Studiengängen der medizinischen Fakultät – ganz neu ist das Studium der Hebammenwissenschaft – aber auch in den unterschiedlichsten Berufen an der Uniklinik. Die größte Gruppe ist nach wie vor die der unterbezahlten Pflegerinnen.
Gästeführerin: Monika Frank Treffpunkt: Vor der Klinikkirche, Josef-Stelzmann-Str. 20 Tickets
Seit das Gelände der Uniklinik medizinisch genutzt wurde, arbeiteten hier auch Frauen. Bis in die 1920er Jahre wurden nebenan in einer Lehranstalt mit Gebärhaus Hebammen für die preußische Rheinprovinz ausgebildet. Heute spielen Frauen eine immer wichtigere Rolle in allen Studiengängen der medizinischen Fakultät – ganz neu ist das Studium der Hebammenwissenschaft – aber auch in den unterschiedlichsten Berufen an der Uniklinik. Die größte Gruppe ist nach wie vor die der unterbezahlten Pflegerinnen.
Seit das Gelände der Uniklinik medizinisch genutzt wurde, arbeiteten hier auch Frauen. Bis in die 1920er Jahre wurden nebenan in einer Lehranstalt mit Gebärhaus Hebammen für die preußische Rheinprovinz ausgebildet. Heute spielen Frauen eine immer wichtigere Rolle in allen Studiengängen der medizinischen Fakultät – ganz neu ist das Studium der Hebammenwissenschaft – aber auch in den unterschiedlichsten Berufen an der Uniklinik. Die größte Gruppe ist nach wie vor die der unterbezahlten Pflegerinnen.
Gästeführerin: Monika Frank Treffpunkt: Vor der Klinikkirche, Josef-Stelzmann-Str. 20 Ticketkauf
Von Grandes Dames, „wunderschönem Welkfleisch“ und „Damengedecken 2.0“. Feminismus, Altersaktivismus und Kulturelle Bildung – Vortrag von Dr.in Miriam Haller
Silvia Bovenschen Von Heinrich-Böll-Stiftung – Flickr: Silvia Bovenschen, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17598742
Feministinnen wie Simone de Beauvoir, Susan Sontag oder Silvia Bovenschen haben den Kampf gegen Sexismus und Ageismus miteinander verbunden und die intersektionalen Verschränkungen zwischen Alter und Geschlecht schon früh betont. Dennoch verengen sich die Blickwinkel immer wieder: Ageismus und Altersdiskriminierung sind weiterhin gesellschaftlich weit verbreitet und treffen Frauen in besonderem Maße. In der Kulturellen Bildung finden sich jedoch vermehrt Projekte, die sich aus einer feministischen Perspektive mit Ageismus und Altersdiskriminierung auseinandersetzen und danach fragen, für wen welche Räume geöffnet sind und was das mit Sichtbarkeit und Machtverhältnissen zu tun hat. Nach einer kurzen Einführung in zentrale Positionen des gerontofeministischen Diskurses werden im Vortrag konkrete Beispiele aus der aktuellen künstlerisch-kulturgeragogischen Praxis vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur statt .
Kölnerinnen kämpfen für Demokratie und Frauenrechte
Frauen haben viel zur demokratischen Entwicklung beigetragen. Schon 1847 schrieb Mathilde Anneke eine feministische Kampfschrift. Die alte Frauenbewegung forderte erst Zugang zur Bildung, dann das Wahlrecht. Nach 1945 bildeten sich Frauenausschüsse, die sich wieder für Demokratie einsetzten. Die Neue Frauenbewegung stritt für Selbstbestimmung, die Abschaffung des § 218 und das erste kommunale Frauenamt (1982) in der BRD.
Kölnerinnen kämpfen für Demokratie und Frauenrechte
Frauen haben viel zur demokratischen Entwicklung beigetragen. Schon 1847 schrieb Mathilde Anneke eine feministische Kampfschrift. Die alte Frauenbewegung forderte erst Zugang zur Bildung, dann das Wahlrecht. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich Frauenausschüsse, die sich wieder für Demokratie einsetzten, Frauen kämpften 1949 für die Gleichberechtigung im Grundgesetz. Die Neue Frauenbewegung stritt für Selbstbestimmung, für die Abschaffung des § 218 und das erste kommunale Frauenamt in Köln (1982), das bundesweit zum Vorbild wurde.
Gästeführerin: Carolina Brauckmann Treffpunkt: Brunnen am Waidmarkt Kosten: 12 €
Die wieder entdeckte schwedische Künstlerin Hilma af Klint gilt neben Kandinsky als Leitstern der westlichen Abstraktion. Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der beiden Künstler:innen vergleichend zu betrachten. Sie wollten mit der Abstraktion mehr als einen neuen Malstil erfinden. Die Führung legt einen Schwerpunkt auf Hilma af Klint und ihre visionären Werke. Zur Gebühr für die Führungsorganisation kommt der Eintritt hinzu. Gemeinsame Bahnfahrt ab 11:40 h Hbf Köln möglich.
Die wieder entdeckte schwedische Künstlerin Hilma af Klint gilt neben Kandinsky als Leitstern der westlichen Abstraktion. Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen der beiden Künstler*innen vergleichend zu betrachten. Sie wollten mit der Abstraktion mehr als einen neuen Malstil erfinden. Die Führung legt einen Schwerpunkt auf Hilma af Klint und ihre visionären Werke.
Sie werden in Kölner Mundartliedern besungen, sind in Stein verewigt oder liefern Vorlagen für beliebte Karnevalskostüme: Kölner Originale weiblichen Geschlechts. Themen dieser Tour durch die Altstadt sind das Bärbelchen, die Geschichte von Jan und Griet sowie die Kölner Entertainerinnen Grete Fluss und Trude Herr. Und warum ist die Jungfrau in Köln ein Mann?